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Rosenstraße
 
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Rosenstraße

Katja Riemann , Maria Schrader , Margarethe von Trotta    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Katja Riemann, Maria Schrader, Martin Feifel
  • Regisseur(e): Margarethe von Trotta
  • Komponist: Loek Dikker
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Concorde Video
  • Erscheinungstermin: 2. Juni 2004
  • Produktionsjahr: 2003
  • Spieldauer: 130 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0001MDP0Y
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 19.601 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Nach dem Tod ihres Vaters erfährt die jüdische Journalistin Hannah (Maria Schrader), dass ihre Mutter Ruth (Jutta Lampe) während des Dritten Reiches von einer deutschen Frau gerettet worden ist. Sie reist nach Deutschland, um diese Frau zu finden und die geheimnisvolle Vergangenheit ihrer Mutter zu ergründen. Von der inzwischen 90-jährigen Lena Fischer (Doris Schade) erfährt sie vom Aufstand der Frauen in der Berliner Rosenstraße, die ihre jüdischen Familienmitglieder vor der Deportation retteten. Noch ahnt Hannah nicht, dass sie Dinge erfahren wird, die auch ihr eigenes Leben beeinflussen sollen.

In bewegenden, hoch stilisierten Bildern erzählt Margarethe von Trotta, die auch das Drehbuch schrieb, von den historischen Ereignissen, die sich 1943 in der Rosenstraße zugetragen haben. In den Mittelpunkt des Geschehens stellt die Regisseurin die fiktiven Charaktere Lena Fischer (Katja Riemann), die um ihren Mann Fabian kämpft (Martin Feifel), sowie das jüdische Mädchen Ruth, das um seine Mutter bangt. In Rückblenden, die mit der Rahmenhandlung um Hannah verwoben sind, setzt von Trotta mit viel Feingefühl und unterstützt von einem eindrucksvollen Ensemble die menschliche Tragödie in Szene.

Auch wenn manche Dialoge arg konstruiert wirken und der Film nicht die Klasse von Roman Polanskis Pianisten erreicht, ist sein Anliegen auf jeden Fall ehrenhaft. Zwar werfen einige Historiker von Trotta vor, die Ereignisse nicht ganz korrekt dargestellt zu haben. Aber die Regisseurin hält dagegen, dass sie keinen Dokumentarfilm gedreht habe und ein Spielfilm einige Freiheiten bei der Bearbeitung des Stoffes erlaubt. So hat von Trotta nach Filmen wie Die bleierne Zeit, Rosa Luxemburg oder Das Versprechen erneut ein Kapitel deutscher Geschichte aufgearbeitet und den Frauen der Rosenstraße ein filmisches Denkmal gesetzt. Katja Riemann wurde in Venedig 2003 als beste Darstellerin geehrt, in Nebenrollen überzeugen Jürgen Vogel als desillusionierter Wehrmachtssoldat und Jutta Wachowiak als kämpferische alte Dame. --Birgit Schwenger

Produktbeschreibungen

Die New Yorkerin Ruth Weinstein (Jutta Lampe) hat soeben ihren Ehemann beerdigt. In ihrem Schmerz besinnt sie sich auf ihre jüdisch-orthodoxe Religion und ordnet für die ganze Familie 30 Tage Trauer an. Überdies lehnt sie die Heirat ihrer Tochter Hannah (Maria Schrader) mit dem Südamerikaner Luis (Fedja van Huêt) ab. Das stößt bei Hannah auf völliges Unverständnis. Um den Grund für das Verhalten ihrer Mutter, die nie über ihre Vergangenheit ein Wort verloren hat, herauszubekommen, begibt sich Hannah auf Spurensuche nach Berlin. Dort setzt sie sich mit der 90-jährigen Lena Fischer (Doris Schade) in Verbindung, die endlich die Mauer des Schweigens bricht ...

Als junge Frau hatte Lena Fischer (Katja Riemann) die kleine Ruth in der Berliner Rosenstraße angetroffen. Dort versammelten sich im Jahre 1943 Hunderte von Frauen, um gegen den Abtransport ihrer jüdischen Männer, die dort in dem zum Gefängnis umfunktionierten jüdischen Versorgungsamt festgehalten wurden, zu demonstrieren. Lena sucht hier nach ihrem Mann Fabian (Martin Feifel) und Ruth nach ihrer Mutter. Nach einem verzweifelten Kampf mit den nationalsozialistischen Behörden, bei dem auch Lenas Bruder Arthur (Jürgen Vogel), ein verwundeter Wehrmachtsoffizier, aktiv wird, geschieht tatsächlich das Unglaubliche. Die Tore des Gefängnisses öffnen sich, und wie viele andere Frauen auch kann Lena ihren geliebten Mann tatsächlich wieder in die Arme schließen. Ruths Mutter aber bleibt verschwunden, und so nimmt Lena die Kleine auf und rettet ihr damit in den Wirren der letzten Kriegsjahre das

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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Absolut sehenswert 16. Juni 2004
Format:DVD
Rosenstrasse ist sicher nicht der beste Film von Margarethe von Trotta, aber dennoch absolut sehenswert, sensibel und aufwühlend. Bei den schauspielerischen Leistungen fällt natürlich - wie immer - Katja Riemann am meisten auf, ihr Porträt der jungen Lena Fischer geht einem unter die Haut. Auch wenn der Anfang des über zweistündigen Films harzig ist und teilweise etwas verstockt daherkommt, bleibt Rosenstrasse für mich einer der bewegendsten deutschen Filme, die ich in jüngerer Zeit gesehen habe. Auch trägt er die unverkennbare Handschrift Margarethe von Trottas, wie wir sie von ihren Meisterwerken Rosa Luxemburg und Die bleierne Zeit her kennen. Unbedingt ansehen!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Geschichtsverfälschung 10. Januar 2009
Format:DVD
Ein durchaus sehenswerter Film. Anders als viele andere deutsche Streifen vermeidet er zu einem guten Teil die gewöhnliche Schwarz-Weiß-Malerei. Nichtsdestotrotz ist er letztlich ein Ärgernis. Wie viele Historiker bereits kritisiert haben, ist die Aussage des Films höchst irreführend und beruht auf einer bewussten Verdrehung der historischen Tatsachen. Die in der Rosenstraße festgehaltenen jüdischen Männer sind nicht wegen des mutigen Protests ihrer deutschen Ehefrauen wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Vielmehr hat das Reichssicherheitshauptamt sie von vornherein nur zum Zweck der Registrierung interniert. Mit anderen Worten: Anders als der Film es suggeriert, waren sie gar nicht zur Deportation "in den Osten" bestimmt und sollten ohnehin wieder freigelassen werden.

Hinzu kommt, wie es die Historikerin Beate Meyer so treffend ausdrückt, dass der Film die Zuschauer mit der Frage zurücklässt, "wie es eigentlich zum Judenmord kommen konnte, wenn es doch nur sieben Tage der Standhaftigkeit bedurfte, ihn zu verhindern?"
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehenswerte Geschichte 27. April 2006
Format:DVD
Ich finde diesen Film sehr gelungen. Ein deutscher Film über deutsche Geschichte, der ohne die gewohnten Spezialeffekte oder Sexgeschichten auskommt und in gewisser Weise auch kein geschichtliches Urteil über Täter und Opfer abgibt.

An vergleichsweise wenigen Schicksalen wird die Geschichte der Rosenstraßenaktion verdeutlicht und bekommt ein sehr persönliches Gesicht.

Besonders bemerkenswert fand ich die dargestellten Beziehungsgeschichten zwischen den Frauen und ihren Männern, aber viel mehr noch zwischen den Töchtern und Müttern. Sehr bewegend!

Jeder der Schauspieler hat wirklich etwas geleistet und seine Rolle sehr gut dargestellt. Der Film geht unter die Haut und ist durchdacht inszeniert.
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Subtile Geschichtsverdrehung
Ohhh welch rabulistische Geschichtsverdrehung verkauft in eine "Tatsachenverfilmung". Der Hauch von Melodramatik liegt in der Luft wenn Katja Riemann sich um ihren jüdischen... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Tagen von Niemand Namenlos veröffentlicht
Falschdarstellungen und Irritationen auf unterem Mittel-Mass
Ein Film, der den Anspruch hat, auf einer wahren Begebenheit zu beruhen, sollte weder manipulieren noch täuschen. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Duster veröffentlicht
Rosenstraße
Wer sich mit den Verbrechen des natiolansozialistischen Deutschland auseinandersetzen will, kommt an diesem Film nicht vorbei. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Dieter Huber veröffentlicht
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Interessanter Spielfilm, aber nur teilweise als Geschichtsquelle geeignet. Hintergrundwissen zum Thema ist von Vorteil, um den Film ganz verstehen zu können und um in der Lage... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Juni 2009 von E. Gerson
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Nazism had trouble knowing what to do with two categories of Jews:
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Veröffentlicht am 17. März 2009 von Michael W. Perry
Sehr bewegendes Drama, das unter die Haut geht!!!
Zutiefst bewegendes, mit überragenden Top-Schauspielern inzeniertes Drama um Freundschaft, Liebe und Solidarität - ein bedeutendes Filmerlebnis ganz im Stil von... Lesen Sie weiter...
Am 27. Oktober 2005 veröffentlicht
trotz guter Schauspieler nur mäßig überzeugend
°
So ehrbar es sein mag, ein (klitzekleines) Stück deutscher Geschichte filmisch zu verarbeiten, wirklich gelungen ist das nicht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Oktober 2005 von Stephan Kleiber
Na teilweise gefällt er mir!!!
Also erstmal muss ich zugeben, dass mir dass Fach Geschichte in der Schule nicht besonders gefallen hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Oktober 2005 von Felix Kühner
Zeitverschwendung!
Und ich habe gedacht, der Film muss wirklich "wertvoll" sein, aber es war nur Zeitverschwendung und jetzt muss ich schau'n wie ich den wieder losbekomme. Lesen Sie weiter...
Am 20. Februar 2005 veröffentlicht
Untertitel fehlen!
Diese DVD ist nicht mit Untertiteln für Hörgeschädigte ausgestattet. Stattdessen hat diese DVD andere vergleichsweise überflüssige Extras. Sehr schwach!!!
Veröffentlicht am 22. November 2004 von Dirk Hofmann
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