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Rosarios Geschichte: Roman
 
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Rosarios Geschichte: Roman [Taschenbuch]

Majgull Axelsson , Irene Zedigh
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: btb Verlag; Auflage: 1. Auflage (1. Juli 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442727472
  • ISBN-13: 978-3442727476
  • Originaltitel: Rosario är död
  • Größe und/oder Gewicht: 18,7 x 11,6 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 365.334 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Grausame Wirklichkeit

akd. Majgull Axelsson, eine der renommiertesten Journalistinnen Schwedens und seit ihren Romanen «Die Aprilhexe» und «Augustas Haus» auch eine der erfolgreichsten Autorinnen des Landes, schildert in ihrem dokumentarischen Débutroman «Rosarios Geschichte», der in Schweden bereits 1989 erschien, die Schicksale philippinischer Kinder, die allesamt Opfer von Gewalt, Sextourismus und Kinderprostitution werden – ein erschütterndes Buch, das man am liebsten gar nicht zu Ende lesen möchte.

Axelsson hat ihren Roman auf Grund sorgfältiger Recherchen und dokumentierter Fälle geschrieben, wie im ausführlichen Epilog festgehalten ist, der auch Informationen zum politischen Hintergrund auf den Philippinen liefert. Majgull Axelsson gelingt es, in einer Sprache, die zugleich nüchtern und fesselnd, zutiefst teilnahmsvoll, aber nie sentimental oder moralisierend ist, das kurze Leben des Mädchens Rosario und anderer Kinder zu erzählen: mit ihren Träumen, Ängsten, kleinen Freuden, vor allem aber mit ihrer kalten und grausamen Wirklichkeit. Seit dem Erscheinen ihres Buches, von dem die Autorin im Vorwort sagt, «Meine Pflicht war es nicht, die Wirklichkeit erträglich zu machen. Meine Pflicht war es, sie sichtbar zu machen», hat sich glücklicherweise viel getan in Sachen öffentlicher Debatte und weltweiter Massnahmen der Unicef und anderer Hilfsorganisationen gegen Kinderprostitution und -pornographie in Asien und anderswo. Majgull Axelsson fängt in ihrem mutigen, engagierten Roman unterschiedliche Perspektiven ein – diejenigen der Opfer, der Täter und der Umwelt – und zeigt am Beispiel der Philippinen auf, wie verkettet die Mechanismen von Gewalt, Armut, Ausbeutung und Ignoranz auf politischer und auf familiärer Ebene sind. Mit «Rosarios Geschichte» verleiht die Autorin vielen namenlosen, Tag für Tag verkauften und für ihr ganzes Leben an Leib und Seele verletzten Kindern eine Stimme und gibt ihnen zumindest durch das Erzählen ihrer Geschichte ihre Würde zurück.

Pressestimmen

"Ein erschütternder Roman ... bitte lesen!" (Skånska Dagbladet )

"Möge dieses Buch viele Leser finden!" (Göteborgs-Tidningen )

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von downey_jr
Selten hat mich ein Buch so sehr berührt und aufgewühlt wie dieses !
Ich glaube nicht, dass dieses Thema und besonders die Geschichte von Rosario, Alex, Nora und Salvatore, jemanden kalt lassen kann. Einmal begonnen, konnte ich nicht aufhören zu lesen. Am Ende bleibt nur Erschütterung und Hilflosigkeit. Ist das unsere Welt? Man kann es sich hier, in Deutschland, kaum vorstellen, dass das noch immer die traurige und entsetzliche Wirklichkeit in vielen armen Ländern ist.

Ich hoffe, das dieses Buch viele Leser finden wird, denn das Thema Kinderprostitution und Sextourismus darf nicht totgeschwiegen werden !

Weiterhin möchte ich noch erwähnen, dass Majgull Axelsson (die ich schon seit ihrem Roman "Die Aprilhexe" kenne und liebe) Rosario's traurige Geschichte wunderbar einfühlsam und gut erzählt.

Das Buch hätte bei weitem mehr als fünft Sterne verdient !!!

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Erschütternd 28. Juni 2002
Nachdem ich sowohl "Die Aprilhexe" als auch "Augustas Haus" von Majgull Axelsson mit großer Begeisterung gelesen habe, war ich auf "Rosarios Geschichte" sehr gespannt. Dieses Buch wird mich allerdings noch sehr sehr lange verfolgen. Majgull Axelsson erzählt die furchtbaren Geschichten von philipinischen Mädchen und Jungen, die westlichen Sextouristen zum Opfer fallen. In ihrem unverwechselbaren Stil beschreibt sie schonungslos die Qualen, die den Kindern durch Erwachsene zugefügt werden, sei es durch verzweifelte Eltern, die sie aus Geldnot den Touristen andienen und vor der Wirklichkeit die Augen verschließen, aber vor allem durch die Pädophilen aus aller Herren Ländern, die glauben, das Geld würde sie von ihrer Schuld reinwaschen. Ein aufrüttelndes, herzergreifendes Buch, das ich demjenigen, der sich an die Thematik herantraut, unbedingt empfehlen kann!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gegen die Arroganz 9. März 2004
Von Ein Kunde
Hat man in "Rosarios Geschichte", die anfangs mehr Verwirrung als Berührtheit stiftet, erste Zusammenhänge entdeckt, dürfte auch der letzte Leser dieses Buch nicht aus den Händen legen. Rosario Baluyot, eines der vielen Opfer des Sextourismus auf den Philippinen, stirbt mit elf Jahren auf erschreckende Weise, "man fand einen abgebrochenen Massagestab. In Ihrem Unterleib.". Dazu entwirft Majgull Axelsson einen Dokumentarroman, der Einblicke in das kurze, grausame Leben Rosarios gewährt. Axelsson vermeidet es, mit Rosario sämtliche Mißhandlungen, die philippinischen Kindern von europäischen oder amerikanischen Sextouristen angetan werden, zu typisieren; Axelsson wehrt sich gegen einen Schlußstrich unter das sehr aktuelle Thema Kinderprostitution; stattdessen beschreibt sie die knappen Lebensläufe mehrerer Nebenprotagonisten, die Rosario mehr oder weniger verbunden sind; erst das letzte Drittel des Buches gehört Rosario. Axelsson wühlt auf, sie schildert eine Wirklichkeit, die in ihrer Rohheit ans 4., in ihrer Zerrissenheit ans 17.und in ihrer Grausamkeit ans 20. Jahrhundert erinnert; sie legt hier einerseits eine seriöse Studie über die Verwobenheit von Zuhälterketten und bestechlichem Staatstreiben, andererseits einen engagierten Roman gegen die westliche Arroganz vor.
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