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Rosalind Franklin: Die Entdeckung der DNA oder der Kampf einer Frau um wissenschaftliche Anerkennung
 
 
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Rosalind Franklin: Die Entdeckung der DNA oder der Kampf einer Frau um wissenschaftliche Anerkennung [Gebundene Ausgabe]

Brenda Maddox , Conny Loesch
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 308 Seiten
  • Verlag: Campus Verlag; Auflage: 1 (17. März 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3593371928
  • ISBN-13: 978-3593371924
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 805.879 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

26.03.2003 / 3sat Kulturzeit: Unnoble Wissenschaft "Brenda Maddox' Biografie erzählt von wissenschaftlicher Leidenschaft, von Betrug und Intrigen und vom Anteil Rosalind Franklins an der wohl wichtigsten biowissenschaftlichen Entdeckung des 20. Jahrhunderts."

01.04.2003 / Literaturen: Und dann hat es Klick gemacht "Eine engagierte Biografie."

03.04.2003 / Facts: Buchtipp "Rosalind Franklin ist die tragische Figur der DNA- Forschung. Der frühe Tod der Wissenschaftlerin und Hahnenkämpfe ihrer männlichen Kollegen brachten sie um den wohlverdienten Nobelpreis."

15.04.2003 / Die Welt: Rosalind Franklin "Rosalind Franklin ist allenfalls als Karikatur 'Rosy' in James Watsons Buch 'Die Doppelhelix' bekannt geworden. Brenda Maddox zeichnet ein vollkommen anderes Bild der begabten Kristallografin und stellt zudem den Menschen hinter Watsons 'dark lady' vor."

20.04.2003 / Neue Zürcher Zeitung: Späte Anerkennung "Bei Brenda Maddox lernt man die Wissenschaftlerin, aber auch die Frau Rosalind Franklin kennen."

20.04.2003 / NRZ am Sonntag: Die Ikone des Lebens "Eine wunderbare Biographie."

22.04.2003 / Berliner Zeitung: Unsere Dark Lady verlässt uns "Dass Rosalind Franklin den Nobelpreis verdient hätte, ist unzweifelhaft. Aber als Watson, Crick und Wilkins den Preis erhielten, war sie schon tot. Die nun vorliegende Biografie ist der Versuch, ihre Rolle zu würdigen."

23.04.2003 / Frankfurter Rundschau: Vergessene Forscherin "Maddox weist der Forscherin Rosalind Franklin nicht nur den ihr gebührenden Platz in der Wissenschaft zu, sondern entwirft auch ein differenziertes Charakterbild, das Franklin in ihrer ganzen menschlichen Breite erscheinen läßt. Dabei ist ein ebenso warmherziges wie persönliches und lesenswertes Porträt dieser in vielfacher Hinsicht unterschätzten Frau herausgekommen."

25.04.2003 / Frankfurter Rundschau: Am Anfang war der Reißverschluss "Hätten nicht Watson und Crick den Aufbau der DNA entschlüsselt, dann vermutlich jemand anderes - vielleicht Rosalind Franklin, wie Brenda Maddox in ihrer Biografie jener Frau darlegt, deren Erkenntnisse im Wissenschaftsgemurkel der Fünfziger kaum gewürdigt wurden."

25.04.2003 / Stuttgarter Zeitung: Hauch der Ungerechtigkeit "Wissenschaftliche Laboratorien, das erfährt der Leser in dem spannenden Buch, waren menschlich gesehen auch vor 50 Jahren schon Haifischbecken."

01.05.2003 / business bestseller: Wem gehört der Nobelpreis? "Brenda Maddox ist es gelungen, ein einfühlsames und eindrückliches Porträt einer starken Frauengestalt zu zeichnen, deren bedeutende Leistungen vollkommen zu Unrecht in den Hintergrund der Wissenschaftsgeschichte gedrängt worden sind."

08.05.2003 / changeX: "Rosy" und die Entdeckung der DNA "Eine spannende neue Sichtweise auf die berühmten Geschehnisse und das Porträt einer außergewöhnlichen Frau."

31.05.2003 / Nordbayerischer Kurier: Rosalind Franklin "Spannendes Porträt einer außergewöhnlichen Frau."

08.06.2003 / NRZ: Man sieht nur die im Lichte... "Eine glänzende Biographie."

3sat Kulturzeit, 26.03.03

"Brenda Maddox' Biografie erzählt von wissenschaftlicher Leidenschaft, von Betrug und Intrigen und vom Anteil Rosalind Franklins an der wohl wichtigsten biowissenschaftlichen Entdeckung des 20. Jahrhunderts."

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Tragisch-traurige Geschichte...

Keine Erfolgsgeschichte in der Wissenschaft ohne "Verlierer". Zweite in der Entdeckung oder gar unbeachtet, beim Nobelpreis "übersehen". Natürlich geht es in der Wissenschaft immer um die Erforschung und Entdeckung von Zusammenhängen, neuen Erkenntnissen, aber genauso natürlich geht es jedem Einzelnen um den persönlichen Erfolg, Wertschätzung der eigenen Leistung und Gerechtigkeit. Die Liste der Geschmähten, Übersehenen ist lang. Nicht immer begründet, aber wer mag das schon beurteilen. Schließlich wird Forschung nur selten von Einzelnen betrieben, vieles nur durch Teamarbeit möglich, andererseits aber jahrelange Arbeit vieler Arbeitsgruppen häufig durch eine geniale Idee oder Entdeckung in eine andere, plötzlich erfolgreiche Richtung gedrängt. James D. Watson und Francis Crick haben für Ihre Arbeiten zur Entschlüsselung der DNA-Struktur und Entdeckung der Doppelhelix 1962 den Nobelpreis bekommen. Ihr Name ist auch Nicht-Wissenschaftlern geläufig. Wer jedoch kennt Rosalind Franklin? Ihres Zeichens Biochemikerin. Franklin arbeitete am King's College in London gemeinsam mit Maurice Wilkins, der sich allen Veröffentlichungen zufolge nichts sehnlicher wünschte, als das baldige Verschwinden der "dark lady" aus seinem Umfeld, da diese, wie er auch an Crick schrieb, seine Arbeit behindere. Als dies endlich geschah und Franklin 1953 zum ebenfalls in London ansässigen Birkbeck College wechselte, hoffte Wilkins, dass er sich mit Watson und Crick auf die Entschlüsselung der DNA-Struktur konzentrieren könne. Zu spät allerdings, denn zu diesem Zeitpunkt hatten die zwei ihr berühmtes Paper bereits bei Nature eingereicht. Die Arbeit von Rosalind Franklin mag zu dieser Entdeckung beigetragen haben. Ihre Röntgenaufnahmen gaben entscheidende Hinweise auf die Strukturbildung der DNA. Die mehrfach ausgezeichnete Biografin Brenda Meddox hat nun ein Portrait über Rosalind Franklin geschrieben: Rosalind Franklin - Die Entdeckung der DNA oder der Kampf einer Frau um wissenschaftliche Anerkennung. Eine zweifellos tragische Geschichte, da Franklin schon mit 37 an Unterleibskrebs stirbt, vier Jahre bevor Crick, Watson und Wilkins 1962 den Nobelpreis erhalten, zehn Jahre bevor sie in Watsons berühmtem Buch Die Doppelhelix als schreckliche "Rosy" beschrieben wird.

...über die vergessene Kollegin

Brenda Maddox hat eine sehr interessante Biografie einer mit Sicherheit ebenso begabten wie interessanten Persönlichkeit geschrieben. Etwas weniger Pathetik hätte es allerdings auch getan. Brenda Maddox fühlte sich offensichtlich berufen, Franklin ins rechte Licht zu rücken, ob in deren Sinne, mag dahin gestellt sein. Wünschenswert wäre jedoch, trotz der nicht zu leugnenden umfangreichen Recherche, die Maddox betrieben hat, etwas mehr wissenschaftliche Sorgfalt gewesen. Die deutsche Übersetzung des englischen Titels Rosalind Franklin - The dark lady of DNA enthält zudem neben der Implikation des Unrechts, das Franklin widerfahren sein mag, mit "die Entdeckung der DNA" eine sehr unglückliche Formulierung. Schließlich ist die DNA schon sehr viel länger als 50 Jahre bekannt - entschlüsselt wurde viel mehr ihre Struktur, die Doppelhelix. Dies mag einigen als wissenschaftliche Pedanterie erscheinen, aber gerade bei einem Buch über eine pedantische Wissenschaftlerin sollten auch solche "Kleinigkeiten" stimmen. Abgesehen von diesen Kritikpunkten liest sich Maddox' Biographie spannend und berücksichtigt eine Vielzahl selten zitierter Quellen. Durchaus eine Wohltat in der Fülle der Watson/Crick- und Crick/Watson-Lobpreisungen.
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