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Rossini - oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief
 
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Rossini - oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief

Götz George , Mario Adorf , Helmut Dietl    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Götz George, Mario Adorf, Heiner Lauterbach, Martina Gedeck, Margitta-Janine Lippok
  • Regisseur(e): Helmut Dietl
  • Komponist: Dario Farina
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Highlight
  • Erscheinungstermin: 11. August 2005
  • Produktionsjahr: 1998
  • Spieldauer: 110 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0009U520E
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.946 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Von hunderten weißen Kerzen erleuchtet, strahlt es aus dem "Rossini", dem allabendlichen Treffpunkt der Münchner Medienszene. Dort treffen sich Machoregisseur Zigeuner (Götz George, der schon in Helmut Dietls Schtonk! zu Hochform auflief), der nervöse Produzent Reiter (Heiner Lauterbach), Möchtegern-Autor Kriegnitz (Jan Josef Liefers)und diverse Damen (u.a. Gudrun Landgrebe), die sich im verblassten Ruhm und den Schmeicheleien ihrer Verehrer sonnen, zum Fegefeuer der Eitelkeiten. Uncoole Finanziers von der Sparkasse (u.a. Edgar Selge, herrlich!) werden nur geduldet von der strahlenden Society. Bedient werden alle mit Enthusiasmus vom Ristorante-Besitzer Rossini (Mario Adorf). Sehnsüchtig durchs Fenster schaut Schneewittchen (Superweib Veronica Ferres), bis sie sich nach drinnen wagt und allen Männern den Kopf verdreht.

Helmut Dietls Gesellschafts-Komödie perlt so spritzig in Witz und satirischen Spitzen (das Drehbuch schrieb er mit Das Parfüm-Autor Patrick Süskind zusammen) und luxuriös in Ausstattung und Bildern (exzellente, durchkomponierte Kameraarbeit von Gernot Roll) wie Champagner. Das Kinopublikum konnte diesem Geschmackserlebnis, das mit der Crème de la Crème der deutschen Schauspielszene besetzt ist, nicht widerstehen und machte es mit mehr als 3,2 Mio. Besuchern zu einem der erfolgreichsten Filme von 1997. In Stimmung und Witz auf der Linie von Dietls Fernsehserien Kir Royal und Monaco Franze kriegt hier die Filmbranche ihr Fett weg, während in Schtonk! die Presse und in Late Show das Fernsehen Ziel seiner vergnüglichen Attacken sind. --Heike Angermaier

Produktbeschreibungen

In dem italienischen Szene-Restaurant "Rossini" trifft sich täglich die Münchner Schickeria. Hier stellt man sich dar, spinnt Intrigen, schließt Geschäfte ab, diskutiert seine Probleme oder stürzt sich ganz einfach mal wieder in eine Liebesaffäre. Doch an diesem Abend kündigt sich eine Tragödie an, in die nicht nur der verklemmte Schriftsteller Joachim Krl, der liebeshungrige Wirt des Restaurants Mario Adorf, seine Angebetete Veronica Ferres und der nervöse Regisseur Heiner Lauterbach verwickelt sind.

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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:DVD
In "Rossini" spielt sich die Unterhaltungs-kulturschaffende Schickeria der Republik mal selbst. So, wie sie ist - gierig, dekadent, moralfrei und geil. Not und Pein für treue Seelen - köstliche Unterhaltung für härter gesottene, aufgeschlossene Genießer.

Im wahren Leben zauderte und zockte der zickige Autor Patrick Süskind bei der Vergabe der Filmrechte für seinen Erfolgsroman "Das Parfum" tatsächlich lange Zeit herum. Davon inspiriert haben Helmut Dietl und Süskind das Drehbuch zu Rossini geschrieben. Nur dreht es sich nicht um verführerische Parfums, sondern um die blondest gelockte, pralle Loreley, gespielt von Dietls damaliger Muse Veronica Ferres (32).

Man spielt sich also mehr oder weniger selbst: Der Erfolgsroman "Loreley" soll verfilmt werden, solange er noch heiß ist. Die Bänker drängen - der Regisseur soll dem Autor endlich die Unterschrift abluchsen. Der kommt erst nicht, dann vermutlich doch: er wird nämlich von der Hoger vergewaltigt, liebt aber die gekonnt schüchterne Serafina (Martina Gedeck, 37). Die mannstolle Valerie (Gudrun Landgrebe, 47) veranstaltet ein Blutbad. Die Ferres schläft sich klassisch in Richtung Hauptrolle "Loreley" hoch. Dies alles und noch viel mehr spielt sich bei den abendlichen Treffen der Schickeria im "Rossini" ab...

Sind wir in die Wirren eines Lust- oder eines Albtraums geraten? Man hätte den Film auch "Sommernachtstrauma" nennen können; Langeweile jedenfalls kommt während der wahrhaft abgedrehten 114 Minuten keine Sekunde auf.

Viele erinnern sich vielleicht an die Schickeria-TV-Serien "Monaco Franze - Der ewige Stenz" von 1983 oder an "Kir Royal" von 1986? Damals hat der junge Dietl noch geübt, durchlebte gerade seine Sturm-und-Drang-Phase. Im blauweißen "Rossini" liefert er 1997 mit der Prominenz des deutschen Films sein klassisches Meisterstück ab.

Den Autor gibt herrlich schüchtern und spröde Joachim Krol, Götz George mimt den Regisseur. Heiner Lauterbach spielt den Produzenten (i. w. L. Bernd Eichinger) und Jan Josef Liefers den Dichter (i. w. L. Wolf Wondratschek) - beide lassen sich lustvoll von der depressiven Gudrun Landgrebe bespielen. Dietls Veronica Ferres gibt das karrieregeile und jede Robe mehr als ausfüllende Starlet, welches für die Rolle der "Loreley" alles mit Liebe zu leisten bereit ist. Das "Rossini" selbst wurde dem Schwabinger Lokal "Romagna Antica" nachempfunden, in welchem in den 1980ern - man möge bitte dreimal raten - Dietl und Eichinger Stammgäste waren.

Wem das noch nicht schrill genug ist, der wird von Hannelore Hoger, einer not- und kaloriengeilen Klatschreporterin, und ihrem "männlichen" Gegenstück, Mario Adorf, dem schwitzenden, seidenbetuchten Chef des Rossini, geholfen. Armin Rodes Promiarzt-Trauerrolle bleibt genauso unvergesslich wie Egar Selges ängstlich-geldgeiler Bänker.

Man kommt uns also schon mehr als nur bunt, auch wenn das "Rossini" streckenweise in dezent blauweißes "bayerisches" Licht getaucht wird.

Dennoch geschieht das Wunder: nach wenigen Minuten nimmt man der ganzen Mischpoke jeden Schlamassel ab - so großartig engagiert und spielfreudig überzeugen die versammelten deutschen Promi-Schauspieler in ihrer Szenen-Selbstdarstellung.

Mal tragisch, mal komisch, aber immer ernst und geschmackssicher, inszenierte Dietl einen faszinierenden Reigen der Münchner Filmszene mit all ihrem Glanz und Elend. Was den Film zudem heraushebt, ist die liebevolle und aufwändige Umsetzung. Kamera, Licht, Farbgebung, Dekorationen, Kostüme und Szenerien setzen Maßstäbe: Aus dem von den vorzüglichen Schauspielern lebenden meisterhaften Kammerspiel wurde so großes, zu Recht mit unzähligen Preisen ausgezeichnetes Kino.

"Rossini" ist ohne jeden Zweifel ein Meisterwerk, dessen Bilder im Gedächtnis haften bleiben.

Im Original 114 Minuten, Format 2.35:1 auf 35 mm Film, DD (Quelle: IMDB)

film-jury 5* A0136 5.2.2011e 12A 1E Genre: Komödie

Anmerkung: Die Zeile "Die mörderische Frage, wer mit wem schlief" ist dem Untertitel des Gedichts "Carmen" von Wolf Wondratschek entnommen...
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Rossini ist mit Sicherheit einer der größten deutschen Spielfilme der Nachkriegszeit. Ein wichtiger Grund dafür ist die für einen deutschen Film so ganz und gar ungewohnte Inszenierung von Helmut Dietl: der Film arbeitet phantastisch mit Farben und Einstellungen, die Bilder sind allesamt choreographiert. Dietl hat dafür wie kaum ein deutscher Regisseur bewusst mit dem Breitwand-Format (2,35:1) gearbeitet -- wer die ausschliesslich mit Kerzenlicht ausgeleuteten Bilder im Restaurant einmal gesehen hat, vergisst die so schnell nicht mehr. Leider hat nun der DVD-Verleiher diese besondere Qualität seines Films nicht so ganz verstanden -- und gibt den Film auch in dieser "überarbeiteten" Version wiederum im 1,85:1-Bildformat heraus. Da geht von der komponierten Bilderwelt des Helmut Dietl wahnsinnig viel verloren -- wer also die Kinoerinnerungen bewahren will, vermeidet besser diese DVD und wartet auf eine angemessene Version im richtigen Bildformat. Vielleicht erleben wir's ja noch...
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Einfach Süskind! 8. September 2006
Von Ein Kunde
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Rossini - einer meiner Lieblingsfime, und, meiner bescheidenen Meinung nach, der wohl beste deutsche Film der letzten Jahre und einer der besten deutschen Filme überhaupt.

Unmittelbar Anteil daran hat auf der einen Seite das großartige Darstellerensembel, die Creme de la Creme des deutschen Films, das sich in bester Laune präsentiert und offenkundig großen Spaß am Spiel hat. Auf der anderen Seite ist da natürlich das Drehbuch, die wunderbaren Dialoge, das unverkennbar (in Zusammenarbeit mit Helmut Dietl) aus der Feder des Meisters himself stammt - Patrick Süskind (Das Parfum)!

Im Film findet sich Süskind übrigens in der Rolle des scheuen Autors Jakob Windisch, verkörpert von Joachim Krol, wieder, der seine liebe Not hat mit der aufdringlichen Charlotte Sanders (gespielt von Hannelore Hoger)... Anschauen!
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Geärgert
Kann mich den anderen Rezensenten nicht anschliessen. Was bei Kir Royal und auch Schtonk! noch funktionierte ist in diesem Film nur hohl, aufgeblasen und überdreht ohne dabei... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Roman Bittner veröffentlicht
Bestes Kino aus Deutschland
Nur ganz wenige Filme aus unseren Landen finde ich überzeugend. Meist sind sie unscharf, übergespielt, künstlich dramatisiert oder zielen zu sehr auf ein Publikum,... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Michael Schaefer veröffentlicht
In bester Lubitsch-Tradition
Eine der besten deutschen (Promi)satiren, hervorragend besetzt, basierend auf einem glänzenden Drehbuch, versehen mit witzigen Dialogen, gut fotografiert, bestes Timing,... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von jfobg veröffentlicht
Einer der besten deutschen Filme
Rossini ist neben "Schtonk!" einer der besten deutsche Filme überhaupt.
Ganz besonders der Humor und das fantastische schauspielerische Talent von Götz George machen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Dezember 2008 von Daniel Mechenbier
Herrlicher Film!
Rossini - eine Abrechnung mit der Münchner Schickeria durch ein absolutes Star-Aufgebot. Einer meiner absoluten Lieblingsfilme, Witzig, hervorragend gespielt, mitreissend in... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. März 2008 von F. Vogel
Meret In Höchstform!!
Der Film IST EINFACH SUPERWITZIG.DIE SPRITZIGE JAZZSÄNGERIN MERET BECKER ,DIE IN DIESEM MEISTERWERK DAS ROTHAARIGE"SCHWARZE SCHAF"ZILLIE WATUSSNIK... Lesen Sie weiter...
Am 26. September 2004 veröffentlicht
Hübsch belanglos
Ein hübscher Film, in dem man sich jedoch nach wenigen Minuten fühlt wie ein ungeladener Gast bei einem Gelage des Dietl-Clans. Lesen Sie weiter...
Am 11. September 2000 veröffentlicht
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