Produktinformation
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Dr. Hook sang einmal den Song "The cover of the Rolling Stone". Darin heißt es: "Ich möchte mein Bild auf dem Titelbild des Rolling Stone sehen und gleich meiner Mutter 5 Hefte davon kaufen." Ziel vieler Musiker war und ist es auch heute noch, einmal auf dem Titelbild des Rolling Stone zu erscheinen, wohl wissend dass man spätestens dann den Durchbruch geschafft hat. Das amerikanische Magazin Rolling Stone zählt zu den wichtigsten und einflussreichsten Musikzeitschriften weltweit und erscheint mittlerweile in 11 internationalen Ausgaben u.a. auch bei uns in Deutschland. Mittlerweile sind 1000 Ausgaben in den USA erschienen und alle Cover in einem vor kurzem erschienenen Buch veröffentlicht worden. SWR1 Musikredakteur Bob Murawka hat sich das Buch einmal angeschaut ...
Auf insgesamt 568 Seiten kann man einen ausgedehnten Streifzug durch die Rock und Popmusik der letzten 40 Jahre machen. Die Cover der amerikanischen Musikzeitschrift Rolling Stone zählen seit Start des Magazins im Jahre 1967 zu den wichtigsten Prestigemerkmalen in der Rockmusik. Denn wer es auf die Titelseite geschafft hat, braucht sich in der Regel um seine Rente keine Sorgen mehr zu machen. Viele der Cover, die von den namhaftesten Fotografen der Welt gemacht wurden, sind zu echten Klassikern geworden, so beispielsweise das Nacktfoto von John Lennon und Yoko Ono aus dem Jahr 1968. Die später zu dem Bild meinte: "Ich hatte mich noch nie zuvor nackt fotografieren lassen. Wir waren aber ehrlich und das war die Stärke des Bildes."
Was ist Drin?
Neben den 1000 Coverfotos vom 8. November 1967 bis 23. April 2006 gibt es als wertvolle und unterhaltsame Ergänzung, viele kleine Geschichten , Artikel aus den damaligen Ausgaben und Kommentare zu den einzelnen Fotos. So erfährt man beispielsweise, dass Bill Clintons Lieblingsbeatle Paul McCartney ist, Bruce Springsteen morgens am liebsten 4 Eier mit Toast, ein Sandwich mit Käse und jede Menge Orangensaft und Milch zu sich nimmt und Mick Jagger mit und ohne die Rolling Stones am häufigsten auf dem Titelbild des Rolling Stone war, nämlich 27 Mal. Zusätzlich gibt´s ein umfangreiches 19seitiges Vorwort von Rolling Stone-Gründer Jann Wenner. Einzige Deutsche die jemals auf dem Cover des amerikanischen Rolling Stone waren, sind übrigens alles andere als Musiker: Model Claudia Schiffer und Schauspielerin Nastassia Kinski. In den letzten Jahren wurden von dem Musikmagazin auch gerne politische und gesellschaftskritische Themen aufgearbeitet. So eine Sonderausgabe zum 11.September 2001, Politikerinterviews mit den gegen George W. Bush unterlegenen Präsidentschaftskandidaten Al Gore und John Kerry, als auch kritische Berichte über den Irakkrieg. Im übrigen beherrschten in den USA aber auch Personen aus Film, Fernsehen und Gesellschaft oft die Titelstories. So Schauspieler wie Tom Cruise, Jack Nicholson, Brooke Shields, Schriftsteller und Regisseur Michael Moore oder TV Größen wie Johnny Carson und David Letterman, die beiden Urväter der Late-Show und ganz nebenbei Vorbilder von Harald Schmidt.
Kaufen oder nicht?
In diesem Buch zu blättern und zu lesen macht einen riesigen Spaß. Die prachtvolle Aufmachung und Druck sind sehr hochwertig. Und auch der Preis ist an Hand dessen, was einem geboten wird, nicht zu hoch. Eine wahre Fundgrube für alle Musikliebhaber. Sie sollten für dieses Buch unbedingt einen Platz in ihrer Bibliothek freihalten.
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