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Roter Drache [Blu-ray]

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Produktinformation

  • Darsteller: Anthony Hopkins, Edward Norton, Ralph Fiennes, Harvey Keitel, Emily Watson
  • Regisseur(e): Brett Ratner
  • Format: Widescreen
  • Sprache: Japanisch (DTS 5.1), Italienisch (DTS 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1), Französisch (DTS 5.1), Spanisch (DTS 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Schwedisch, Dänisch, Finnisch, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Griechisch, Koreanisch, Japanisch, Mandarin
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Universal Pictures Germany GmbH
  • Erscheinungstermin: 6. April 2009
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 125 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen 148 Kundenrezensionen
  • ASIN: B001SM4280
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Bei der Festnahme des gefährlichen Psychopathen und Massenmörders Hannibal "The Cannibal" Lecter entgeht FBI-Agent Will Graham nur knapp dem Tod. Grund genug für ihn, den Dienst zu quittieren. Doch schon nach kurzer Zeit ist das FBI erneut auf seine Hilfe angewiesen. Ein Serienkiller, der in Vollmondnächten schlafende Familien heimsucht, hinterlässt eine grauenhafte Spur des Schreckens. Graham nimmt den Auftrag an und versucht sich in die Psyche des Killers, der nur die Zahnfee genannt wird, hineinzuversetzen. Dabei ist er auf die Hilfe eines ähnlich genialen und gestörten Geistes in Form von Hannibal Lecter angewiesen. Doch dieser verfolgt seine eigenen Pläne...

Movieman.de

Michael Manns "Manhunter" floppte 1986 und lieferte dennoch die Plattform für den späteren Erfolg von "Das Schweigen der Lämmer", für die Anthony Hopkins 1991 sogar einen Oscar erhielt. Die damalige Dominanz des großen Mimen wurde hier zu Unrecht beibehalten, da Lecter eigentlich nur in beratender Funktion für das FBI bei der Suche nach einem Serienkiller und eigentlichen Hauptfigur Dolarhyde auftritt. Wahrscheinlich hatte man Angst, die Fans kämen nur wegen Hopkins in die Kinos und gewährten ihm daher die permanenten Auftritte über den Film hinweg. Dafür bleibt Edward Norton als Will Graham erstaunlich farblos zeigt nur wenig von seinen wahren Qualitäten. Im direkten Vergleich mit "Manhunter", schneidet dieser besser ab. Allerdings ist "Roter Drache" zweifelsohne Brett Ratners bester Film, was rein technisch auch mit dem hervorragenden Kameramann Dante Spinotti zu tun hat (und der hat wiederum schon "Manhunter" fotographiert). Gäbe es "Manhunter" nicht, könnte "Roter Drache" stärker für sich stehen. Doch auch so überzeugt er als gut gemachter Thriller. Fazit: Guter Thriller, in dem Hannibal Lecter jedoch etwas überpräsent ist.

Moviemans Kommentar zur DVD: Eine tolle Blu-ray-Veröffentlichung mit feinem Bild und knackigem Ton. Das Bonusmaterial ist schon von der DVD bekannt, aber das schmälert den Infowert auch nicht.

Bild: Das HD-Bild sieht prächtig aus. Die Farben sind sehr genau aufeinander abgestimmt und lassen keine Saumbildung aufkommen. Die Kanten sind sehr genau definiert. Damit einher geht ein ansprechender Schärfewert, der sowohl im Vorder- als auch im Hintergrund sehr feinsinnig arbeitet und genaue Details zulässt. Kleidungsstücke sind derart stark texturiert, dass man einzelne Fäden erkennen kann (00:25:04). In den Hintergründen sind die Details ebenfalls beeindruckend ausgefallen (Bäume, Blätter und Sträucher rund um das Haus bei 00:11:31). Rauschen ist in leichtem Maße erkennbar. Der Kontrast arbeitet hervorragend, auch und gerade in etwas dunkleren Szenen. Die Kompression funktioniert unauffällig.

Ton: Im Deutschen bietet man die DTS-Spur, die es schon bei der DVD-Special-Edition gab. Diese hat sich ihre technischen Vorteile bewahren können und spielt ein wenig lauter — auch seitens des Basslevels. Dem Film haftet eine außergewöhnlich voluminöse und detailtiefe Darstellung der akustischen Verhältnisse an, die ein tiefes Unwohlsein bei der Ansicht der unheimlichen Jagd auf den Serienkiller unterstützt. Dies wird besonders in den Gefängnisszenen deutlich. Der englische Ton kommt mit einem DTS-HD-Master daher und klingt in der Effektzeichnung noch etwas voluminöser.

Extras: Es gibt zwei substantielle Kommentare von Regie und Komponist. Ersterer ist zwar informativ, in der ersten Hälfte aber auch sehr nervend, da Brett Ratner viel zu sehr von sich selbst eingenommen ist. Es gibt eine Reihe von Extraszenen, wobei hier sowohl entfallenes als auch alternatives Material zu sehen ist. Das Making Of ist kurz geraten, besser gefällt das 40-minütige Videotagebuch, das von Beginn der Suche nach Drehorten an bis hin zur Postproduktion mitlief. Regisseur Ratner hat hierzu extra einen Mann angeheuert, der ihn ein Jahr lang filmte. Die SFX-Featurette ist allerdings langweilig und zeigt abwechselnd eine Szene mit und ohne Spezialeffekt. Dazu gibt es noch eine Reihe von kleineren Featurettes. Besonders interessant ist "Die Psyche des Serienkillers", in der Profiler John Douglas über seine Arbeit spricht. --movieman.de

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Nachdem ich von Hannibal leider recht enttäuscht wurde begab ich mich mit gemischten Gefühlen ins Kino, als der "Rote Drache" gezeigt wurde.
Doch ich war begeistert davon! So begeistert, dass ich den Film 2 Mal auf der großen Leinwand bestaunte. Nachdem der Abspann zu ende war entschied ich sofort, dass ich den Film auf DVD kaufen werde. Doch nun möchte ich einige Gründe hierfür nennen:
Anthony Hopkins spielt den sympathischen Menschenfresser so überzeugend wie immer, liefert sich aber genialere Dialoge als bei Hannibal und mindestens genausogute wie im Schweigen der Lämmer.
Edward Norton ist vor allem im Vergleich zu Julianne Moore ein weitaus überzeugenderer Gegenspieler als Starling. Sein brillianter Charakter entfaltet sich aber erst, als er mit Lecter in der psychiatrischen Klinik kommuniziert. Ein perfektes Minenspiel rundet seine Darbietung ab.
Das "Böse" wird im Film von Ralph Fiennes (als Francis Dollarhyde) dargestellt, den ich bisher nur in "Mit Schirm, Charme und Melone" kannte und der mich ob seiner überraschend guten Spielweise beeindruckte.
Auch der Plot mit der Zahnfee ist überaus interessant und wird durch das psycholgische Profil des geistig verwirrten Täters interessant erzählt. Da man sowohl für Lecter als auch für Dollarhyde ein gewisses Mitgefühl bzw. Verständnis aufbringt, verwickelt "Der rote Drache" den Zuschauer beinahe aktiv ins Geschehen. Das Buch hatte ich zum Zeitpunkt des Kinobesuches noch nicht gelesen, obwohl es seit Jahren zu Hause herumlag. Und auch wenn bei vielen Filmen das grundliegende Buch besser ist, muss ich sagen, dass das hier nicht der Fall ist, sodass ich jetzt sagen kann, dass der "Drache" fantastisch in Szene gesetzt wurde.
Ich hoffe, ich konnte mit dieser Rezension helfen!
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Format: DVD
Ein psychisch kranker Mörder - verzweifelt Polizisten und es scheint nur einen zu geben, der diesen Fall klären kann: Der Ex-polizist Will Graham. Aber schnell merkt er, dass er alleine es nicht vermag, den Täter zu fassen, daher sucht er sich Hilfe bei Hannibal Lecter...
Vorab: Man muss keine anderen Lecter-Filme gesehen haben, um die Story zu verstehen. Auch für Laien ist die Geschichtesoweit wie nötig klar.

Nach "Schweigen der Lämmer" ist "Roter Drache" von der Techink, der Grafik und den Spezial-effekten natürlich weit voraus. Allein das macht den Film schon authentisch.
Der Film reist den zuschauer sofort in seinen Bann, sicher nicht zuletzt dadurch dass der Mörder ein gesichtsloses Phantom ist, sondern man auch immer wieder erfährt, was dieser gerade tut. Auch seine psychische Krankheit und die Ursachen sind passend und nachvollziehbar in den Film integriert. Dazu trägt Ralph Fiennes (Voldemort aus Harry Potter) als kranker Mörder auch gut bei, der diese Rolle glaubwürdig spielt.
Aber der eigentliche Star des Filmes ist natürlich Sir Anthony Hopkins in der Rolle des Dr. Hannibal "The Kannibal" Lecter. Er bringt hier besser als je zuvor die Genialität und die Authentik von Lecter rüber und dominiert jede Szene in der er vorkommt.
Der Film selbst ist sehr spannend gemacht. Auch das durchsuchen eines völlig leeren Hauses ist hier spannender als andere Filme es in ihrer Gesamtheit sind.
Durch viele Wendungen, Änderungen der Perspektive und die Geschickte Redekunst von Lecter wird die Spannung konstant hoch gehalten undvor allem am Ende noch einmal bis zur Spitze getrieben.
Dazu kommt eine passende, spannende Musik von Danny Elfman (4 Oskars für beste Filmmusik).

Also: Ein gut gespielter, intelligenter, wirklich spannender Film (Gewaltszenen sind vorhanden, aber recht dezent).
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Format: DVD
Wer sich diesen Film mit der Erwartungshaltung ansieht, die ganze geniale Vielschichtigkeit des Buchs präsentiert zu bekommen, dürfte enttäuscht sein. Allerdings kann ich mir eine 1:1-Verfilmung von "Roter Drache" höchstens in einer 20-Stunden-Fassung vorstellen.
Was hier in etwas mehr als zwei Stunden gezeigt wird, ist aber trotzdem ein Thriller der Spitzenklasse mit zwei Schauspielern (Edward Norton und Anthony Hopkins), die den Bösewicht Ralph Fiennes fast ein bisschen an die Wand spielen.
Die Story ist trotz vieler ausgelassenen Stellen aus dem Buch durchgängig und schlüssig. Deshalb mein Tipp an alle Leseratten:
Buch ausblenden und den Film geniesen!
Kommentar 12 von 13 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: DVD
Eine durchdachte Story, ein guter Schnitt und stimmige und dezent gehaltene Filmmusik verhelfen dem Film zu einem positiven bleibenden Eindruck. Die Grundkonstellation ist beinahe identisch mit "Schweigen der Lämmer". "Roter Drache" erreicht zwar nicht das Niveu von "Schweigen der Lämmer", ist aber besser als "Hannibal". Der Film ist zeitlich vor den schweigenden Lämmern angesiedelt, klärt über Lecters dunkle Vergangenheit auf und bildet schlussendlich einen nahtlosen Übergang.

Anthony Hopkins spielt hier eigentlich nur eine Nebenrolle und trotzdem beeinflusst und steuert er das Geschehen geschickt aus seiner kleinen Zelle. Überzeugend spielt auch Ralph Fiennes, der den besessenen Mörder verkörpert. Die große Überraschung des Films ist jedoch die Schauspielern Emily Watson, welche die Rolle der blinden Reba McClane spielt.

Dem Regisseur ist hier ein sehr ansehnlicher und gut gespielter Thriller der Hannibal-Reihe gelungen.

9 von 10
3 Kommentare 9 von 10 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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