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Pressenotiz zu : Neue Zürcher Zeitung, 17.08.2000
Angela Schader erklärt zunächst, dass die bisher erschienenen Erzählungen der Autorin eine Zusammenstellung aus verschiedenen Originalbänden ist, und dass sich in dem vorliegenden Band nun die restlichen Texte aus "All Around Atlantis" befinden. Die Geschichten scheinen nur schwer auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen zu sein, allerdings betont die Rezensentin ihren im Vergleich zu Eisenbergs anderen Erzählungen intimen Charakter. Schader geht auf verschiedene Erzählungen im Einzelnen ein und stellt dabei fest, dass sich viele Figuren in einer Art von seelischem und körperlichem "Transit" befinden. So etwa das Mädchen Francie, dass nach dem plötzlichen Tod der Mutter mit einer Orientierungslosigkeit zu kämpfen hat. Schader zeigt sich beeindruckt von der "literarischen Intelligenz" der Autorin, die keine Antworten gibt, sondern vielmehr eine meditative Welt ganz "subtiler" Art beschreibt.
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Kurzbeschreibung
Die Heldinnen in diesem Buch sind verlorene Gestalten in einer Welt, die ihnen entgleitet: moderne Fetisch- und Geistergläubige auf der Suche nach einer - nach irgenteiner - Ordnung. In ihrer grenzenlosen Freiheit geben sie sich cool, beredt und umtriebig, während sie hektisch aus einer verfahrenen Lage in die andere fliehen, und sie träumen dabei von jenem sagenhaften menschlichen Reich in ihrem Inneren, in dem versunken ihre Seele schlummert: Atlantis.