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Rot wie Schnee: Ein Fall für Ann Lindell Kriminalroman
 
 

Rot wie Schnee: Ein Fall für Ann Lindell Kriminalroman [Kindle Edition]

Kjell Eriksson , Sigrid Engeler
2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Spannender Schwedenkrimi vor der traumhaften Kulisse Uppsalas.«
Allgemeine Zeitung 18.11.2009

»Klasse Mix aus Crime, spannenden Lebensläufen und Liebe!«
Joy Nr. 1/2010

»Nicht umsonst findet sich Eriksson auf den Listen der besten schwedischen Krimiautoren.«
Ostsee-Zeitung 16.12.2009

»Ein Buch mit Nachhall.«
Reutlinger General-Anzeiger 22.01.2010

Kurzbeschreibung

In Uppsala wird ein Mann mit durchgeschnittener Kehle und nur in Unterwäsche im Fluss gefunden. Die Ermittlungen führen Ann Lindell und ihr Team in die Sümpfe der internationalen Drogenkriminalität und vor Ort in das trendige Restaurant »Dakar«, in dem jeder verdächtig zu sein scheint.


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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Silke Schröder, hallo-buch.de TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Die allein erziehende Eva Willmann lebt im schwedischen Uppsala und hat endlich wieder einen Job. Im Restaurant "Dakar" wird eine Kellnerin gesucht. Dort lernt sie eine bunt zusammen gewürfelte Crew kennen. Geführt wird das Restaurant von Slobodan Andersson und seinem Kompagnon Armas, zwei zwielichtigen Typen, die neben ihren Lokalen noch jede Menge andere illegale Geschäfte am laufen haben. Als eines Tages Armas erstochen im nahe gelegenen Fluss gefunden wird, ermittelt Kommissarin Ann Lindell und ihr Team natürlich auch im Umfeld des Dakars. Und schnell merkt sie, dass jeder Mitarbeiter ein Geheimnis zu haben scheint. Ganz offensichtlich haben die Ermittler hier in ein Wespennest gestochen; es gibt sogar Hinweise auf internationalen Drogenschmuggel. In diesem Dunstkreis muss auch der Mörder zu finden sein, da ist sich Kommissarin Lindell sicher.

Der Schwede Kjell Eriksson führt in seinen Thriller "Rot wie Schnee" die persönlichen Schicksale seiner Protagonisten intensiv ein - ob es die drei mexikanischen Brüder sind, die in der Ferne ihr Glück suchen, die job suchende allein erziehende Mutter mit ihren beiden umtriebigen Teenagern oder die Kommissarin, die unverzagt auf ihre große Liebe wartet. Über diese Charakterstudien tritt die Story rund um den spannenden Fall immer mal wieder in den Hintergrund, so dass Eriksson mit "Kalt wie Schnee" eher eine psychologische Studie als ein beinharter Action-Thriller gelungen ist. Eben ein etwas anderer Krimi aus Schweden.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wieso Krimi? 27. Dezember 2009
Von Muupes
Format:Taschenbuch
Der Klappentext hörte sich eigentlich sehr vielversprechend an: jeder scheint verdächtig zu sein. Leider stellt sich heraus, dass das Buch weder ein Krimi, noch spannend und als Sozialstudie ziemlich flach ist. Gut, es geschieht ein Mord, aber leider nennt der Autor den Mörder und sein Motiv sofort. Die "Auflösung" des Falls ist so zäh, dass man sich noch nicht mal freut, sondern erlöst ist, das die Polizei endlich ein Stückchen weiter gekommen ist. Die einzelnen Protagonisten sind auch nicht besonders tiefgründig beschrieben, auch wenn dafür viele Worte und Seiten verschwendet wurden. Um es auf einen Nenner zu bringen: Keiner kann aus seiner Haut heraus, auch wenn er es möchte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Blass und langweilig 16. Juni 2011
Format:Taschenbuch
Nachdem ich auf der Buchrückseite den Kommentar von Henning Mankell zu diesem Buch gelesen hatte "Kjell Erikssons Krimis gehören zu den besten", habe ich sofort zugegriffen. Mankell ist m.E. ein Könner und wenn er jemanden weiterempfiehlt, sei das eine sichere Sache, dachte ich - und war ziemlich enttäuscht.

Durch das Buch turnt ein Sammelsurium an Charakteren und auch über die unwichtigen präsentiert der Autor einem doch noch so viele Informationen, dass man meint, sie könnten vielleicht noch wichtig werden. Aber das passiert nie. Sie alle kommen irgendwie am Rande mit einer Drogenangelegenheit in Berührung. Nur zwei davon sind große Fische, alle anderen sind als Charaktere und für den Spannungsbogen der Handlung - wenn man hier überhaupt von so etwas sprechen kann - vollkommen belanglos. Der erste große Fisch wird schon auf den ersten Seiten um die Ecke gebracht. Der zweite große Fisch ist ein ahnungsloses Weichei, dem man zu keinem Zeitpunkt zutrauen würde, das er mit Drogen handelt. Die Ermittlungen von Ann Lindell und ihrem Team werden nur sporadisch beschrieben und enden in der Regel in Sackgassen bei weiteren belanglosen Personen, die mit der Angelegenheit nichts zu tun haben. Und weil der Autor auch nicht nah genug an den Charakter der Ann Lindell heranzoomt, bleibt auch sie blass und uninteressant. Sie hat keinen Konflikt, keine Not, keine Motivation für ihr Handeln. Der Mörder / die Gauner kommen am Ende auch noch ohne Strafe davon. Das muss wohl so sein, denn so wie sie dargestellt sind, sind sie einfach zu gut für diese Welt und der Mord war nur ein Ausrutscher. Am Ende fragt man sich, wie man mit "nichts" so viele Seiten füllen kann.
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