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Rose im Schnee. Power - Lyrik
 
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Rose im Schnee. Power - Lyrik [Broschiert]

Rainer J. Hocher
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 152 Seiten
  • Verlag: Autoren-Feder Verlag; Auflage: 1., Aufl. (27. Februar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3981081617
  • ISBN-13: 978-3981081619
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,8 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.240.982 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Klappentext

Auch dieses Mal ist es Rainer J. Hocher ( u. a. Autor von "Tot gelebt" und "Aus dem Leben eines Unmaskierten") gelungen, uns Lyrik der ganz besonderen Art zu kredenzen - manchmal wie einen guten Wein, oft jedoch auch wie einen kräftigen Tritt in den Hintern. Wie der Leser es von RJH gewöhnt ist, verdichtet sich die Atmosphäre beim Lesen so sehr, dass man glaubt, in den Betrachtungen seines Lebens zu versinken, man fühlt, riecht und schmeckt die Essenz seiner Erinnerung. Hocher nimmt erneut kein Blatt vor dem Mund, sondern verwendet letzteres lieber, um aufzuschreiben, was jedem von uns schon in irgendeiner Form begegnet ist. Wie immer nimmt man seine Botschaft mit einem Augenzwinkern an, aber sie erfüllt einen oft genug auch mit einer Melancholie und manchmal treibt es dem lesenden Voyeur eines fremden Lebens heftig die Schamesröte ins Gesicht, wenn der unbequeme Autor einem die Schwächen äußerst drastisch, eben in Hocher-Manier, vor Augen führt. "Rose im Schnee" ist Lyrik für Menschen, deren Vertrauen in eine heile Welt schon etwas gelitten hat.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
ROSE IM SCHNEE

Rose im Schnee, ein Klassiker der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.
Ich fand das Buch in einer kleinen Buchhandlung in Wien 22, meiner Buchhandlung. Eine Minute lang stand ich lesend da. Die Zeilen waren scheinbar mit leichter Hand über die Seiten geworfen, jedes Wort stand wie in Erz gegossen da: Absatz für Absatz, Seite für Seite.

Der Mann hat keine Angst vor seinen eigenen Emotionen. Er mischt Schmerz mit Humor, Leichtigkeit mit Tiefe – er hat einen ganz eigenen Schreibstil. Und die Themen, die er angeht, sind völlig alltäglich. Da gibt es keine Schnörkel, kein Herumreden, kein Gelaber. Blut ist bei R. J. Hocher rot und dickflüssig, die Huren sind Schlampen und ein Furz bleibt nun mal ein Furz. Aus, Ende, basta! Einfach und doch unheimlich schwer. Primitiv mit unendlich viel Gefühl und Geist.

Ich lese das Buch in einem Aufwasch durch. Von dem 10-jährigen Jungen, der zum ersten Mal zusieht, wie es ein junges Pärchen treibt bis zum alternden Möchtegern-Revoluzzer, der in Havanna seinen weißen Rum schlürft und über sein gelebtes Leben nachsinnt.

Und auf’m Deckel hinten steht der Satz: „Rose im Schnee“ ist Lyrik für Menschen, deren Vertrauen in eine heile Welt schon etwas gelitten hat. „Etwas“ ist stark untertrieben, finde ich.

Helmut Schida, Wien im März 2006

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Rainer J. Hocher: Journalisten bezeichnen ihn als Bukowsk nuovo. Aber Hocher grenzt sich ab, will nicht in jeder Hinsicht mit dem 'Durty old Man'verglichen werden. Wie immer bei Abgrenzugen ist auch diese nur die halbe Wahrheit. Auf dem Cover, gestaltet von Michael Blümel, ist eine Rose zu sehen, ein Damenschuh und ein Mann, der raucht. Eine Ähnlichkeit mit dem Autor ist nicht zu übersehen. Die Begegnung mit der Damenwelt steht also ebenso wie bei Charles Bukowski im Vordergrund; von Liebe, dem sogenannten 'Fünfbuchstabenwort', ist die Rede und vom Mond oder dem 'Maiweg'. Romantische Bilder, Metaphern tauchen auf: blitzartig. Aber in der Regel folgt die Illusionsbrechung auf dem Fuß.

Nein, es ist nicht Hochers Art, eine 'wortblasse heile Welt' abzubilden. Ausdrücklich wendet er sich gegen eine solche Vorgehensweise. So folgt er häufig Heinrich Heines Spuren, baut eine Atmosphäre auf, um sie am Ende wieder zu zerstören.

Bei Gedichten erwartet man einen eigenen Rhythmus. Hier ist der tänzelnde Rhythmus der üblichen Liebeslyrik erwartungsgemäß vergleichsweise selten. Der der Prosa angenäherte Sprachduktus ist der Intention der Texte angepasst.
Es geht um eine schonungslose Sicht der Wirklichkeit, auch der persönlichen Erfahrungen. Nichts wird beschönigt, entschuldigt. So, wenn der Autor von den 'Rüpeljahren' erzählt, von ersten Sexerfahrungen, aber auch davon, dass der Schüler Rainer vom Mauerbau spricht, statt wie vorgeschrieben, vom antifaschistischen Schutzwall.
Dass Rainer J. Hocher sich auch als Erwachsener, u.a. als Schreibender und als Montagearbeiter nicht an gängige Verhaltensmuster angepasst, lässt sich denken. Man erfährt vom Auf und Ab im Lebensprozess. Tiefpunkte werden also nicht ausgespart. An fortgeschrittener Stelle im Buch tauchen Motive aus 'Tot gelebt' auf, Cuba - und Kalifornienerinnerungen, Todeserfahrungen, depressive Verstimmungen.

Alles in allem:
Es liegt ein erstaunliches Buch vor uns
-wegen der Ausstattung mit kongenialen Zeichnungen Michael Blümels
-wegen der radikalen Sicht auf persönliche Lebensverhältnisse
-insbesondere aber wegen der eigenwilligen bildhaften unkonventionellen Sprache. .

Da gibt es Situationen, wo man "lieber die Fliege mit Dosenmilch füttert, als unter Menschen zu gehen". Aber gelegentlich - nicht allzu selten wie mir scheint- "schiebt sich eine prächtige Morgensonne langsam in den Tag ..."

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Rosen pflücken! 15. Mai 2006
Von Marcus
„Die Rose im Schnee“ von Rainer J. Hocher ist ein sehr abwechslungsreicher Gedichtband, der aus dem Leben spricht.

Kurzatmige Zeilen, niedergeschrieben um dem Leser das Leben zu zeigen. Aus der frühen Jugend bis hin zum „Selbstmord“ behandelt dieses Buch verschiedene Stationen des Autors.

Die Alltäglichen Dinge sind es, die das Leben ausmachen und Hocher versteht es, diese Dinge wie ein Meister zu beschreiben. Es wird nichts verschönert, dass Leben kann hart und unfair sein oder einfach und schön und wie es auch momentan um einen steht, es muss gesagt werden wie es ist!

Durch die Authentizität des ‚sagen wie es ist’ vermag es die Rose den Leser, auf eine einzigartige Weise, zum Lachen und Weinen zu bringen.

Authentisch und Lebensecht, mit diesen zwei Wörtern kann man die Rose wohl ganz gut beschreiben, denn oft findet man sich in diesem Buch wieder, denkt an das verflossene oder was da wohl noch kommen mag.

Aber man kann gar keinen Text schreiben der auf alle Facetten dieses Werkes eingeht, deshalb suchen Sie doch selbst Ihre Rose im Schnee, pflücken Sie sie!
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