Pressestimmen
"Es scheint mir entscheidend, daß Dürrenmatt nicht einfach den Ausverkauf einer Kultur zeigt, was eine zynische oder sarkastische Farce lieferte und weiter nichts, sondern im Mittelpunkt einen Menschen, der diesen Ausverkauf vollzieht im Sinne einer Erkenntnis, im Sinne einer unerschütterlichen Bejahung." (Die Weltwoche)
"Mit einem Sinn für Absurdität, hinter dem sich Reife und Intelligenz verbergen, macht sich Romulus lustig über die Aufgeblasenheit der Vergangenheit und wirft scharfsinnige Blicke auf die Gegenwart." (The New York Times)
Kurzbeschreibung
Eine schwere Komödie, weil sie scheinbar leicht ist
Klappentext
»Mit einem Sinn für Absurdität, hinter dem sich Reife und Intelligenz verbergen, macht sich Romulus der Große lustig über die Aufgeblasenheit der Vergangenheit und wirft einige scharfsinnige Blicke auf die Gegenwart.« Howard Taubman / The New York Times
»Das Stück von Dürrenmatt ist schön, breit angelegt, reich an allen Tönen der Tragikomödie, voll von zeitnahen Resonanzen.« Gilles Plazy / Le Monde, Paris
»Wer sind Dürrenmatts künstlerische Ahnen? Ein Äschylos, ein Shakespeare, ein Cervantes, Swift, Nestroy, Büchner, Kleist, Hieronymus Bosch, Brueghel; und wäre das mittelalterliche Theater noch lebendiger Gemeinbesitz - man müßte es erwähnen in dieser Vergleichsweise. Also alles barbarisch Kluge, alles, was durch irgendeine Form von »Protestantismus«, hindurch seine Sinnlichkeit bewahrt hat.« Elisabeth Brock-Sulzer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Über den Autor
Seine erzählerischen Werke sind oft Detektivgeschichten, und seine Dramen sind oft Tragikomödien, in denen es Elemente von Satire, Farce, und schwarzem Humor gibt. Ein zentrales Thema seiner Werke ist die Macht und die Frage der Verantwortung in einer scheinbar chaotischen Welt.
1986 wurde Friedrich Dürrenmatt mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.