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Rolling Stones - Terrifying
 
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Rolling Stones - Terrifying


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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Atlantic City, 19.12.1989, 6. Juni 2009
Von Toby Tambourine (Gießen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Das letzte Konzert der "Steel Wheels"-Tour der Stones in Amerika gab es seit vielen Jahren als hervorragendes "Atlantic City"-Bootleg auf 3fach-LP und -CD; fast 20 Jahre nach seiner Entstehung läuft mir endlich auch der Konzertfilm über den Weg! Wie die CD, enthält er das gesamte 160minütige Konzert; hier findet sich sogar das Continental Drift-Konzertintro. So wie schon Swingin' Pig Records seinerzeit mit dem Bootleg eine vorübergehende Gesetzeslücke nutzten, ist auch "Terrifying" eher eine halboffizielle Veröffentlichung: Der Sound ist okay, aber die Bildqualität ist nur so gut wie die der VHS-Cassette, von der es wahrscheinlich übernommen wurde. Fast das gesamte Konzert ist in sanftem Dunkelblau gehalten, ab und zu unterbrochen von blutroter Bühnenbeleuchtung. Die verwendeten Kameras waren noch nicht so lichtstark wie heute (vgl. z.B. Scorseses "Shine a Light"); die offizielle Tour-DVD "Live at The Maxx" war besser ausgeleuchtet.

Das Konzert war fantastisch: am letzten Abend der US-Tournee gaben die Stones für Radio und Fernsehen 160 Minuten lang nochmal alles (inzwischen nähert sich die Länge von Stones-Konzerten eher der 120er Marke an). Charlie ist eigentlich wie immer, Mick auch; Ron kaspert erstaunlicherweise mal nicht herum, sondern konzentriert sich auf die Gitarre; Bill wird fast gar nicht gezeigt, und wenn, dann wirkt er überwiegend niedergeschlagen, wahrscheinlich Zeichen seiner Eheprobleme mit Mandy Smith und rückblickend Vorbote seines anstehenden Ausstieges bei den Stones. Keith, der tags zuvor 46 geworden war, ist blendend aufgelegt und spielt zusammenhängender als heute, wo er auf der Gitarre eher Splitter in die Songs schickt (beides hat was für sich).

Die Größe der Bühne und die Zahl der Gastmusiker setzten neue Maßstäbe, die heute noch gelten: erstmals gingen die Stones mit den Uptown Horns sowie seit langem wieder mit ihrem alten Kumpel Bobby Keys (sax) auf die Bühne. Die Backgroundsänger Bernard Fowler und Lisa Fisher (bis heute auf Tour dabei) sowie Cindy Mizelle setzten sowohl stimmlich als auch optisch mehr als nur Akzente, und mit Chuck Leavell (ebenfalls bis heute fest dabei) und Matt Clifford hatten die Stones sogar zwei Keyboarder an Bord! Mithilfe damals modernster Sampling-Technologie gelang es den Stones auch endlich, komplexe psychedelische Songs wie 2000 Light Years from Home live umzusetzen. Angesichts dieser zehnköpfigen Verstärkung waren die Stones gezwungen, zum ersten Mal in ihrer Geschichte ihre Schlüsse zu proben, die sie bis dahin immer gern recht willkürlich hatten zerfasern lassen.

Man spürt der Band die Spielfreude nach sieben Jahren Bühnenabstinenz an. Außerdem enthielt die Setliste etliche Songs, die sie live fast noch nie oder schon ewig lang nicht mehr gespielt hatten (Paint it black, Ruby Tuesday, 2000 Light Years from Home, Salt of the Earth, Bitch, Undercover of the Night, Harlem Shuffle) sowie Songs aus ihrem damals aktuellen Album "Steel Wheels", die leider bald darauf wieder in der Versenkung verschwanden (Sad sad sad, Mixed Emotions, Rock and a hard Place, Terrifying und Can't be seen).

Zu den Höhepunkten zählen Lisa Fishers Einlage bei Gimme Shelter und die Gastauftritte von John Lee Hooker, den die Stones mit Eric Clapton bei Boogie Chillen begleiten, von Axl Rose und Izzy Stradlin bei Salt of the Earth sowie besonders Eric Claptons Soli bei Little red Rooster (diese Version landete, leicht gekürzt, auf "Flashpoint").

"Atlantic City" wird mit all seinen kleinen Schwächen immer eines meiner Lieblingsbootlegs von den Stones bleiben: bei Can't be seen fängt Keith schon mal ohne einen Teil der Band an (die offizielle "Flashpoint"-Version ist kompakter), irgendwer versemmelt das Intro von Salt of the Earth, und Keyboarder Matt Clifford trifft im Intro von You can't always get what you want nicht alle Töne auf dem Flügelhorn richtig, aber egal: dies ist das Konzert, das ich bis heute lieber als offizielle Live-CD sehen würde als "Flashpoint". Endlich gibt's auch den Film dazu - auch wenn ich jetzt weiß, dass Mick Jagger die Zugabe Jumpin' Jack Flash in einem affigen Kapuzenbademantel singt!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ladies and gentlemen ... the Rolling Stones!, 19. September 2009
Ladies and gentlemen ... the Rolling Stones!Das Atlantic City-Konzert zeigt die Aristokraten des Rock- n-Roll in Höchstform. Man kann die Rolling Stones mögen oder nicht. Wohl keine andere Band (abgesehen vielleicht von den Beatles) kann auf ein musikalisches Oeuvre blicken, das zum Fundus der modernen Klassik zählt. Wer all diese Hymnen von (I Can't Get No) Satisfaction, You Can't Always Get What You Want und - als Krönung des Entertainments - It's Only Rock'n'Roll (But I Like It) kreierte, hat das Schöne in der Welt um ein Beträchtliches vermehrt und ist vor Gott selbst mit dem vordergründigen Sympathy For The Devil gerechtfertigt! Auch bei dem Atlantic City  Konzert, das endlich auf DVD zu haben ist, bewahrheitete sich von der ersten Note an, dass nämlich gute Musik nicht veraltet. Es folgten wie bei einer Zeitreise durch die Musikgeschichte fetzige, handgemachte Stones-Kracher: Start me up, Bitch, Rock And A Hard Place und Tumbling Dice. Der Sound der Show war für damalige Verhältnisse klar, zugleich dirty, ruppig und herrlich wild, Jaggers unverwechselbare Stimme kompakt und stark. Der wohl beste charismatische Frontmann des Rock-Zirkus, Mick Jagger, Diva, Springteufel und Athlet in Topform. Das Konzert besticht durch die Langzeit-Klassiker Honky Tonk Women- den Spelunken-Blues - und Sympathy For The Devil mit seinem legendärer Samba-Rhythmus. Mick in seiner Lieblingsrolle als teuflischer Zeremonienmeister des Weltgeschehens: Gestatten Sie, dass ich mich vorstelle... -
Mit schnellen, sehr schnörkellosen Rocksongs leiteten die Stones dann das Finale Furioso ein: Its Only Rock and Roll, Brown Sugar und Satisfaction. Damit bringen sie immer noch jedes Stadion, jede Halle zum Kochen. Standing Ovationen für diesen musikalischen Jungbrunnen namens Rolling Stones. Und als krönender Abschluss JumpinJack Flash.
Die Stones intonieren gerne It's Only Rock'n'Roll. Sie haben sich -wie dieser Live-Mitschnitt eindrucksvoll beweist- vom eigentlichen Rhythm and Blues emanzipiert, dessen Wurzeln aber nicht gekappt, und deshalb sind sie auf musikalische Weise zu Garanten des Echten im Zeitalter der Künstlichkeit und der immer schnelllebigeren Trends geworden. Mögen uns diese nach wie vor talentierten älteren JUNGS weiterhin eine Quelle der Inspiration sein und uns ebenso auf den Bühnen dieser Welt -wie damals in Atlantic City- noch lange erhalten bleiben.
Deshalb (nicht nur für Stones-Fans) eine absolute Kaufempfehlung! Prädikat besonders wertvoll!


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4.0 von 5 Sternen Stones in sehr guter Form, 7. März 2010
Konzert mit guter , der damaligen Zeit entsprechender aktueller Setlist. Die Guitarristen in sehr guter Form, sowie die gesamte Band. Highlights mit den Gästen. Die Bildqualität ist halt nur Videostandard.Der Sound ist gut.
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5.0 von 5 Sternen Lohnt die Anschaffung!
Ich kann mich den anderen Rezensenten nur anschließen, die DVD ist ihr Geld wert. Sicher hat sie kl. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Mein Gott, Walter veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Gehört in jede Sammlung
Sehr gutes und preiswertes Video aus der 89/90ziger Welttournee Steel Wheel/Urban Jungle. Schön, dass man hier noch einmal Bill Wyman "in action" mit den anderen Ur-Stones... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Franz Graebner veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Suuuuper!!!!
Nach diesem Teil habe ich mir seit Jahren auf Börsen die Hacken abgelaufen. Und nun finde ich es zu einem Wahnsinnspreis bei Amazon! Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Guinness veröffentlicht

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