Roxette lassen die Fans manchmal 3 Jahre auf ihr neues Produkt warten. Schon die ersten Takte lassen aufhorchen, das Buch oder die Arbeit zur Seite legen und die Lautstärke höher schalten:
"Real sugar" hat einen unglaublich mitreißenden Drive, für mich persönlich der beste Roxette-Track seit "How do you do" von 1992. Typisch Roxette, einfach ein guter Popsong ohne Modetrend, der 1972 oder 1982 genauso wie 2001 hätte herauskommen können.
- "Center of the Heart" konnte man vor Erscheinen schon im Radio hören. Ein Techno-tauglicher Titel mit verschiedenen Melodiewechseln und einem "catchy" Refrain. Ohrwurm.
- "Make my Head go Pop" ist auch Techno-mäßig für moderne Discos geeignet.
- Es gibt etliche Balladen: "Milk and Toast and Honey", "Little Girl", "Try", "Bringing Me Down To My Knees" (nicht gerade der beste Titel), "Takes You No Time" and "My World, My Love, My Life". Die ruhigen Stücke sind nicht schlecht, doch es gab bessere auf früheren Alben, z.B. "Queen of Rain".
- "Looking for Jane", "Jefferson" und "Fool" sind ziemlich rockige Tracks.
Der Sound-Ingenieur ist ein anderer gewesen als auf den früheren Alben, man höre sich die Abmischung der Drums an, die etwas weniger in den Vordergrund treten als z.B. auf "Joyride".
Alles in allen ein gutes Album, das in meinem Ranking nach "Joyride", "Crash, Boom Bang" an 3. Stelle kommt. Persönlich würde ich das Album alleine wegen "Real Sugar" und "Center of the Heart kaufen" solange die noch nicht auf einem Sampler drauf sind.