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Rot-Braun. Der Pakt gegen die Demokratie von 1939 bis heute
 
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Rot-Braun. Der Pakt gegen die Demokratie von 1939 bis heute [Gebundene Ausgabe]

Thierry Wolton
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 415 Seiten
  • Verlag: Hoffmann und Campe (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3455113109
  • ISBN-13: 978-3455113105
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14,6 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.689.118 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Na klar, Mussolini hing ja ursprünglich dem Sozialismus an, und bei den Nationalsozialisten sagt ja schon das Wort, wessen Geistes Kinder sie waren. Stalin hat zwar keine Juden vergast, dafür aber jede Menge Klassenfeinde in Sibirien verrecken lassen, wo ist da der Unterschied? Und heute: Nehmen wir nur Slobodan Miloševic -- natürlich ein Sozialist! Oder die ostdeutschen Neonazi-Sozialistensprösslinge! Ergo: Rot und Braun -- alles dieselbe Pest und nur darauf aus, die politischen Errungenschaften der Aufklärung zu zerstören. Quod erat demonstrandum.

Zumindest, wenn man dem simplen Weltbild von Thierry Wolton folgen will, dessen 1999 veröffentlichtes Buch Rouge-Brun. Le mal du siècle jetzt unter dem dräuenden Titel Rot-Braun: der Pakt gegen die Demokratie von 1939 bis heute bei Hoffmann und Campe erschienen ist. Garniert mit allerlei Pseudoenthüllungen tritt der Pariser Journalist hier den Nachweis für die Gleichartigkeit der totalitären Ideologien von Kommunismus, Faschismus und Nationalsozialismus an. Als "Urszene im Freudschen Sinne" gilt ihm dabei der Hitler-Stalin-Pakt von 1939, dessen historische Stilisierung zum taktischen Manöver ihm ebenso wie die "Legende von den Kommunisten als vorbildliche Antifaschisten" Indiz für eine von Moskau gesteuerte Verschwörung zur Geschichtsklitterung ist. "Gerade weil die Roten und Braunen Brüder waren, brachten sie sich am Ende gegenseitig um und verstrickten die Welt in die blutigste Auseinandersetzung ihrer Geschichte. Ihre Ähnlichkeit erklärt ihre Komplizenschaft und Rivalität: Sie jagten im gleichen Revier, das heißt, sie heizten die nationalen Gefühle an, sie stritten um das gleiche Erbe, das heißt, sie nahmen das Ressentiment gegen Kapitalismus, Demokratie, Liberalismus und Individualismus für sich in Anspruch, und sie waren vom gleichen Revanchismus beseelt, das heißt, sie hatten eine Rechnung mit der Geschichte zu begleichen." Alles in allem eine Geschichtslektion der schlichteren Art. --Roland Detsch


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Das Buch "Rot-Braun" beschreibt in Buchform etwas was ich jedem empfehlen kann, sich mit der Geschichte des Kommunismus und des Faschismus auseinanderzusetzen. Schon vor dem Kauf dieses Buches befaßte ich mich mit diesen Themen, indem ich das "Schwarzbuch des Kommunismus" sowie einiges über das "Dritte Reich" Adolf Hitlers las und kam zum selben erschreckenden Schluß, den Thierry Wolton zog. Außer der unterschiedlichen Weltanschauung sind sich Kommunisten und Nationalsozialisten schon immer einig in der Durchsetzung ihrer menschenverachtenden Ziele gewesen. Ein Buch, daß nicht verdient verurteilt zu werden, sondern als Grundstock für weitere Forschungen in diese Richtung angesehen werden sollte.
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2 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Amüsanter Unfug 16. Januar 2005
Von Ein Kunde
Es gibt also mal wieder einen Sonntagshistoriker erster Klasse, der in den Kampf für das einzig wahren System des Kapitalismus zieht und dafür auch gleich sämtliche pseudowissenschaftlichen Erkenntnisse über die "Brüder" Nationalsozialismus und Kommunismus mitgebracht hat. Sowohl im Thema des Buches, als auch in der Zustimmung der Person oben spiegelt sich die übliche inhaltslose Geschichtsbetrachtung wider, die auch heute noch den alltäglichen Antikommunismus am Leben hält. Daran wird sich auch nichts ändern, wenn sich weiterhin die allgemeine Formel Sozialismus/Kommunismus = zwangsläufig Stalinismus zurecht gelegt wird.
Aber wo sie recht haben, haben sie nun einmal recht:
Sicherlich hätte auch Marx sämtliche Prinzipien über Bord geworfen, wäre ihm einmal die Möglichkeit zur Alleinmacht gegeben worden. Also wirklich, die alte, rote, faschistische Socke, die!
Wenn manche doch nur einmal ein Geschichtsbuch zur Hand nehmen würden, dass vor 1933 ansetzt...
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