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"Was bei flüchtigem Lesen wie eine Sammlung trauriger, doch harmloser Liebesgeschichten über die Sinne wirken könnte, erweist sich bei genauerem Hinsehen als intelligentes Gründeln im Sinnenmeer."
Süddeutsche Zeitung
"Claire Beyer, die mit diesem späten Debüt einen nahezu makellosen Text vorgelegt hat, beschränkt den Blickwinkel ganz auf das Erleben ihrer Protagonistin."
FAZ über "Rauken"
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Fantastisch,
Von xholcaravan (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Rosenhain. Sechs Geschichten von fünf Sinnen (Gebundene Ausgabe)
Ich lese viel, und habe schon lange nicht mehr so was Tolles in der Hand gehabt. Sechs Geschichten, die sich erst am Ende zu einer einzigen, vielstimmigen verbinden, in einer klaren, hellen und dabei trotzdem sehr poetischen Sprache erzählt, die einen durchschütteln mit ihren manchmal hochdramatischen, schockartigen Wendungen, die einen aber auch auf eine wunderbare Art mit ihrer Sinnlichkeit und Wärme trösten für das, was sie einem antun. Das ist große Kunst zum Verschlingen. Fantastisch.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein herrlicher Schluß!,
Rezension bezieht sich auf: Rosenhain. Sechs Geschichten von fünf Sinnen (Taschenbuch)
Dieses ist keine "Rezension" vom literarischen Standpunkt aus betrachtet, sondern eine sehr laienhafte, allein vom Gefühl her diktierte.Nur so ein Gedanke, ein spontaner allerdings: man sollte das Buch von hinten anfangen zu lesen, dann hätte man mehr von den fünf einzelnen Episoden über unsere 5 Sinne. Ich muss sagen, die 6. Episode - "Der Denker" - habe ich gelesen, ohne das Buch wegzulegen, denn es fast spannend, die Personen von den vorangegangenen Episoden wiederzuentdecken. Auch die fünf Sinne tauchen wieder auf. Mit viel Humor, der teilweise in Sarkasmus übergeht, schildert Claire Beyer ihren Protagonisten, den Denker (s. Psychiatrie). Beim Lesen fragt man sich manchmal, warum erzählt uns die Autorin diese - für uns noch - zusammenhanglosen Geschichten. Man kann sie - wie gesagt - nur vom Ende in der 6. Episode her verstehen. Da wurde mir schlagartig bewußt, warum wir unsere Sinne haben: nicht nur, um hören, sehen, fühlen etc zu können, sondern das mit unseren Sinnen Aufgenommene wird zu unseren Erfahrungen - Erinnerungen in unserem Leben. Nur durch die Erinnerungen erspüren wir, warum manches so und nicht anders gekommen ist im Leben und wozu es diente - bzw. nutze war, wenn dieses Wort in diesem Zusammenhang erlaubt ist. Noch ein Fazit: Dem Denker ist nie Liebe geschenkt worden in seinem vergangenen Leben; in der letzten Episode, der sechsten, erfährt er reine Liebe, die ihn zum Leben erweckt - im wahrsten Sinne des Wortes. Claire Beyer schreibt sehr schön und präzise und ein exzellentes Deutsch. Die Naturbeschreibungen haben mir sehr gut gefallen. Man kann auch Interessantes erfahren, z.B. über das Angeln, Fischezubereiten, über romanische Kapitelle etc Um nochmals auf das so gelungene Ende zurückzukommen: Die Liebende versucht mit aller Macht und Ausdauer den Denker mit all' den vorher beschriebenen fünf Sinnen aus dem Koma aufzuwecken - wie es ihr allerdings gelingt, sei nicht verraten! Im Nachtisch allein liegt die Süße! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Hübsches, kleines Buch,
Von
Rezension bezieht sich auf: Rosenhain. Sechs Geschichten von fünf Sinnen (Taschenbuch)
"Rosenhain" habe ich durch Zufall auf einem Wühltisch aufgesammelt. Ich fand die Idee, sich auf die Sinne zu konzentrieren, sehr interessant (möglicherweise, weil ich vor kurzem "Das Parfum" gelesen habe). Allerdings ist die Umsetzung nicht ganz so brilliant, wie ich gehofft hatte. Es ist ganz gut, dass der Leser vorher weiß, dass es um die Sinne gehen soll, denn Beyer schreibt so subtil, dass man schon sehr bewusst lesen muss, um die versteckten Andeutungen und die unterschiedlichen Beschreibungen der Sinne wirklich erfassen zu können. Inhaltlich reichen die Geschichten von "banal" bis zu "genial" - bei einigen Charakteren (Agnes, Bo) hatte ich Schwierigkeiten, überhaupt mitzukommen, weil sie mich schlicht nicht gefesselt haben, bei anderen (Nada) war ich sehr viel näher dran, weil ich sie viel spannender fand.
Ich glaube, dieses Buch ist etwas für "geübte" Leser, die daran gewöhnt sind, zwischen den Zeilen zu lesen und sich mit "unorthodoxen" Perspektiven, namenlosen Ich-Erzählern und raschen, teilweise geradezu traumartigen Szenen(-wechseln) anfreunden können. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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