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Rot: Roman Gebundene Ausgabe – 1. August 2001

4 von 5 Sternen 21 Kundenrezensionen

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Produktinformation


Mehr über den Autor

Uwe Timm gehört zu den erfolgreichsten deutschen Autoren der Gegenwart. Er wurde 1940 in Hamburg geboren. Nach einer Kürschnerlehre und einem Philosophiestudium in München und Paris veröffentlichte Timm 1971 seine ersten Gedichte. 1974 erschien sein Romandebüt "Heißer Sommer". Mit "Rennschwein Rudi Rüssel" machte er sich auch als Kinderbuchautor einen Namen. Geprägt von der 68er-Bewegung, nahm er sich als Autor auch immer wieder der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit an. Timm ist vierfacher Vater und lebt heute in München und Berlin.

Produktbeschreibungen

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Rot. Die erste Farbe, die ein Neugeborenes wahrnimmt, die letzte, die wir sterbend sehen. Thomas Linde, über der Szenerie schwebend, erblickt unter sich ein Trümmerfeld. Ein Unfall? Eine Explosion? Was er in seiner Nahtod-Vision auch zu sehen bekommt, sind die Scherben seines eigenen Lebens.

Die Vergangenheit hatte den einst so kämpferischen Alt-68er, der heute als Beerdigungsredner seinen Lebensunterhalt bestreitet, wieder eingeholt, als er vom Tode des früheren Freundes und Mitstreiters Aschenberger erfuhr. Dessen letzter Wille, eine Grabrede von Linde, bekannt für seine gefühlvollen, rhetorisch meisterhaften Abgesänge, versetzt diesen in inneren Aufruhr. Auf Spurensuche in der Wohnung des Verstorbenen stieß Linde nämlich auf detaillierte Pläne des Ex-Kommilitonen zu einem politischen Fanal, der Sprengung der Berliner Siegessäule! Linde findet das Paket mit dem Sprengstoff!

In etwas konstruierter Figurenkonstellation stellt Uwe Timm dem Grabredner als hedonistisches Gegenmodell die abgehobene Lichtdesignerin Iris ("ich verkaufe Licht!" -- spätestens nach einem solchen Satz flieht jeder halbwegs vernünftige Mann), als junge Geliebte zur Seite. Generationen übergreifend ergehen sich beide nun in Reflexionen über Tod, Prosecco und Klassenkampf, über äußere wie innere Verfallsprozesse und die traurigen Reste einer Gesellschaftsutopie, die heute entweder im Alkoholismus aufgeweicht ist, oder gut betucht in raunenden Esoterikzirkeln ihre neue Innerlichkeit feiert.

Eines beherrscht Uwe Timm wie auch sein Protagonist perfekt: das Referieren. Mit großem, weltmüdem Gestus wird der Weg vom Agit-Prop zum satten Bildungsbürgertum durchmessen, Handlungsstränge, kaum aufgenommen, gehen wieder verloren -- und so, liebe Trauergemeinde (wie der Leser oft angesprochen wird), werden wir allmählich von grenzenloser Trauer erfüllt über etwas, was, stringenter erzählt, ein Generationen-Thriller mit brisanter hochexplosiver Altlast hätte werden können. Stattdessen werden wir in ein philosophierendes Agit-Quasselseminar gesetzt, der weinerlichen Nabelschau eines luxuriös lebensüberdrüssigen Mittfünfzigers mit Vaterproblemen, der in larmoyanter Süffisanz über seltene Rotweine schwadroniert, die Farbe Rot esoterisch ausleuchtet und Montaigne-Zitate zum Besten gibt, bis er am Ende sein Sprengstoffpaket doch noch loswird. --Ravi Unger

Pressestimmen

»Uwe Timm erzählt leicht und hat einen genauen Blick für Gesten und Bewegungen, verbindet mühelos Gedanken und Aktion. [...] so klug wie unterhaltsam.«, Manuela Reichart, Süddeutsche Zeitung

»Uwe Timm hat einen der schönsten, spannendsten und ernsthaftesten Romane der vergangenen Jahre geschrieben.«, Matthias Altenburg, Die Woche

»Timms Buch bietet eine Fülle lustvoll erzählter Episoden... es hat Mut zur Politik, zur Ethik und Mut, das alles klug differenziert darzustellen.«, Münchner Merkur

»Sympathisch macht ihn seine menschliche Klugheit, bewundernswert das Verhältnis von Ambition und Ergebnis.«, Ursula März, Frankfurter Rundschau

»Dies ist Uwe Timms bester Roman. Ebenso verblüffend wie überzeugend in seiner Form, reich in Anschauung und Reflexion ist dieses Buch ein Wiedergänger.«, Ulrich Greiner, Die Zeit

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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Thomas Linde spricht auf Beerdigungen, im Gegensatz zur „Konkurrenz" aber nie von Gott, sondern vom Leben der Verstorbenen. Linde ist ein Altlinker, eine echte „rote Socke" mit einschlägiger Vergangenheit: Endlose Diskussionen in muffigen Kneipenkellern, Agitprop an der Uni, kommunistische Weinlese nebst promisker Freizeit im französischen Süden.
Bei einem Begräbnis lernt er Iris kennen, im wahrsten Sinne des Wortes eine Lichtgestalt, über zwanzig Jahre jünger, verheiratet. Sie interessiert sich erstaunlicherweise sehr für den alternden Revolutionär, eine Affaire beginnt. Gleichzeitig bekommt der Grabredner einen neuen Auftrag: Sein lange vergessener Genosse Aschenberger ist gestorben und hat sich Linde für die Beisetzung gewünscht. Dieser taucht tief ein in die Welt seines ehemaligen Freundes, der seine Ideale bis zuletzt auch gelebt hat. Mit einer Ausnahme, der Verweigerung, aus politischen Motiven gewalttätig zu werden. Aschenberger plante, die Berliner Siegessäule zu sprengen, dieses anachronistische Zeichen militärischer Macht inmitten der Stadt. Und tatsächlich findet Linde zwischen dem Müll in Aschenbergers Souterrain-Wohnung ein Päckchen Sprengstoff ...
Timm ist ein wortmächtiger Erzähler, dessen Sprache rasch vereinnahmt, die von brillierender Schönheit ist. Sie geht einher mit origineller Dramaturgie, die die eigentlich eher tröpfelnde Geschichte mit einer Art Druck ausstattet, der sich auf den Leser überträgt. Auch viele Wiederholungen und deklamierend vorgetragene linke Allgemeinplätze langweilen deshalb nie, während sich das schillernde Mosaik nach und nach zusammenfügt, um schließlich in der titelgebenden Farbe zu leuchten. Großartige Literatur.
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Format: Gebundene Ausgabe
"Rot" ist eines von jenen Büchern, wo man die Samstagseinkäufe schnell hinter sich bringt, um zu Hause weiterlesen zu können. Mit Humor und Ironie beschreibt Uwe Timm Verhaltensweisen und Sprachhülsen aus der 68er-Zeit, neumodisches Palaver und unerfüllte Lebenssehnsüchte. Dabei denunziert er seine Figuren nicht, macht sie nicht zu bloßen Blödmännern oder Blödfrauen. Als Beerdigungsredner macht sich der Ich-Erzähler Thomas Linde Gedanken über jene, die nicht von der "christlichen" Konkurrenz zu Grabe getragen werden und entfaltet so Lebensgeschichten über Liebe, Utopien, verkorkstes und gelingendes Leben. Und natürlich über sich selbst: über die Zeit der WG-Diskussionen, seine Liebschaft zur 20 Jahre jüngeren Lichtinstallationskünstlerin Iris, zu Edmond, der früher die revolutionären Reden geschwungen und später mit Wein ein Vermögen gemacht hat. Und natürlich über seinen verstorbenen Ex-Kommunarden Aschenberger, der alles bürgerliche Leben ablehnte und sich in einen Kokon des Kellerlebens einspannte. Ein wundervolles Buch über Tod und Liebe, Seitensprünge und Zärtlichkeit, Spießerleben und politischen Dogmatismus, über Gemeinheiten und persönlichen Mut. Mit kraftvoller Sprache werden die alltäglichen Bosheiten und Schönheiten des Lebens entschlüsselt, immer mit Witz und angemessener Nachdenklichkeit, mit unprätentiöser philosophischer Kenntnis und: mit Heiterkeit!
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Format: Taschenbuch
Irgendjedmand hier schrieb von fadenscheinigem Inhalt, was ich vehement bestreite. An Timms sprachlicher Virtuosität ist noch nichts auszusetzen gewesen, und mit ROT bestätigt er diese nur noch mehr. Aus Sicht eines Grabredners geschieben, interessierte mich das Buch natürlich besonders, da ich in selbem Metier arbeite. Die winzigen(auch witzigen) Parallelen zur tatsächlichen Berufswelt, die Andeutungen in Richtung Bestattungsbranche, amüsieren den Insider. Tief berührt hat mich die Suche nach den mehreren Wahrheiten, nach dem, was in jedem Leben zu finden ist, wenn man danach sucht, siehe die Episode mit dem beschädigten Schrank. Ein schönes, wertvolles, leichtes Werk, und für das Ende möchte man den Autor ans Herz drücken.
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Format: Gebundene Ausgabe
Wovon erzählt der neue Roman von Uwe Timm mit dem lakonischen, gleichwohl aber vielschichtigen, Titel „Rot"?
Rot ist die Farbe der Liebe und der Roman ist ein Liebesroman. Es wird eine erstaunliche und facettenreiche Liebesgeschichte geschildert. Die Liebesgeschichte eines alternden Mannes zu einer 20 Jahre jüngeren Frau ist der Spiegel in dem die großen Themen dieses Werks reflektiert werden.
Rot ist die Farbe des Blutes, deshalb auch des Lebens und in diesem Roman geht es um das Leben, um den Wert, die Kostbarkeit und um das Scheitern des Lebens. Letztlich stellt sich unausweichlich die Frage nach dem Sinn des Lebens. Je tiefer man in diesen Roman eindringt, umso mehr drängt sich diese Frage auf: Welchen Sinn hat dieses großartige und gleichzeitig elende Leben angesichts des Scheiterns von Lebenshoffnungen und Lebensentwürfen?
Rot ist die Farbe des Todes, des physischen Todes eines Verblutenden. In diesem Roman ist dieses letzte Scheitern immer präsent. Der Ich-Erzähler, Thomas Linde, ist Beerdigungsredner und hält hier im Grunde seine eigene Beerdigungsrede. Er durchlebt mehr als ein halbes Jahrhundert menschlichen Lebens in dem Moment, in dem sein Leben an seinen Endpunkt gekommen ist, im Moment seines Sterbens nach einem Unfall.
Es geht in diesem Roman also um das Leben, die Liebe und den Tod. Keine neuen Themen in der großen und weniger großen Literatur, aber so eindringlich, aspektreich und originell, dabei auch sprachlich souverän geschildert, dass ich von einem großen Roman sprechen möchte. „Rot" ist ein Werk von geradezu metaphysischer Tiefe, besonders dann, wenn man sich auf die Frage einlässt, die dieses Werk an einigen Stellen aufwirft und als Gesamtentwurf aufwerfen kann; wenn man sich nämlich auf die Frage nach Gott einlässt.
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