Das Album offeriert eine gelungene Liederauswahl, die durch den ganzen Film hindurch angenehm begleiten und einzelne Szenen abrunden und komplettieren. Herausragend sind vor allem: Das schlichtweg brillante „Try Again", das hypnotisch ravesound-unterlegte Titellied ist das verlockendste und gelungenste Werk. Gleichermassen überzeugt „Come back in one piece", wobei die allgewaltige Stimme vom Dark Man X den nötigen Kontrast zwischen dezentem R'n'B und kräftigem, rauhem Rap liefert, der dieses Lied auszeichnet. Ebenfalls darf „It don't really matter" nicht unerwähnt bleiben, das besonders im Film zur Geltung kommt. Leider gibt es auch wesentlich schwächere Stücke auf dem Album: Das kümmerliche, dekadente „Rollin' raw" von BG ist schon fast tragisch. Seine sprachlichen Fähigkeiten scheinen doch stark auf das Niveau von Kindergärtnern beschränkt zu sein. Glücklicherweise wird seine Verständlichkeit durch seine nuschelnde Stimme ausserordentlich erschwert. Auch Mack 10, der ansonsten durchaus anspricht, wirkt mit seinen Comrades etwas lustlos und unmotiviert. Überraschend sind Lieder wie „Revival", „Rose in a concrete world" oder auch „Perfect man", die allesamt zweifellos ansprechend ausgefallen sind und den generell sehr positiven Gesamteindruck des Albums bestärken. Aufgrund der genialen Werke (Nr. 1,2,6,9,11), dem überdurchschnittlich guten Gesamteindruck und meiner Liebe zu „Romeo must die" gebe ich diesem Soundtrack natürlich 5 Sterne.