Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Letztes Album in Original - Besetzung, 16. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Mit diesem Album haben sich die vier Brasilianer ein Denkmal gesetzt. Der Stil auf "Roots" hat viele überrascht. Vom gewohnten Thrash Metal a la "Arise" ist kaum was geblieben. Doch Sänger Max Cavalera röhrt sich immer noch die Seele aus dem Leib und die Songs sind natürlich wieder extrem aggressiv. Der Unterschied ist, dass Sepultura an Geschwindigkeit einen Gang zurückgeschakltet haben, die Gitarren diesmal ähnlich wie bei Korn (Produzent bei beiden Bands ist Ross Robinson) in den Keller gestimmt sind und Sepultura mehr denn je brasilianische Folkelemente eingebaut haben. Dadurch kann man den Sound auf dem Album wohl eher als Tribal Metal bezeichnen. Auf "Roots" scheinen sie ihren eigenen Stil gefunden zu haben. Gleich zu Beginn des Albums hauen einen die vier Jungs mit "Roots Bloody Roots" mächtig um. Ähnlich geht es auf dem Rest des Albums weiter. Neben brasilianischen Ureinwohnern gab es auch zwei prominente Gastmusiker. Nämlich Jonathan Davis von Korn und Mike Patton von den leider vor kurzem aufgelösten Faith No More. Insgesamt ein sehr überraschendes und gleichzeitig interessantes Album für das man als Metal Fan aber auch die nötige Toleranz mitbringen muß. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Metal Meets Tribal!, 1. August 2002
Dieses Album entwickelt die auf Chaos A.D angefangene Veränderung im Sepultura-Sound weiter. Sepultura entfernt sich mit "Roots" entgültig vom Death/Trash-Metal. Mit diesem Album schafft Sepultura etwas, dass noch keiner Band auf nennenswerte Weise gelungen ist, sie paaren Urklänge mit Metal. Brecher, wie "Roots Bloody Roots" oder "Attitude" gehören noch heute zu ihren beliebtesten Liedern. Auch prominente Gäste, wie zum Beispiel Jonathan Davis (KoRn) und Mike Patton (Faith No More R.I.P.), die zusammern mit Max Cavalera "Lookaway" brüllen, gibt es auf diesem Album. Der wohl überaschendste Track dieses Albums ist wohl "Itsari", bei dem das Xavantes-Volk seine Gesänge anstimmt und dabei von Akustik-Gitarren begleitet wird. Das Album ist sehr vielseitig und gehört in jede Metalsammlung. Ein Meilenstein in der Geschichte des modernen Metal. Dieses Album ist das letzte Album, bei dem Mit-Gründer Max Cavalera den "Ton" angibt. Allerdings hat ihn der Sound dieses Albums sehr stark geprägt, was man an der Musik seiner Folge-Band Soulfly hört, mit der er den "Roots"-Sound weiter ausgebaut hat. Sepultura hat sich mit Derrick Green einen würdigen Cavalera-Nachfolger ins "Boot" geholt, mit dem sie neue Wege einschlagen. Trotzdem bleibt "Roots" immer ein Metal-Klassiker, auf den sowohl Sepultura, als auch Max Cavalera immer wieder zurückblicken werden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ich bin überzeugt!, 2. April 2008
Also eines mal vorweg: Ich höre so ziemlich alles zwischen Klassik, Rock, Pop, Metal, Avantgarde, etc. und bin kein typischer Metaller.
Mit Death Metal im weitesten Sinn hatte ich immer meine Probleme auf Grund des eintönigen Grunzens. Ebenso wie Hip Hop: Ein Schwarzer, der mich zu Computer-Beats anlabert, das muss nicht sein. Bzw. es ist schwer, in diesen Gebieten originell zu sein, sich aus der Masse abzuheben. Bei Death Metal, Hip Hop oder Volksmusik höre ich auf Grund der Vielzahl an Einheitsbrei leicht weg, ohne dass dabei meine prinzipielle Aufgeschlossenheit Schaden nehmen würde.
Ein weiteres Mal daher mein Versuch, ein gutes Death-Metal-Album zu entdecken: Das künstlerische Gesamtkonzept dieser Platte überzeugt mich restlos! Ja, es ist anstrengend, zuzuhören. Nein, Sepultura besteht nicht aus Musikern, die ihre Instrumente annähernd beherrschen.
Und dennoch: Es geht von diesem Album eine Faszination aus, die nur schwer zu erklären ist. Max Cavalera ist einfach einer der wenigen Musiker, denen ich ihren Hass auf das System, welches er besingt (oder beschreit) auch glaube! Die Kombination mit brasilianischer Volksmusik (bei den anderen Rezensionen des öfteren als "Tribal Metal" bezeichnet) wirkt zu keinem Zeitpunkt aufgesetzt und fügt sich organisch in den Brachial-Sound des Albums ein.
Wenn überhaupt kann ich nur kritisieren, dass der "Gesang" manchmal verzerrt wurde. Warum? Die Stimme von Max ist für sich schon ein Erlebnis; und auch schon verzerrt! Man hört seine Stimmlippen ächzen und beben! Mit Verzerrer kann das jeder; doch den hätte Max nicht nötig gehabt!
Anspieltipp: Ratamahatta!
Ich war kurz davor, nur 4 Sterne zu geben; aber als ich "Ratamahatta" noch mal gehört hatte musste ich 5 geben.
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