|
Produktinformation
|
Ihr einziger Berührungspunkt -- außer ihren zwei studierenden Kindern -- ist ihr sorgfältigst gepflegtes Traumhaus, welches er gekauft und sie bis ins kleinste Detail perfekt eingerichtet hat. Als Barbara in den Genuss von finanzieller Unabhängigkeit kommt, bittet sie Oliver um die Scheidung; alles was sie will ist das Haus samt allem, was drin ist (ausgenommen seine Klamotten und sein Rasierzeug). Er lacht ihr ins Gesicht, worauf sie mit einem Faustschlag in seins antwortet. Von da an wird alles nur noch schlimmer, und die eingereichte Scheidung (mit DeVito als Olivers Anwalt) öffnet die Schleusen für Beleidigungen, Drohungen, ruinierte Abendgesellschaften und die Misshandlung der geliebten Haustiere des anderen. Und während der ganzen Prozedur beginnen die Roses ihr geliebtes Heim samt Inhalt zu zerstören, nur um sich gegenseitig eins auszuwischen.
Danny DeVito, der hier auch Regie führte, nahm Michael Leesons zutiefst schwarzes Drehbuch und gab ihm einen überstilisierten Dreh, komplett mit schrägen Aufnahmewinkeln und herrlich expressionistischer Kameraarbeit (von Stephen Burum), als sich die verfeindeten Eheleute in ihrem Haus verbarrikadieren und sich weigern, dem jeweils anderen auch nur einen Zentimeter zu überlassen. Für einen Mainstream-Studiofilm ist Der Rosen-Krieg ganz schön erschütternd mit seinen hasserfüllten Protagonisten, eskalierender Bitterkeit und seinem beunruhigenden Finale. Dennoch -- er ist ein giftig-komischer Tribut an die Ehe als solche und den Materialismus der 80er-Jahre, gemildert nur durch seinen Rahmen als Geschichte mit Moral. Für ein Kino-Rendezvous nicht zu empfehlen. --Mark Englehart
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
allerschwärzeste realitätsnahe Komik...,
Von mbh53 ("tutz!") - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Rosen-Krieg [Special Edition] (DVD)
...die noch nach Jahrzehnten nichts von ihrer Wirkung verloren hat. Mir diesen Film etwa 20 Jahre nach dem Kinobesuch zu Hause auf DVD anzuschauen: das hatte was von: "mal sehen, ob mich dieser Rosenkrieg noch immer so mitnehmen wird, wie damals..."und genau so ist es gekommen! Das Lachen blieb mir glucksend im Hals stecken, ich fühlte mich stranguliert von der Angst, mit meinem schönen Zuhause könne dasselbe geschehen, falls mein Mann und ich uns scheiden lassen....und so etwas wie eine sich selbst efüllende Prophezeiung kann dieser Film tatsächlich werden, wenn man ökonomisch und psychisch so voneinander abhängig ist, wie die Beiden im movie... Ein immens gefährlicher Film ist das....aber eben auch saukomisch, beängstigend, die Szene vom im-Kronleuchter-hängen kaum zu ertragen, ein Film der Kinogeschichte schrieb und, für mich erstaunlich, dabei hier recht wenig rezensiert wird....vielleicht weil allzu viele denken "neihein, das kann MIR nicht passieren, neihein, dafür bin ich im entscheidenden Moment viel zu vernünftig, da gehe ich doch rechtzeitig zur Mediation"...die dann auch an der geteilten Liebe zu den gemeinsamen Besitztümern regelmäßig scheitert...."drum prüfe, wer sich ewig bindet". Versteht sich, dass der Film zutiefst pessimistisch ist, aber das hilft vielleicht, die allerschlimmsten Folgen einer Scheidung durch Vernunft auf beiden Seiten abzumildern, insofern auch ein lebensratgebender und irre nachhaltiger Film... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Dunkel, dunkler,...,
Von Forrest (Kassel) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Rosen-Krieg [Special Edition] (DVD)
Vor kurzem sah ich mir den "Rosenkrieg - Bis das der Tod uns scheidet" an. Und ich muss sagen, dass dieser Film wirklich die volle Punktzahl verdient hat. Danny DeVito (der bei dem Film auch Regie geführt hat) erzählt eine Geschichte, wie es sie wohl so kein zweites Mal gibt.Barbara und Oliver Rose sind seit 17 Jahren verheiratet. Zu Beginn sieht alles nach einer perfekten Beziehung aus. Oliver ist aufstrebender Anwalt, sie bekommen zwei Kinder und der Wunsch vom Traumhaus geht auch in Erfüllung. Doch nach und nach flacht die Beziehung der Beiden ab und sie leben nur noch platonisch zusammen. Ein Riss in Oliver's Speiseröhre ist dann der Anlass, dass Kriegsbeil auszugraben. Unterdrückte Gefühle beider Personen kommen hoch und es entwickelt sich eine Schlammschlacht um das gemeinsame Haus, in der keiner von Beiden vor auch noch so fiesen Gemeinheiten zurückschreckt. An diesem Film ist einfach alles gut, vor allem aber die Hauptdarsteller. Michael Douglas als Oliver, der vom karrieresüchtigen Anwalt zum rächenden Ehemann mutiert und Kathleen Turner als unterdrückte Ehefrau, die ihren Zorn in allen Formen auslebt und im Grunde noch durchtriebener als ihr männlicher Gegenpart ist. Das Ende kann sich ebenfalls sehen lassen denn es ist anders, als man es im Laufe der Geschichte vermutet. Endlich mal ein Film, wo es kein wirkliches Happy End gibt. Den "Rosenkrieg" sollte man sich auf jeden Fall mal angesehen haben. Es macht einfach Spaß dabei zuzusehen, wie sich die Roses bekriegen. Zudem dient dieser Film als abschreckendes Beispiel für alle Paare, die vorhaben sich zu trennen. Eine rabenschwarzere Komödie gibt es einfach nicht! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Mutter aller Beziehungskrisenfilme - schwarzer Humor vom Feinsten, mit blendend aufgelegtem Ensemble und irrwitziger Regie,
Von J. Schlachter "Schlachti" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT) (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Der Rosen-Krieg [Special Edition] (DVD)
Kannte man Beziehungs- und Familiendramen bis dahin nur aus Streifen wie KRAMER GEGEN KRAMER oder EINE GANZ NORMALE FAMILIE, verpasste Komödiant Danny DeVito mit seiner zweiten Regiearbeit (nach SCHMEISS DIE MAMA AUS DEM ZUG) dem eher betulich daherkommenden Genre eine grandiose Frischzellenkur.Niemals zuvor wurden die kleinen Nickeligkeiten und gegenseitig schonungslos aufgedeckten Mängel eines über die Jahre leidenschaftslos gewordenen Ehepaars detail- und kenntnisreicher auf die Spitze getrieben. Auch Michael Douglas und Kathleen Turner hat man seither nicht mehr derart spielfreudig ihr komödiantisches Talent entfalten sehen, unterstützt von DeVitos einfallsreicher Regie, die beiden Darstellern mit Mut zur Hässlichkeit mitunter extreme Close-ups zumutete. Der Regisseur selbst ließ es sich nicht nehmen, seinen Akteuren in der kleinen aber feinen Rolle des befreundeten Scheidungsanwaltes zur Seite zu stehen und der zunehmenden Fassungslosigkeit angesichts der sich in ihren Eskapaden stets übertreffenden Roses glaubhaft Ausdruck zu verleihen. Unvergessen sein Gesichtsausdruck bei Präsentation der roten und blauen Zonen im gemeinsam und doch getrennt voneinander bewohnten Domizil und der von Douglas diebisch geäußerten Freude: Ich habe mehr Quadratmeter..." Man kann trefflich darüber streiten, ob das bekanntlich letale Ende nach den vorangegangenen, überwiegend höchst vergnüglich anzusehenden Szenen wie der unkonventionellen Geschmacksverfeinerung eines Fischgerichtes, der Verwandlung eines Oldtimers in ein Skateboard oder dem unerwarteten Ende des Liebesspiels auf dem Dachboden nur konsequent oder eine Spur zuviel der Übertreibung ist - dem Unterhaltungswert einer der besten Komödien der späten 80er tut dies keinen Abbruch. Und insgeheim kann sich auch jeder mit Eheabsichten tragende Zuschauer die ein oder andere Anregung mitnehmen, um einer ähnlich dramatischen Entwicklung wie im Fall der Roses vorzubeugen... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
Die neuesten Kundenrezensionen |
|
|
|