Schade, schade:
Selbst nach wiederholtem Lesen und Sehen dieses außergewöhnlichen Werkes findet man immer noch neue Facetten, der Bezug zur Gegenwart wird immer deutlicher (man beachte einmal nur, wie Shakespeare die Raufhändel zwischen den zwei verfeindeten Parteien entwickelt!) und die schauspielerische Leistung der beiden jungen Darsteller ist überzeugend wie beim ersten Mal -
aber:
die Qualität der Filmkopie ist, ehrlich gestanden, eine Zumutung: grobkörniges Bild, Streifen, wie man sie nur in Uralt-Filmen akzeptieren kann und eine Tonspur, die rauscht und ständig in der Lautstärke variiert.
So etwas haben sich die beteiligten Künstler und das Publikum nicht verdient!
Deshalb - aber nur deshalb - drei Sterne.