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Kundenrezensionen

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"Unsere Eltern haben uns gesagt, wir sollten diese Musik nicht hören. Aber viele dieser Eltern sind heute Abend hier!" (Whoopi Goldberg in ihrer Ankündigung)

Diese nach dem gleichnamigen Album (wie einfallsreich!) betitelte DVD (94 Min., keine Untertitel) bietet eine für die Stones recht mutige Songauswahl (wenn auch leider mit Abstrichen, s.u.): Not fade away ist eine der unspektakulärsten Eröffnungsnummern einer Stones-Tournee, funktioniert aber gerade deswegen sehr gut. Mit It's all over now kommt eine weitere frühe Stones-Single zu seltenen Live-Ehren; Ron Wood hatte die Nummer auch schon bei Rod Stewart und den Faces gespielt. Satisfaction war auf dieser Tour überraschend früh in die Setliste geschoben worden, was von Selbstbewusstsein zeugte; auf der nächsten Tournee war es sogar die Eröffnungsnummer.

Zu den Gästen an diesem 25.11. 1994 im Joe Robbie Stadium in Miami gehörten Robert Cray (Stop breaking down) und Bo Diddley (Who do you love). Stop breaking down allerdings geriet mehr als handzahm; zudem habe ich bis heute den Eindruck, dass Jagger den Gesangseinsatz in der ersten Strophe falsch ansetzt, was die Band dann kaschieren muss; die Nummer will, trotz Robert Crays Teilnahme, einfach nicht recht in Gang kommen, kein Vergleich mit der Studiofassung auf "Exile". Aber man nimmt diese willkommene Abwechslung auf einer der an Überraschungen oft eher armen Stones-Live-DVDs gerne mit. Who do you love mit Bo Diddley klappt da viel besser; Ron Wood hatte mit ihm schon '87/'88 getourt, verewigt auf "Live at the Ritz". Wie Diddley es allerdings schafft, in seinem einzigen Song an diesem Abend eine Seite zu fetzen, bleibt mir ein Rätsel; man sollte doch meinen, dass er sich für diesen Anlass einen neuen Satz Saiten gegönnt hätte. Tut dem Spaß aber keinen Abbruch.

Im Akustik-Set (Angie, Sweet Virginia) lassen sich die Stones auf einer kleinen Bühne ein paar Meter ins Publikum fahren, eine Art Vorläufer der spektakuläreren Brücke auf der nachfolgenden "Bridges to Babylon"-Tour.

Während Miss you befummelt Mick Jagger sehr telegen die Backgroundsängerin Lisa Fisher (die an diesem Abend leider keine Soloeinlage bekommt); während der Bandvorstellung züngelt er mit ihr, auf der Riesenleinwand weithin gut sichtbar, und lacht: "Sie hat mich gebissen!" Ungewöhnlich auch, dass Mick Jagger einmal selber (von Ronnie) vorgestellt wird. Während Honky Tonk Women läuft auf der Videoleinwand ein witziges Video, und Keith beendet Chuck Leavells Honky-Tonk-Pianosolo in Anlehnung an Jerry Lee Lewis mit seinem Fuß. Keith wirkt überhaupt sehr vergnügt, und Charlie wie immer sympathisch verlegen bei der Bandvorstellung. Dieser Konzertmitschnitt zeigt den neuen - damals noch recht schlanken - Bassisten Daryll Jones auf seiner ersten Tournee mit den Rolling Stones.

Zufall oder Absicht, die Klamotten der drei Hauptfiguren Mick, Keith und Ronnie in Rot, Schwarz und Weiß sind anfänglich farblich abgestimmt auf das Cover ihrer damals aktuellen "Voodoo Lounge"-CD; zudem sieht man Jagger bei Sympathy for the Devil in seinem markanten Frack-Zylinder-Sonnenbrille-Outfit. Auch die geile Bühne mit dem feuerspeienden Skorpion-Stachel gefällt mir besser als bei anderen Tourneen. Leider bleiben die Farben in diesem Film insgesamt etwas blass, und einige Gitarren- und Saxophon-Soli hätten etwas lauter gemischt werden dürfen. Ansonsten geht der Sound aber okay.

Das Hauptmanko liegt für mich in der Tatsache, dass der Konzertmitschnitt (im Original 156 Minuten lang, nachzuhören z.B. auf dem "Miami Dice"-Bootleg) um fast eine Stunde gekürzt wurde: So werden wir um ganze zehn Songs gebracht, darunter Rares wie Rocks off, Sparks will fly, Monkey Man und Heartbreaker, ebenso um eine Version von Live with me mit Sheryl Crow. Weiter fehlen Dead Flowers (im Akustik-Set), Beast of Burden, Before they make me run und Street Fighting Man; immerhin war die Liveversion von I go wild auf der gleichnamigen Maxi-Single untergebracht. Keiner dieser Songs war zu beanstanden, im Gegenteil, alle hätten der DVD mehr Pfeffer gegeben. Dennoch funktioniert sie in ihrer Zusammenstellung recht gut.

Des ungeachtet ist es sehr schade, dass die DVD seit Jahren auf dem offiziellen Nice-Price-Sektor vergriffen ist.
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am 24. Januar 2013
Dies ist mit, eines der Besten.
Was ich hier vermisse ist die Ansage von Woopi Goldberg, welche man auf dem Videoband finden kann.
Sicherlich nicht billig, jedoch absolut lohnenswert.
Hier können selbst nicht eingefleischte Rolling Stones Fans viele Titel wiedererkennen
und man kann sich praktisch in Trance bringen, wenn man sich dies intensiv ansieht.
Mike Jagger gibt hier wirklich alles und auch die Gesangseinlage von Keth ist hörenswert.
Tolle Effekte, klasse Aufnahme, super Musik und eine Band, die mit Stimmung und Freude
rockt.
Absolut lohnenswert!!!
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am 10. Januar 2014
Rolling Stones Voodoo Lounge die DVD super dachte ich und habe diese bestellt.
Was kam irgend ein Konzert aus Spanien aus den 60-er Jahren.
Also reklamiert und zurück geschickt mit der BITTE um Lieferung der bestellten DVD.
Lange nichts und dann eine Gutschrift abzüglich des Portos.
Hallo!!! Ich hatte doch keinen Fehler gemacht sondern die Typen bei reBuy.de
Das nenne ich Service, für mich steht fest von denen wird nicht`s mehr gekauft.
1 Stern weil weniger nicht geht.
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am 20. September 2011
Hallo!

Also entgegen der abgegebenen Rezensionen muss ich sagen, dass ich ein absoluter Fan von dem Auftritt bin!

Die Show der Stones hat einfach Feuer, und es liegt eine gewisse Magie in ihrem Auftritt, die man nicht beschreiben kann, das muss man sich selbst anschauen!

Natürlich haben einige Leute recht: Wie jeder Auftritt ist auch dieser etwas "Jagger-lastig gefilmt", aber das ist das einzige Manko finde ich!

Und von einem gelangweilten Gesicht von Mick kann wohl kaum die Rede sein, geschweige denn von einer monotonen Stimme!

Für jeden Stones-Fan (und ich bin einer!) ein absolutes MUSS!!!

Freundliche Grüße
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am 6. Mai 2006
Habe selber die CD damals am Konzert gekauft - Fazit:
<br />Eine runde, saubere Zusammenstellung, die eine Idee des Voodoo Lounge-Feelings gibt.
<br />Oder eine gute Erinnerung an den, der damals dabei war.
<br />Die Songs sind nicht GANZ das Übliche der Stones aber umso interessanter - weil in bester Qualität + letztlich Stones-Stil-treu.
<br />Zugreifen solange es noch geht.
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am 25. April 2012
Es hätte eine gute DVD werden können,wenn sie es nicht geschnitten hätten!Hatte mich damals schon bei Premiere beschwert.Sonst wurden die Konzerte immer vollständig gesended.Oder denkt ihr die Stones spielten damals ein Konzert von nur 90 Minuten.Jeder der auf den Konzerten in Deutschland war,wird es wissen.Unter anderen fehlt der Auftritt von Sheryl Crow.Das Konzert in Miami ging auf jeden Fall über 2 Stunden.Es gab dann noch eine VHS "Live from Giants Stadium New Jersey",die nach dem Konzert verkauft wurde,leider auch nur 90min.
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am 22. April 2006
ein komplettes, in sich abgeschlossenes konzert. Es wird eben nicht nur das gezeigt, was konzertbesucher auf den riesenleinwänden sahen, sondern auch material, das man erst hinterher gesichtet und "genehmigt " hat. wie bei allen mitschnitten kann keine dvd / video die stimmung ganz wiedergeben, und die "voodoo-lounge" tour gehört nicht zu meinen favoriten; trotzdem gelungen. - wie bei allen stones-aufnahmen: etwas jagger-lastig, deswegen auch nur vier punkte.
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am 1. Januar 2011
Ich bin ein treuer Anhänger der Stones aber dieses Konzert gehört meiner Meinung nach zu den schlechteren. Alles wirkt vom Intro bis Ende zu gekünstelt, jede Bewegung, jede Einlage zu einstudiert. Jagger wirkt genervt und unmotiviert und sein Gesang hält sich bis auf hin und wieder mal eine Oktave Höher oder Tiefer exakt und monoton in einer Tonhöhe und klingt gelangweilt und ohne Power, sein Gesichtsausdruck sieht aus als wollte er sagen "hoffentlich ist das hier bald zu Ende". Das kann er besser! Charlie Watts war entweder breit oder er hatte keinen Bock, dem sonst so genialen Drummer fehlt die Dynamik, der "Motor wirkte ausgepowert". Hervorzuheben ist die absolut geniale Begleitband der Stones, allen voran die "new West Horns".
Für mich der Höhepunkt dieses Gigs aus Miami: der Auftritt von ALtmeister Bo Diddley. Ansonsten wie gesagt-zuviel Glamour und Las-Vegas-Touch und zu wenig Dynamik.
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