Hallo
Ich bezeichne mich als Vielfrittierer da ich ca. alle 6 bis 7 Wochen(ca.25-30 Frittiervorgänge) das Fett wechseln muß. Im Oktober 2010 habe ich diese Fritteuse gekauft, weil sie gut aussah und "Made in Germany" ist, was für mich immer noch ein Qualitätssysmbol darstellt.
Erstmal etwas positives.
Die Fritteuse ist komplett Spülmaschinen geeignet, auch wenn die Herstellerfirma rät man solle lieber mit der Hand spülen wegen den Salzen, die die Oberflächen angreifen. Die Oberflächen scheinen auch nach 10-12 mal Spülmaschine ok zu sein. Die Fritteuse sieht gut aus und macht auch einen soliden Eindruck. Der riesige Frittierkorb ist super und wenn der Korb nicht allzu voll ist kann man den auch locker mit einer Hand bedienen. Das der Deckel auch nach 16 Monaten noch immer mit "Schwung" aufgeht finde ich ok und ich habe mich auch schon daran gewöhnt.
Nun die Kritik.
Warum hat das Gerät keinen echten EIN/AUS Schalter?
Nach ca. 7-8 Monaten verabschiedeten sich die drei Schrauben der Platikhalterung unten am Gehäuse, die die Bedieneinheit aufnimmt und in ihrer Position hält, weil das Plastik, scheinbar durch das dauernde erhitzen, recht brüchig geworden und das Gewinde aus dem Plastik rausgebrochen ist. Das Problem wurde meinerseits behoben durch etwas größere Schrauben, die sich dann ein neues Gewinde in das Plastik geschnitten haben.
Nach weitern 2-3 Monaten zerbröckelten ebenfalls die Plastikclips an der Halterung des Filters. Hierdurch kann der Filter nun nur von Hand und bei geschlossenem Deckel eingesetzt und entfernt werden. Denn läßt man den losen Filter auf dem Deckel liegen und öffnet diesen, so wird er, Dank der guten Federwirkung des Deckels, durch die Küche katapultiert.
Doch jetzt nach ca. 16 Monaten Gebrauch ist das Gerät am Ende und zwar weil in dem Bedienelement der linke Federkontakt zur Stromaufnahme/weitergabe nicht mehr richtig hochfedert und somit der Kontakt nicht sauber hergestellt wird. Das hat zur Folge das durch die entstehenden Spannungsbögen(ich glaube zumindest das hier Funken entstehen, denn gesehen habe ich die nicht aber gehört) das linke Plastikelement oberhalb des linken Kontaktes am Frittierbehälter langsam wegkokelt, was ich zunächst durch leichten Geruch nach verbranntem Plastik bemerkt aber nicht zuordnen konnte, als ich aber jetzt beim Einschalten ein leichtes Knistern hörte, habe ich mir das genauer angeschaut und das Obige festgestellt. Eigenartig ist, das bei meiner letzten Fritteuse, einer Kenwood, die ebenfalls komplett zerlegbar war, beinahe das gleiche passiert ist. Allerdings zeigte sich das da etwas eindeutiger. Einschalten, Rauch, Dunkel.
Bin mal gespannt ob ich das Gerät noch im Rahmen der Gewährleistung umtauschen kann. Bei der Kenwood gings.
T.K.