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Rosemary and Rue: An October Daye Novel
 
 
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Rosemary and Rue: An October Daye Novel [Englisch] [Taschenbuch]

Seanan McGuire
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: DAW (1. September 2009)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0756405718
  • ISBN-13: 978-0756405717
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 18 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 17 x 10,7 x 2,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.257 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

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Seanan McGuire
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

October “Toby” Daye, a changeling who is half human and half fae, has been an outsider from birth. After getting burned by both sides of her heritage, Toby has denied the Faerie world, retreating to a “normal” life. Unfortunately for her, the Faerie world has other ideas…

The murder of Countess Evening Winterrose pulls Toby back into the fae world. Unable to resist Evening’s dying curse, which binds her to investigate, Toby must resume her former position as knight errant and renew old alliances. As she steps back into fae society, dealing with a cast of characters not entirely good or evil, she realizes that more than her own life will be forfeited if she cannot find Evening’s killer.

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Über den Autor

Seanan McGuire is a folk singer, songwriter and artist. She lives in Northern California. Rosemary and Rue is her first novel, and the start of a new series.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von hwm TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Manchmal befinde ich mich am Rande der Verzweiflung. Ich bin ein Fan des Paranormalen Fantasygenres. Aber es scheint nur zwei Haupthandlungen zu geben: entweder dreht sich die Geschichte um eine Liebesbeziehung oder um einen Mordfall. Die paranormalen Wesen mögen sich abwechseln und hin und wieder peppen politische Intrigen oder alles zerstörende Bösewichte die Handlung auf, doch um aus diesem Einheitsbrei herauszustechen bedarf es einiger ausgefallener Ideen und/oder eines ausgezeichneten Schreibstils. Seanan McGuire, die Autorin von ROSEMARY AND RUE, besitzt keines von beidem.

October Daye lebt zwischen den Welten. Einerseits hat sie eine normale, menschliche Familie und arbeitet als Privatdetektivin. Andererseits hat sie sich den widerwilligen Respekt der Fae erarbeitet. Nur wenige Wechselbälger dürfen sich Ritter eines Fae Hofes nennen.
Eines Tages verlässt October ihr Glück und sie verfängt sich in einem Zauber. Erst 14 Jahre später kann sich die junge Frau daraus befreien. Doch während sie gefangen war und nicht alterte, hat sich die Welt um sie herum verändert. Ihre Familie will nichts mehr mit ihr zu tun haben und die neuartige Technologie gibt ihr Rätsel auf.
October zieht sich in ihr Schneckenhaus zurück, bis eine alte Bekannte ermordet wird und sie durch einen Zauberspruch gezwungen wird deren Mörder zu finden.

ROSEMARY AND RUE ist kompetent geschrieben - mehr aber nicht. Die Autorin hat Handlung, Charaktere und Setting im Griff. Auch wenn mir ihr "noir-ischer" Stil etwas zu trübselig und humorlos ist, so weist er keine groben Mängel auf (halbwegs flüssig; Dialoge okay). Zudem habe ich lange mehr keinen so guten, multifunktionalen Prolog gelesen (spannend in sich selbst, bildet den Übergang zwischen Tobys altem und neuem Leben, baut zahlreiche Konflikte auf).
Bedauerlicherweise kann das Buch nicht das Niveau vom Prolog halten. Es harkt es bei Tempo, Handlungsverlauf und Originalität sowie dem Charakterausbau.
Wie in meiner Einführung angedeutet gibt es in diesem Buch nichts, was ich nicht in einem anderen Buch - nur besser - gelesen hätte. Die Hauptfigur ist wieder einmal eine Privatdetektivin, die überraschender Weise einen Mord aufklären muss - eine Arbeit, die nur zäh vorangeht. Die ersten 300 Seiten informiert October alle Betroffenen, wird verfolgt, verwundet und abermals verwundet, bekommt Hinweise, mit denen sie nichts anzufangen weiß und tappt generell im Dunkeln. Obwohl sie ein Ritter ist, hatte ich nie den Eindruck, dass sie kompetent ist und weiß, was sie tut oder was ihr nächster Schritt sein soll. Dazwischen bekommt man jede Menge Info über Octobers Vergangenheit und die Fae. Die Fae sind von irischen Mythen inspiriert und man bekommt einige eher unbekannte zu Gesicht (zb. Rosegoblins). Potential wäre vorhanden, nur die Präsentation erschien mir etwas zu trocken. Ähnlich erging es mir mit October. Auf dem Reißbrett interessant und komplex entworfen, kann sie in der Geschichte nicht recht überzeugen. In ihr geht fast zu viel vor (sei es ihre Familie, die sich von ihr abgewendet hat, ihre verrückte Mutter, ihre problematischer Status als Wechselbalg und Ritter, ihre zwiespältige Haltung zu ihrem Lehnsherren und dessen Tochter, ihre Vergangenheit als Assassine/Diebin/was auch immer und die ungesunde Beziehung zu ihrem damaligen Mentor, ihr verlorenes Selbstwertgefühl, etc., etc.) . Mir wäre es lieber gewesen, die Autorin hätte sich auf weniger Elemente konzentriert und die mit der gebührenden Beachtung präsentiert.
Weder die zähe und geradlinige "Ich tappe im Dunklen, bis ich über die Lösung stolpere"-Handlung, noch die reichliche, aber blutleere Hintergrundinformation bauen Spannung auf. Selbst der Zauberspruch, der October zwingt den Mordfall aufzuklären, verfehlt in dieser Hinsicht seine Wirkung. Normalerweise sorgen Zeitlimits für Motivation, Tempo und Spannung. Nicht so in ROSEMARY AND RUE.

Im Endeffekt fiel es mir einfach zu leicht das Buch wegzulegen und zu schwer es wieder aufzunehmen. Wem Kat Richardsons Greywalker Reihe und die früheren Bände der Dresden Files von Jim Butcher gefallen haben, der könnte dennoch an ROSEMARY AND RUE Geschmack finden.

October Daye Reihe: Rosemary and Rue, A Local Habitation, ...
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Feenwelt um San Francisco 26. Dezember 2011
Von Merle
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Gekonnt geschriebener Prolog, in dem Toby (October) Daye 1995 als Detektivin versagt und die nächsten 14 Jahre als Koi in einem Teich verbringt. Dieser Anfang schraubt die Erwartungen sehr hoch, leider werden sie nicht erfüllt, dennoch ist die Geschichte nicht schlecht.

Nach 14 Jahren als Fisch ist Toby ernüchtert und möchte von der Welt nicht mehr viel wissen, sie hält sich mehr schlecht als recht über Wasser. Von der sterbenden 1000-jährigen Fee Evening Winterrose wird sie wieder in die gefährliche Feenwelt gezwungen, sie muss die Umstände ihres grausamen Todes aufklären, ansonsten sie selber sterben muss. Sie muss mit alten Freunden oder Widersachern Kontakt aufnehmen, um mehr über die Hintergründe zu erfahren, was um so schwieriger ist, da sie mit der modernen Technologie nicht vertraut ist.

Man lernt viele Personen und Geschichten kennen, jedoch wird alles nur knapp angedeutet, so dass wir grosse Lücken haben und die Geschichte nirgends fertig wird, es bleiben so viele Fragen offen. Wieso muss gerade die weltfremde Toby den Tod aufklären, woher hat Evening das Artefakt, was genau bewirkt es, weshalb gibt sie es der verrückten Feenkönigin, was ist mit ihrer Mutter, etc.. Zuviele!
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Von Christian Handel TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
October Daye ist ein Wechselbalg: das Kind eines Sterblichen und einer Fae. Das Leben als Sprößling zweier Welten gestaltet sich jedoch als alles andere als angenehm, wenn man nirgendwo richtig dazu gehört. Reinblütige Feen blicken auf die nur schwach magisch begabten Wechselbälger herab, für ein gewöhnliches Leben in der Welt der Menschen wissen diese aber zu viel. Dass October zudem noch eine recht revolutionäre Ader hat, hilft ihr auch nicht gerade weiter. Trotzdem hat sie sich mit ihrem Leben arrangiert - während ihr sterblicher Partner nichts von ihrem magischen Erbe ahnt und sie für eine gewöhnliche Dedektivin hält, arbeitet Toby im Auftrag eines Herzogs des Feenvolks an der Auflösung un-irdischer Fälle. Bis sie eines Tages in die Falle eines ihrer Feinde tabbt - und die nächsten vierzehn Jahre als Fisch im Gartenteich verbringt.

Als der Zauber endlich gebrochen ist, ist für October die Welt nicht mehr die gleiche. Ihr Freund und ihre gemeinsame Tochter wollen nichts mehr von ihr wissen, sie hingegen kehrt dem Reich der Feen den Rücken. Frustriert schlägt sie sich mit Ach und Krach durchs Leben ... bis eine alte Freundin ihre Hilfe benötigt: Die Gräfin Winterrose, eine der mächtigsten und ältesten Feen von San Francisco, scheint in ernste Schwierigkeiten geraten zu sein. Offensichtlich weiß sie etwas, für das ein Unbekannter das ungeschriebene Tabu der Feengemeinde bricht: Er tötet die Winterrose mit Eisen. Ehe sie jedoch ihr Leben aushaucht, bindet die Fee October mit einem Bann: Sie muss herausfinden, wer ihre einstige Freundin ermordet hat und weshalb. Gelingt ihr das nicht, wird der Fluch der Winterrose auch ihr das Leben kosten ...

FRISCHE, UNVERBRAUCHTE URBAN FANTASY MIT MAGISCHEM FLAIR

"Rosemary & Rue" ist der wunderbare Auftakt der Urban Fantasy-Serie einer neuen, vielversprechenden Autorin: Seanan McGuire schreibt flüssig und hat sich dankenswerter Weise dazu entschlossen, nicht den breitgetrampelten Pfaden gängiger Urban Fantasy-Reihen zu folgen (auf denen Vampire und Werwölfe den weiblichen Protagonisten nicht von der Seite weichen), sondern beschreitet ungewöhnlichere Wege. Blutsauger jedenfalls tauchen in "Rosemary & Rue" nicht auf. Stattdessen entführt McGuire in die faszinierende, durch und durch magische Welt des Feenvolks. Viele Fae, aber nicht alle, haben sich inzwischen in der irdischen Welt eine (falsche) menschliche Identität zugelegt: Wie October (Toby) Daye leben sie unerkannt in San Francisco. Doch überall gibt es Portale, durch die es Eingeweihten gelingt, in die Welt der Feen überzuwechseln. Dort halten die reinblütigen Fae noch immer Hof in ihrer verzauberten, sich wandelnden, keltisch angehauchten und mittelalterlich anmutenden Welt. Im Verlauf des Romans wechselt Toby immer wieder zwischen beiden Welten, und das macht viel vom Reiz des Buches aus. In einem Moment tauscht Toby verbale Schläge mit dem Katzenfürsten Tybalt in einer dreckigen Hinterhofgasse aus, im nächsten befindet sie sich einem gigantischen Schloß, in dem sich eine Feenkönigin in Gewänder aus Meerschaum kleidet: Das ist eine Urban Fantasy-Welt, wie ich sie so noch nicht gelesen habe, und deren Zauber ich schnell erlegen bin!

MAGISCHE MORDE

Primär dreht sich der Roman darum, dass Toby versucht, den Mord an der Feengräfin Winterrose aufzuklären. Schön dabei ist, dass es die Autorin ihrer Hauptfigur nicht leicht macht. Die tappt lange im Dunkeln, zieht nicht immer gleich die richtigen Schlüsse (wobei der Fluch, der seinen Tribut fordert, hierfür eine ausreichende Begründung darstellt), gerät erstaunlich oft und durchaus glaubhaft in Lebensgefahr und lernt dabei langsam und schmerzhaft, nach ihrer Jahrelangen Verwandlung wieder auf eigenen Füßen zu stehen. Dass der Leser eher ahnt, wer Drahtzieher hinter dem Attentat auf die Winterrose ist, ist nicht schlimm, da McGuire hierfür Erklärungen parat hat, die man ihr abnimmt. Darüber hinaus baut die Autorin zahlreiche Nebenschauplätze auf, die wohl für ausreichend Potential für mehrere weitere Bücher sorgen dürften: ob es sich um ihre problematische Beziehung zur Tochter ihres Lehensherren handelt, um das gefährliche Spiel, auf dass sie sich mit einem uralten Feenwesen eingelassen hat oder um das nur angerissene Verhältnis zu ihrer wahnsinnig gewordenen Mutter. Von ihr hat October auch die Fähigkeit geerbt, Blut lesen zu können. Schmeckt sie es, erfährt sie viel über das Wesen, von dem es stammt. Eine gleichsam mächtige wie gefährliche Gabe!

Schade ist allenfalls, dass eine Konfrontation Tobys mit ihrem menschlichen Partner und ihrer inzwischen fast erwachsenen Tochter vermieden wird. Hier verschenkt McGuire eindeutig Potential und ich kann mir das nur so erklären, dass sie sich diesen Handlungsstrang für einen späteren Roman reservieren wollte. Dennoch ist es enttäuchend, dass die Autorin hier dem Leser nicht mehr bietet.

URBAN FANTASY, DIE RICHTIG LAUNE MACHT

Insgesamt ist "Rosemary & Rue" ein sehr lohnendes Leseerlebnis, dass deutlich aus der Flut der sonstigen Urban Fantasy-Veröffentlichungen heraussticht. McGuire mag's düster und konzentriert sich auf eine spannende Handlung statt auf das Liebesleben ihrer Hauptfigur. Auch wenn October oftmals recht desillusioniert und ein bisschen störrisch daher kommt, ihre faszinierenden Wurzeln und die magische Welt, in der sie sich bewegt, haben das Zeug, die October Daye-Romane neben denen um Patricia Briggs Mercedes Thompson zu meiner Lieblings-Urban Fantasy-Reihe werden zu lassen. Unbedingt mehr davon!
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