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Roskilde - The Music. The Party. The Feeling.
 
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Roskilde - The Music. The Party. The Feeling.

Gabriel Pontones , Franz Ferdinand , Ulrik Wivel    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Gabriel Pontones, Franz Ferdinand, Placebo
  • Regisseur(e): Ulrik Wivel
  • Komponist: Povl Kristian
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Dänisch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Edel Germany GmbH
  • Erscheinungstermin: 26. Juni 2009
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 100 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0028R3E5Q
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 39.557 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

kulturnews.de

Seit die großen deutschen Open Airs boomen, ist das Roskilde-Musikfestival ein wenig in Vergessenheit geraten. Da kommt das 100-minütige DVD-Porträt gerade recht, um daran zu erinnern, dass das Festival in der Nähe von Kopenhagen mit jährlich bis zu 130 000 Besuchern zu den wichtigsten Musikevents Europas zählt und nicht umsonst als ein Woodstock-Nachfolger gilt. In den letzten acht Jahren hat der dänische Filmemacher Ulrik Wivel das Festival begleitet, doch leider legt er statt einer informativen Doku einen Promofilm vor. Durch den Film zieht sich ein komplett unkritisches Interview mit Festivalchef Leif Skov, bei dem auch die tragischen Ereignisse aus dem Jahr 2000 nur sehr oberflächlich zur Sprache kommen, als neun Festivalbesucher beim Auftritt von Pearl Yam zu Tode getrampelt wurden. Dazu nerven als Rahmenhandlung komplett gestellt wirkende und klischeebeladene Bilder, die Zeltplatzanarchie, Hippieromantik und Massenverbrüderung vorgaukeln wollen. Selbst die zwar viel zu kurzen, aber wirklich sehr guten Konzertmitschnitte von Künstlern wie Sonic Youth, Editors, Rufus Wainwright und Franz Ferdinand können da nicht mehr viel retten. Roskilde hätte ganz sicher auch einen objektiveren Bericht vertragen. (cs)

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Roskilde - The Music. The Party.The Feeling DV

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Hammer !!! 3. Juli 2009
Die DVD ist ein echter Hammer. Der Film transportiert das Feeling perfekt.
Als gut erfahrener Festivalgänger kann ich sagen, dass man wirklich das Gefühl hat dabei zu sein. Vom aufgeregten Aufbruch über das Gefühl in eine andere Welt einzutauchen, vom Abrocken bis hin zum langsamen Runterkommen am letzten Tag ist wirklich alles echt. Dazu kommen natürlich die vielen schillernden Freaks die man auf Festivals so trifft... Die Interviews mit den Machern und Bands decken dann noch die Doku Neugier mit ab. Echt cineastisches Meisterwerk. Ist ein echter Trip der Film. So reingehauen und gekauft!
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(Fast) Gelungene Hommage 25. Juli 2009
Eines gleich vorneweg: Die wahren Stars in Ulrik Wivels Porträt über das wohl legendärste unter den europäischen Festivals sind nicht die Musiker. Es gibt Franz Ferdinand zu sehen, Placebo, Editors, Sonic Youth uva. Nein, die wahren Helden dieses Films sind die Besucher. Man sieht Exzentriker [oder einfach durchgeknallte, egal trotzdem lustig] die in selbst entworfenen Comic-Helden Kostümen über das Festival Gelände laufen, oder besser schweben. Eine Gruppe Dänen die den Rekord im Kampfkiffen zu brechen versuchen.Schwedische Vogelfreunde ["Der Pirol ist so schön gelb!"], eine dänische Vögelfreundin ["Blaue Kondome, super!"] etc. etc. Kurz gesagt, ein Festival als Freiluftgehege für ca. 150000 Menschen die einmal im Jahr genau das machen worauf sie gerade Lust haben. Und genau darin liegt für mich die Schönheit und die Stärke des Films. Die Szenen in denen die Kamera einfach draufgehalten oder laufengelassen wurde sind echt und das merkt man ihnen auch an.Sie gehören zu den besten die ich bisher in einem Film mit dieser Thematik gesehen habe.

Was mir persönlich nicht gefallen hat, und deshalb hat der Film auch nur 4 Sterne von mir bekommen, sind die Szenen mit Festivalbesuchern die in dem Film mehrmals auftauchen.

Die Leute sehen aus als wären sie gerade aus einem Versandhauskatalog für Festivalbesucher rausgehüpft. Frisch eingekleidet nach dem neuesten Indie-Dresscode und dem Indie-Festival Knigge in der Hosentasche.
Besonders fallen zwei Schwestern aus Schweden auf die man beim Betreten des Festivals, Zeltsuche, Einkleiden ins Schwedische Fussballtrikot usw. beobachten darf.
Die Szenen wirken auf mich im Vergleich zum Rest sehr bemüht und aufgesetzt. Aber das ist wirklich der einzige Minuspunkt in einem sonst excellent gemachten Film.

Zu Wort kommen ebenfalls die Macher des Festivals, die freiwilligen Helfer die in Roskilde Jahr für Jahr mitarbeiten um Schlimmes zu verhüten, die Polizei aber seltsamerweise keine Leute aus der Nachbarschaft des Festivals. Die Macher des Films werden wissen warum.

Auf die Tragödie die sich während des Pearl Jam Auftritts im Jahr 2000 ereignet hat, und bei der neun Zuschauer zu Tode gequetscht wurden wird während des Films auch in angemessener Form eingegangen.

Fazit: Sehr zu empfehlen.

PS: Vielleicht witzigeste oder bezeichnendste Szene des Films, je nach Wetbild des Betrachters, ist die mit dem jungen Mann der im Gebüsch seinen seelischen Haushalt wieder gerade rückt indem er die eigene Luftmatratze verprügelt. Trocken kommentiert von einigen Ordnern.
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Dieser Film katapultiert jeden unmittelbar nach Roskilde. Nach 15 selbst erlebten Roskilde-Festivals, kann ich zu JEDER Szene des Films nicken: Ja genauso ist es, genauso fühlt es sich an.
Es fehlen die "großen Namen", die in Roskilde ja auch alle gespielt haben: Radiohead, Metallica, Robbie Williams, Neil Young, Bob Dylan, U2, Coldplay, Pearl Jam, Kings of Leon, R.E.M., Red Hot Chili Peppers, Paul Simon, Nirvana, Al Green, Ray Charles, um nur einige zu nennen. Aber darum geht es auch gar nicht, die spielen auch auf anderen Festivals!! Es geht um Freiheit, Energie, Freude, Grenzerfahrungen, Gemeinschaft, Emotionen jeder Art. Leif Skov trifft es genau wenn er sagt: "Roskilde ist nicht das Leben an sich, aber es steht für das Leben". Das wird überdeutlich beim Unglück von 2000, bei dem neun (9!) junge Menschen im Gedränge beim Pearl Jam Auftritt erstickten. Ich stand dabei ganz weit hinten. Das Festival nicht abzubrechen ist für mich eine sehr mutige und weise Entscheidung gewesen: Das Leben ist zerbrechlich. Wir halten inne und Gedenken gemeinsam. Wir lernen daraus. Das Leben geht weiter.

Wer nie in Roskilde oder bei einem vergleichbarem Ereignis war, den werden einige Bilder villeicht verstören, der wird schwer verstehen, warum Urinstinkte geweckt werden und viele in der letzten Nacht trommeln, Feuer entfachen und auch Dinge zerstören. Roskilde kann so tief wirken, als wäre man tatsächlich für vier Tage auf einem anderen Planeten. Mit diesem Film kann jetzt endlich jeder zu diesem Planeten reisen dem Dänemark zu weit weg ist.
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