Schlicht designter Ständer für Schreibtisch oder Regal, in verchromt oder matt, so weit so hübsch.
Die Designer selbst benutzen wohl keine CDs, sonst wäre ihnen aufgefallen, dass Standardhüllen nur hochkant hineinpassen. Ausgeleierte Hüllen klappen dann schon mal auf, was leicht zum Verlust des teuren Silberlings führt. Dazu ist der Kunststoff auf den unteren Schienen nicht wirklich rutschfest, so dass sich einzelne CDs bei geringer Befüllung des Ständers gern in die Waagerechte begeben, um sich dann unter den Seitenstreben hindurch ganz zu verabschieden.
Die beliebten, LP-Covern nachempfundenen Papphüllen von z.B. Japanpressungen passen überhaupt nicht in den Ständer, sie sind quadratisch und minimal zu groß. Natürlich habe ich das Designschnittchen genau dafür gekauft; die Pappcover tendieren aufgrund ihrer mangelnden Stärke dazu, in größeren Aufbewahrungsmöbeln verloren zu gehen.
Andersrum gesagt:
Den Gegenwert von drei CDs für anderthalb Meter 5 mm starken Eisendraht (magnetisch) mit 6 Biegungen und etwas Plastikschlauch, bei dem sich Designer und Hersteller nicht mal die Mühe gemacht haben, auszumessen, was darin aufbewahrt werden soll, finde ich schlicht übertrieben.
Allerdings, auf den zweiten Blick ist die Verpackung - wie heißt das aktuelle Werbeunwort ohne besondere Bedeutung für zu teuer: Wertig? - und mit ganz viel Namen drauf.
Wahrscheinlich würden da auch meine CDs reinpassen, hmm.
Also insgesamt: Es kann, muss aber nicht.