Aus der Amazon.de-Redaktion
Spätestens beim Lesen von
Trüffel und Rosalie wird klar, dass dies kein normales Bilderbuch ist. Denn es wechselt in der Mitte die Richtung beziehungsweise die Perspektive. Das hört sich kompliziert an? Ist es aber nicht.
Trüffel ist ein kleines männliches Wildschwein, das gerne träumt, am liebsten unter einem Apfelbaum. Dort träumt Trüffel vom großen Glück. Aus seiner Sicht wird die "Geschichte vom Glück" erzählt. Und die ist zunächst gar nicht lustig. Denn alle finden, dass er etwas Richtiges tun sollte: Seine Mutter denkt da an Laubsägearbeiten, Hockey oder politisches Engagement für bedrohte Ferkel. Der Vater erinnert an seine eigene Funktion als Kapitän des 1. FC Wildschwein und seinen Traum vom Aufstieg. Trüffels Träume vom Glück hält er dagegen nicht für angemessen. Ähnlich sehen es Trüffels Freunde. Während Büste nur von Schokoladentorte träumt, fantasiert Carlo sich Schweinereien zusammen. Erst Rosalie versteht Trüffels Träumereien. Rosalie ist ein zartes rosafarbenes Schweinemädchen, das Trüffel unter dem Apfelbaum trifft. Doch alle stellen sich mit Klischees über das Mann- oder Frausein zwischen das Glück der beiden.
Dreht man das Büchlein um, erfährt man die "Geschichte von der Liebe" aus Rosalies Perspektive. Dieses Bilderbuch über Liebe und Glück, über Geschlechterrollen und Vorurteile ist zauberhaft bebildert von Jutta Bücker. --Ulrike Rudolph
Pressestimmen
"Ein zauberhaftes Bilderbuch für Erwachsene." Martin S. Lambeck, Die Welt, 08.01.05 "Ein entzückend weises und witziges Geschenkbuch, das uns das Wesen der Liebe erklärt." Journal für die Frau, 07.07.04 "Nur die Liebe zählt! Warum das so ist - davon erzählt das hinreißende Büchlein "Rosalie und Trüffel". Das perfekte Geschenk für Frischverliebte, egal, ob Jungs oder Mädchen!" Mädchen, 18.05.04 "Rosalie und Trüffel" nähert sich dem Happy End gleich doppelt: einmal von vorn und einmal von hinten, einmal aus ihrer und einmal aus seiner Sicht. In der Mitte ist dieses wunderbare Büchlein für Jung und Alt, Vieh und Mensch deshalb leider schon zu Ende." Nürnberger Zeitung, 20.02.04 "Egal, wie man das Buch aufblättert, es gibt trotz aller Widrigkeiten ein Happy-End, wie man sich das von einer Liebesgeschichte wünscht – oder sind es diesmal zwei?" Christoph Biemann, Westdeutsche Allgemeine, 07.05.04 "Ein obersüßes Buch über die Liebe." Bild, 19.08.04