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Rosemarie Nitribitt. CD. Eine Produktion des Hessischen Rundfunks
 
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Rosemarie Nitribitt. CD. Eine Produktion des Hessischen Rundfunks [Audiobook] [Audio CD]

Helga Dierichs
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Hörbuch Hamburg (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3934120180
  • ISBN-13: 978-3934120181
  • Größe und/oder Gewicht: 14 x 12,2 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 434.580 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Amazon.de-Hörbuchrezension

Das schwarze Mercedes-Cabrio SL mit dem Kennzeichen H70-6425 war ihr Markenzeichen. Erreichbar war sie unter Frankfurt 26830. Künstlername Rebecca, zuweilen auch Gräfin Marizza. Am 1. November 1957 wurde sie in ihrer Frankfurter Wohnung tot aufgefunden: Rosemarie Nitribitt, die Edelnutte.

Ein außergewöhnlicher Name verbindet sich seitdem mit einem der spektakulärsten Mordfälle der alten Bundesrepublik. Mysteriös und ungelöst -- bis zum heutigen Tag. Mysteriös war dieser Fall nicht nur wegen der konkreten Umstände der Tat, sondern vor allem wegen der undurchsichtigen Rolle, die einige ihrer ehemaligen Kunden im Verlauf der Ermittlungen spielten. Besonders Freier aus der Großfinanz und dem Industrieadel versuchten gezielt, Spuren zu verwischen und falsche Fährten zu legen. Brisante Akten verschwanden, und die Kripo tat sich vor allem durch Fehler bei der Spurensicherung und den Ermittlungen hervor. Bald kursierten die Namen der Sachs-Brüder und der eines Mitglieds der Stahldynastie Krupp in der Presse. Schließlich wurde ein Vertrauter Nitribitts, Heinz Pohlmann, Handelsvertreter und Lebemann, des Raubmords angeklagt, im Prozeß aber freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft war zwar weiterhin von der Täterschaft Pohlmanns überzeugt, beantragte aber keine Revision. So rankten sich noch Jahre später wilde Spekulationen um den Tod Rosemarie Nitribitts.

Das von der Autorin Helga Dierichs hervorragend recherchierte Hörbuch erzählt die Geschichte auf packende Weise nach, O-Töne von damals beteiligten Ermittlungsbeamten vermitteln Authentizität. Besonders gelungen sind die Interviewpassagen mit Zeitgenossinnen, welche ein Gefühl für die im Kern prüden Fünfziger mit ihren Moralvorstellungen vermitteln. In dieses Bild paßte eine Hure nicht hinein und schon gar nicht die Nitribitt. Im November 1957 wurde sie begraben -- ohne Kopf, den hatte die Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. --Manfred Schwarzmaier

Pressestimmen

"Ermittlungsakten bringen Licht in einen legendenumwobenen Mordfall: Die Edelhure hatte tatsächlich beste Kontakte zu Prominenten" (Der Spiegel)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ungelöst... 16. Februar 2002
Es gibt in der bundesdeutschen Geschichte aufsehenerregende Kriminalfälle, die erstaunlicherweise ungelöst geblieben sind - bis heute. Die Gründe dafür sind ganz verschieden. Einer könnte heißen: Sie sollen ungelöst bleiben. Vielleicht, weil in allen Fällen Politiker keine unwesentliche Rolle spielten. Welche genau, wissen nur wenige. Und die wollen es nicht sagen. Der Fall Rosmarie Nitribitt ist wirklich spektakulär gewesen, eine Edelhure zur damaligen Zeit war eben noch ziemlich exotisch. Viele Fakten und O-Ton-Einspielungen machen diese CD zu einem wirklich gelungenen Hörerlebnis. Durch passende Musikuntermalung fühlt man sich geradezu in die damalige Zeit versetzt... Leider ist dieser Fall bis heute nicht geklärt worden, vielleicht macht gerade diese Tatsache den Fall so besonders. Auch die anderen CDs dieser Serie sind empfehlenswert, aber dieser Fall ist der interessanteste.
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