Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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86 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Alles top!, 29. Juni 2003
Von der Geschichte her ist „Red Dragon" nicht so anders wie „Das Schweigen der Lämmer". Hannibal der Kannibale soll einem FBI-Agenten helfen, einen Killer zu fassen. Trotz der ziemlich gleichen Grundidee erzeugt „Red Dragon" das Gefühl, als böte sich dem Zuschauer etwas zuvor nie da gewesenes. Allein die Grundaussage „Um den Ursprung des Bösen zu begreifen, muss man zunächst zu seinen Anfängen zurückkehren" sagt schon alles.In Red Dragon bekommen wir zu sehen, wie Hannibal Lecter seinerzeit von Agent Will Graham (genial: Edward Norton) gefasst wurde, und wie der Mythos um Hannibal den Kannibalen entstand und seinen Lauf nahm. Ganz nebenbei muss Graham auch noch einen scheinbar wahnsinnigen Killer schnappen -der zufällig auch noch ein „Fan" von Hannibal ist-, und ist dabei auf die Hilfe seines Erzfeindes Lecter angewiesen. In gewohnter Manier (darf man das so eigentlich sagen?) lässt Lecter es sich natürlich nicht nehmen, seinen „Gegner" mit Psychospielchen zu verunsichern und an sich selbst zweifeln zu lassen. Dieser Film ist der erste Teil der Hannibal Trilogie, und meiner Meinung nach ist er der mit Abstand beste! Man wird in die Tiefen der menschlichen Psyche entführt, der Horror spielt sich hier (ähnlich wie bei „Sieben") in den Köpfen der Zuschauer ab. Die kleinen psychologischen Katz- und Mausspiele sind einfach genial. Schreckensmomente werden ohne Ende geboten, und ich kann nur sagen - kurz vorm Einschlafen sollte man sich diesen Film nicht ansehen. Zur Besetzung lässt sich folgendes sagen: Edward Norton war einfach die PERFEKTE Wahl für den jungen FBI-Agenten. Norton schafft es immer wieder, seine Filmpartner (meistens „alte Hasen" und ganz große Nummern unter den Schauspielern) mühelos an die Wand zu spielen. Zu Anthony Hopkins muss man nicht viel sagen, er ist einfach ein weltklasse Schauspieler. Und auch Ralph Fiennes, der den Serienmörder spielt, bekommt ein großes Plus von mir! Nun noch zu den DVD-Features: Eigentlich schon zu viele um sie aufzuzählen, denn das Bonusmaterial erstreckt sich über ca. 5 Stunden!! Fazit: Tolle Geschichte, grandiose Schauspieler, spitzen Extras, was will man mehr?!?!!? Also unbedingt kaufen und sich gruseln ;-)
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Diabolisch gutes Prequel zu "Das Schweigen der Lämmer", 24. April 2003
Dieser Film versteht sich als sogenanntes Prequel, also als ein Film, der den ersten Roman von Lecter-Erfinder Thomas Harris umsetzt und somit die Vorgeschichte von "Das Schweigen der Lämmer" zeigt. Nach "Hannibal", dem etwas enttäuschenden zweiten Teil der Trilogie, kehrt dieser dritte Teil wieder zurück zu den Wurzeln und legt einen größeren Wert auf die Psychologie seiner Charaktere.So viel zum Inhalt: "Roter Drache" beginnt mit der Überführung des inzwischen schon legendären Serienkillers Hannibal "The Cannibal" Lecter (Anthony Hopkins) durch den ambitionierten Detective Will Graham, der währenddessen schwer verletzt wird und darauf seinen Dienst aufgibt. Doch aufgrund seiner herausragenden Fähigkeit komplexe Täterprofile zu erstellen, wird Graham von seinem ehemaligen Chef Jack Crawford (Harvey Keitel) um Mithilfe bei der Auflösung eines Serienmörderfalls gebeten. Bei der Suche nach dem "Roten Drachen" stößt allerdings auch Graham an seine Grenzen und sieht nur noch eine Möglichkeit in diesem Fall voranzukommen: er muss Dr. Hannibal Lecter um Hilfe bitten, der wie kein anderer Einblick in die Vorgehensweise von Mördern hat. Was jetzt beginnt ist ein Psychoduell zwischen Lecter und Graham, das besser nicht hätte inszeniert werden können. Mehr möchte ich hier aber nicht vorwegnehmen. Was die darstellerischen Leistungen anbetrifft, so bieten die Schauspieler im Ganzen eine bemerkenswerte, sehr intensive Vorstellung. Allen voran natürlich Anthony Hopkins in der Rolle des überlegenen, charismatischen und furchterregenden Dr. Lecter, den man als Zuschauer wie kaum eine andere Filmfigur mit dem Schauspieler verbindet, der sie verkörpert. Aber auch der wandlungsfähige Edward Norton in der Rolle des FBI-Ermittlers Graham überzeugt über die gesamte Länge des Films. Ebenso Ralph Fiennes, der hier den psychopathischen Killer gibt. Alles in allem ein außergewöhnlich dichter Thriller der Extraklasse, den man auf keinen Fall verpassen sollte. Absolut sehenswert.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Rote Drache und der Kanibale, 24. Juni 2003
Wenn von einem Film mehrere Teile erscheinen, denkt man zunächst mal an Abklatsch - aufgekochte Spannung, durch die der erste Teil zu einem Kassenschlager wurde. Für den Streifen „Roter Drache" hat man sich wirklich was besonderes einfallen lassen. Der menschenfressende Doktor Hannibal Lecter zeigt sich nun von seiner brutalsten Seite. In den ersten beiden Teilen ging von dem charismatischen Kannibalen immer eine gewisse Faszination aus, während er hier nur ein gewissenloser, brutaler Egozentriker zu sein scheint. Neben Anthony Hopkins brillieren Edward Norton (Fight Club; American History X), Ralph Fiennes (Der englische Patient; Mit Schirm, Charme und Melone) und Harvey Keitel (Pulp Fiction; From Dusk Till Dawn) in weiteren Rollen. Das ist der Stoff, der Spannung, Gänsehaut und Nervenkitzel garantiert.
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