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Romulus der Große: Eine ungeschichtliche historische Komödie in vier Akten. Neufassung 1980
 
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Romulus der Große: Eine ungeschichtliche historische Komödie in vier Akten. Neufassung 1980 [Taschenbuch]

Friedrich Dürrenmatt
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein breit angelegtes Stück - reich an tragikomischen Tönen und voller Aktualität." (Le Monde)
"Es scheint mir entscheidend, daß Dürrenmatt nicht einfach den Ausverkauf einer Kultur zeigt, was eine zynische oder sarkastische Farce lieferte und weiter nichts, sondern im Mittelpunkt einen Menschen, der diesen Ausverkauf vollzieht im Sinne einer Erkenntnis, im Sinne einer unerschütterlichen Bejahung." (Die Weltwoche)
"Mit einem Sinn für Absurdität, hinter dem sich Reife und Intelligenz verbergen, macht sich Romulus lustig über die Aufgeblasenheit der Vergangenheit und wirft scharfsinnige Blicke auf die Gegenwart." (The New York Times)

Kurzbeschreibung


Eine schwere Komödie, weil sie scheinbar leicht ist

Klappentext

»Es scheint mir entscheidend, daß Dürrenmatt nicht einfach den Ausverkauf einer Kultur zeigt, was eine zynische oder sarkastische Farce lieferte und weiter nichts, sondern im Mittelpunkt einen Menschen, der diesen Ausverkauf vollzieht im Sinne einer Erkenntnis, im Sinne einer unerschütterlichen Bejahung, die allein alles andere was geschieht als Komödie erscheinen läßt. Woher aber die Bejahung? Zweierlei ließe sich denken. Ein Revolutionär, der den Untergang einer Kultur bejaht, weil er eine bekömmlichere erwartet; nur ist die Bejahung der Revolutionäre, wie es scheint, selten so krampflos, daß ihnen das Verneinte wirklich zur Komödie würde. Wieviele Revolutionäre gibt es, die Humor haben? Das andere ist die Bejahung, wie sie Dürrenmatt besitzt, die religiöse; nur wissen wir, daß das Religiöse, wo es ernst wird, immer eine erschreckende Erscheinung ist, ein Ding, das nicht unterzubringen ist in unserer christlichen Gartenlaube, ein Ärgernis.« Max Frisch / Die Weltwoche, Zürich

»Mit einem Sinn für Absurdität, hinter dem sich Reife und Intelligenz verbergen, macht sich Romulus der Große lustig über die Aufgeblasenheit der Vergangenheit und wirft einige scharfsinnige Blicke auf die Gegenwart.« Howard Taubman / The New York Times

»Das Stück von Dürrenmatt ist schön, breit angelegt, reich an allen Tönen der Tragikomödie, voll von zeitnahen Resonanzen.« Gilles Plazy / Le Monde, Paris

»Wer sind Dürrenmatts künstlerische Ahnen? Ein Äschylos, ein Shakespeare, ein Cervantes, Swift, Nestroy, Büchner, Kleist, Hieronymus Bosch, Brueghel; und wäre das mittelalterliche Theater noch lebendiger Gemeinbesitz - man müßte es erwähnen in dieser Vergleichsweise. Also alles barbarisch Kluge, alles, was durch irgendeine Form von »Protestantismus«, hindurch seine Sinnlichkeit bewahrt hat.« Elisabeth Brock-Sulzer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Am 5. Januar 1921 kam Friedrich Dürrenmatt in Konolfingen im Kanton Bern als Sohn eines Pfarrers zur Welt. Er studierte in Zürich und Bern Theologie, Literatur, Philosophie und Naturwissenschaften. Eigentlich wollte er Maler werden, schrieb aber schon in den 40er Jahren Erzählungen. 1947 löste sein Drama 'Es steht geschrieben' einen Theaterskandal aus. Ab 1952 lebte Dürrenmatt in Neuchâtel. Mit dem Drama 'Der Besuch der alten Dame' (1956) hatte er einen Welterfolg. 1968 wurde er Theaterdirektor in Basel. In dieser Zeit schrieb er viele Neufassungen seiner älteren Werke. Friedrich Dürrenmatt starb am 14.12.1990 in Neuchâtel.
Seine erzählerischen Werke sind oft Detektivgeschichten, und seine Dramen sind oft Tragikomödien, in denen es Elemente von Satire, Farce, und schwarzem Humor gibt. Ein zentrales Thema seiner Werke ist die Macht und die Frage der Verantwortung in einer scheinbar chaotischen Welt.
1986 wurde Friedrich Dürrenmatt mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.
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