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am 18. Oktober 2010
Der Motorroller von Puspa heißt "Rotes Pferd". Fünf Monate lange erfährt Milda Drüke von seinem Rücksitz aus den Alltag von Kathmandu. Eine Herausforderung für Augen und Ohren, für die Nase und (deutsche) Atemwege. Ein Leben zwischen Rotz und Rot. Rot steht für die Saris der verheirateten, der glücklichen Frauen. "Rot" ist auch der Titel des Buches, dass Milda Drüke über ihre Zeit mit Puspa und seiner Familie geschrieben hat. Als Leser sitze ich mit hinten auf "Rotes Pferd" und erlebe Kathmandu "all inclusive", aber ohne Reiserücktrittskostenversicherung. Es sei denn, ich lese nicht weiter. Das wäre schade. Milda Drüke schreibt aus sehr gutem Grunde im Präsens: ich bin lesend neben ihr in Gassen und Gemächern. Ich esse und feiere mit der Familie und ich bekomme Antwort auf Fragen, die zu stellen ich nie Veranlassung hatte. Vielleicht nicht mal als Tourist in Kathmandu.
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am 10. Januar 2011
Was für ein Anfang - Buch aufschlagen und ein Feuerwerk aus roten Fotos, vom Teej-Fest im fernen Nepal, zieht mich in seinen Bann. Meine Neugierde ist geweckt und ich beginne sofort zu lesen.

Fünf Monate war die Autorin bei einer jungen nepalesischen Familie zu Gast, Eltern mit fünfjährigem Sohn und einer Oma. Beide hatten im Ausland studiert, Puspa in Australien, Samjhu in den Niederlanden und sie sind somit mit der westlichen Kultur vertraut. In ihrer Heimat leben sie jedoch ganz traditionell ihre Kultur. Ansatzpunkt für viele Fragen, genau die, die auch ich stellen würde. Westliche Neugierde? Nein, eher das Bedürfnis zu verstehen. Und die Familie öffnete nicht nur ihre Türen, sondern auch ihre Herzen.

Alltag in Kathmandu. Gerüche, Lärm, drückende Enge, Straßenläden, chaotischer Verkehr und heilige Kühe. Im Frühjahr 2008, erlebte M. Drüke die letzten Tage des Hindustaates, mit Bombenanschlägen und dem Terror der Maoisten. Das Leben ist durch die Religion genau geregelt, wie gehen Männer und Frauen miteinander um, die Verehrung der Götter und noch wichtiger, die der Ahnen. In der Familie herrschen klare Regeln. Puspa hat mit der Heirat das Versprechen gegeben, die "Göttin des Hauses" glücklich zu machen, durch seine Verantwortung für sie und Taten. Sie hat sich ihm mit der Heirat unterworfen und dies wird immer wieder durch Rituale sichtbar. Die Füße des Ehemannes mit der Stirn berühren, rote Glasarmreifen tragen, montags fasten, donnerstags keine Haare waschen, am Teej-Fest teilnehmen - alles, um das Leben des Mannes zu verlängern. Als Fremde darf M. Drüke fragen, alles, was bisher in der Familie noch nie gesprochen wurde und oft fallen Sätze wie: "Ich denke nicht darüber nach. Ist eben unsere Kultur." Doch langsam wird auch die Unzufriedenheit Samjhu mit ihrer weiblichen Rolle formuliert, der Konflikt zwischen der Tradition und dem modernem Leben. Die Staatsform hat sich bereits zur Republik geändert und das Leben wird sich in den neuen Generationen auch verändern. Die 13 jährige Nichte hat ihre Visionen: "Seit ich ein Kind war, wollte ich anders sein als meine Familie. Ich will anders sein. Ich will meinem Land helfen. Ich will mein Land ändern. Ich will ihm, andere Werte vermitteln."

Milda Drüke schreibt chronologisch ihre Erlebnisse auf und für sie, wie für uns, zum Teil sehr überraschende. Die ersten drei Worte jedes Absatzes sind fett und groß gedruckt - das Signal, hier beginnt etwas Neues. Ihr Erzählstil lässt uns riechen, hören, schmecken und mitfühlen.

Ein Buch, das mich gefangen nahm und uns Respekt vor anderen Kulturen vermittelt. Ein Buch, das mich zum Nachdenken brachte und auch lächeln ließ. Ein Buch, das endete wie es anfing, mit Fotos - aus dem Alltag und der Gastfamilie. Ein Buch, dem ich viele Leser wünsche.
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am 18. November 2010
Ich dachte, ich kenne Nepal. Doch in ROT steht, was mir auf meinen Reisen dorthin verborgen blieb.
Die Autorin lebt fünf Monate in einer nepalesischen Familie in Kathmandu, die ihr erlaubt, sehr privates hindusitisches
Leben zu erfahren. Als Leser bin ich schockiert dabei, wenn Samjhu, die Protagonistin, sich ihrem Mann Puspa unterwirft.
Ich bin überrascht mitzuerleben, dass auch er sich den strengen Regeln seiner Kultur beugt und sich erniedrigt fühlt.
Die beiden Hauptpersonen in ROT haben im Ausland studiert und sich dort europäischen Gewohnheiten angepasst. Zuhause in
Nepal leben sie ohne Wenn und Aber nach hinduistischer Vorschrift. Beeindruckend ist, wie behutsam die Autorin ihre
Gastgeber lebendig für uns macht. Sie urteilt nicht, bewertet nicht.Als Leser überlässt sie es mir,eigene Gefühle und Gedanken zu entwicklen. Und die sind für mich selbst überraschend respektvoll. Über diese Familie hinaus habe ich durch Milda Drüke die Stadt Kathmandu jenseits von Tempeln und Thamel gesehen.Und macnchmal laut gelacht.
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am 6. April 2012
Ich habe mir das Buch nach einer Indien/Nepalreise gekauft, ich hätte es vorher tun sollen!! Nach der Lektüre des Buches hätte ich so viele Fragen an unseren Begleiter, den ich für "fortschrittlich" und " modern" gehalten hatte. Das Tolle an dem Buch ist, dass man immer mit in der Familie ist und die Autorin sich tunlichst verkneift Kommentierungen oder Wertungen aus unserer Sicht abzugeben. Dadurch bleibt es jedem Leser überlassen, sich seine Gedanken zu machen und trotzdem, es ist eine für uns so unverständliche Welt, den gesamten Tagesablauf bestimmt die Religion/ Tradition und hier ist eine gebildete, akademische zum Teil in der "modernen Welt" zumindest zeitweise beheimatete Familie begleitet, welche Schlüsse soll man dann für die ungebildeten in den Bergen wohnenden Menschen ziehen?
Gut ist auch der politische Aspekt im Buch dargestellt, also, der Mord im Königshaus und dann die Vertreibung des letzten Königs.
Für mich ein wichtiges Buch um zumindest in Ansätzen den gelebten Hinduismus zu begreifen.
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am 3. Januar 2011
Hier fand ich eine Reiseschriftstellerin, die brilliant ihren 5-monatigen Aufenthalt in einer nepalesischen Familie in der Hauptstadt KATHMANDU beschreibt. So erlebte ich den Ablauf des Familien-Lebens, aber auch Fahrten über Land und durch die völlig überfüllte Hauptstadt KATHMANDU, was eilig besser nur auf einem Motorrad möglich ist, vorbei an heiligen Kühnen und einer Vielfalt von Händlern, die die Straßen säumen und verstopfen.
Das Leben der Menschen ist eingebunden in erstaunlich strenge alte Traditionen und Kulturen, deren erschreckend vielfältiges Regelwerk ein enges Nebeneinander wohl aber auch lebenswert macht.
All das wird gekonnt und in freundlicher Verbundenheit und Freindschaft zu den Menschen dort erzählt und hat bis zum Ende eine packende Dramaturgie.
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am 21. Dezember 2012
Wer Nepal näher kennenlernen möchte, nicht nur als Tourist, sollte dieses Buch unbedingt lesen.
Es gibt einen tiefen Einblick in das alltägliche Leben in diesem Land.
Man kann sich auch gut vorstellen, wie das Leben außerhalb Kathmandus abläuft, wenn schon eine "moderne und fortschrittliche" nepalesische Familie so sehr von Religion, Tradition und den Zuständen in Kathmandu geprägt wird.

Ich habe durch dieses Buch mit der Autorin eine faszinierende Reise in eine fremde Welt erlebt mit tiefen bleibenden Eindrücken.
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am 15. November 2010
Für Reisende oder NICHT-Reisende die an indischen und nepalesischen Traditionen und auch politischen Hintergründen interessiert sind.
Besonders beeiendruckend ist die behutsame Art wie M.Drüke über die Protagonisten schreibt- über die Unterdrückung der Frauen im Hinduismus- aber auch die Tendenzen aufzeigt, wie alte überholte Traditionen anfangen zu bröckeln.
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am 29. Juli 2012
Ich habe dieses Buch mit großem Interesse gelesen.
Bewegt hat mich sehr, wie sehr gebildete, moderne Menschen doch mit dem was immer war verwurzelt sind.
Dieses Buch gibt aber auch Einblick in die Gefühle von Frau und Mann bei den Ritualen und das macht es doch emotional und führt zum nachdenken bei dem Leser.
Hat mir sehr gut gefallen.
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am 5. März 2014
Das Buch war ein wunderbarer Begleiter auf meiner Reise durch Nepal.
Es erklärt viel über das Leben - besonders das der Frauen - in Kathmandu
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am 24. Juni 2013
Als beobachtender und nicht richtender Mensch schreibt die Autorin wertneutral und dennoch spannend über das Leben in Nepal.
Menschen die ihre Werte und Normen in einer Gesellschaft leben, welche sich rasend schnell ändert. Damit auch die Normen und Regeln.

Kaufempfehlung für jeden, der sich für Nepal interessiert.
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