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Rohstoff. Roman. Jörg-Fauser-Edition Bd. 2 [Gebundene Ausgabe]

Jörg Fauser , Benjamin von Stuckrad-Barre
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 19,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
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Kurzbeschreibung

1. März 2008
Jörg Fauser als Beobachter seines Lebens und seiner Zeit: Junkie in Istanbul, 1968 Kommunarde in Berlin, Hausbesetzer in Frankfurt. Das autobiographische Zeugnis, in dessen Mittelpunkt Fausers Alter ego Harry Gelb steht, ist drastische Lebensbeschreibung, rasantes Zeitdokument der sechziger und siebziger Jahre - und die Geschichte von einem, der auszog, um Schriftsteller zu werden.

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Rohstoff. Roman. Jörg-Fauser-Edition Bd. 2 + Jörg-Fauser-Edition, 3: Der Schneemann
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 328 Seiten
  • Verlag: Alexander Verlag; Auflage: 4., erw. Aufl. (1. März 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3895811149
  • ISBN-13: 978-3895811142
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,8 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 190.512 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Roher Stoff, unbehauen, unverstellt, echt. Leben ist Erleben. Leben ist Schreiben. Wann vorher, wann nachher hat ein Schriftsteller eine ähnlich euphorische Wirklichkeits-, eine ähnlich existentielle Schreibposition vertreten? Jörg Fauser war vierzig Jahre alt, als sein autobiographischer Roman Rohstoff erschien. Drei Jahre später war er tot. Gut, daß er es vorher aufgeschrieben hat, sein Leben, in diesem großen Buch über sein Alter ego, Harry Gelb. Alles selbst erlebt, selbst gelebt, den unendlichen Drogenrausch am Bosporus, die Selbstheilung nach Burroughs' Vorbild mit der Antidroge Apomorphin. Und die Reise dann zurück nach Frankfurt, ins Milieu , in die Heimat. (...) Das Leben als Anarchist in den Kommunen von Berlin. Und der Haß, der Haß auf das Kultur-Establishment, die ganze lebensverdrängende, wirkliche westdeutsche Gegenwart von 1968: Dieser deutsche Brei, diese klebrige Soße schmeckte so schlecht, weil sie zubereitet war aus den Rückständen politischer Krankheiten, aus den überlebten Doktrinen des Jahrhunderts, und angereichert mit den politischen Modebegriffen der jeweiligen Saison.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Die wirkungsvollsten deutschen Bücher der letzten 20 Jahre)

»Es war ein Gegenwartshunger, der Fauser antrieb, sein Thema war dieses Deutschland, war diese BDR, die er mit einer Genauigkeit schilderte, die der Reporter gelernt hat. Rohstoff ist sein bestes, sein bleibendes Buch.« (Die Zeit)

» Rohstoff ist Fausers bester Roman. Das autobiografische Zeugnis, in dessen Mittelpunkt Fausers Alter Ego Harry Gelb steckt, ist Zeitdokument, drastische Lebensbeschreibung und ein Porträt der Underdogs der sechziger und siebziger Jahre.« (Wolfgang Paterno, PROFIL)

Autorenkommentar

"Fausers "Rohstoff" ist wohl der beste in deutscher Sprache verfaßte Drogenroman; es gibt deren viele, doch niemand hat es bislang wie Fauser verstanden, die Romantik wie das Urstumpfe daran zu Papier zu bringen, die Unabhängigkeit im Abhängigsein, dieses Aushalten der Welt durch permanentes Entfliehen - und letztlich auch das Scheitern im festen Bewußtsein, nicht falsch gelegen zu haben, nicht falscher als die anderen; daß der Abweg der richtige war. Dabei schert er sich einen Dreck um literarische Konventionen, die Genres verschmelzen - Krimi, Tagebuch, Roman, Märchen -, und so wird alles eins, ein großartiges Buch nämlich." (Benjamin von Stuckrad-Barre)

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Kundenrezensionen

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54 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitlos gut und aktuell 21. März 2001
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Angesichts der momentan so angesagten zeitgenössischen deutsch sprachigen Popliteratur darf ein Autor wie Jörg Fauser nicht in Vergessenheit geraten. In der Zeit von 1974 bis zu seinem frühen Tod 1987 schrieb er mehrere Romane, viele Gedichte und Essays, die nach wie vor von einiger Aktualität, oder sollte man besser sagen: zeitlos, sind.
Dazu gehört "Rohstoff", ein mit autobiografischen Elementen gespickter Roman. Fauser beschreibt den Weg seines Protagonisten Harry Gelb, ein selbst ernannter Schriftsteller auf der Suche nach seiner literarischen Identität.
Schauplätze dieses Findungsprozesses sind Istanbul, Frankfurt, Göttingen, Berlin und natürlich die Wege, die zwischen diesen Orten zurückzulegen sind. Die Zeit spielt eine unter geordnete Rolle, es ist lediglich zu erahnen, dass die Story irgendwann Ende der 60er Jahre beginnt und in den Mittsiebzigern endet.
Harry Gelb ist süchtig. Er will schreiben, fühlt sich getrieben von dem Drang, etwas auf Papier zu bringen. Zunächst hindert ihn das türkische Opium, später der deutsche Alkohol daran, seinen Weg zu gehen. So hält er sich mit vielerlei Jobs über Wasser. Dealer, Bankangestellter, Bürohilfe, Redakteur, Wachmann - mal dies mal das. Und gelegentlich auch eine Veröffentlichung, allerdings ohne großen Erfolg bzw. Widerhall in der Öffentlichkeit.
Und auch die politischen Entwicklungen der Nach-68er-Jahre gehen nicht spurlos an ihm vorüber. Hier beschreibt Fauser übrigens sehr gut, was so manchen damals zum Mitmachen und Steinewerfen verleitete. Ich musste beim Lesen jedenfalls schmunzeln und an die jetzige Debatte um Joschka Fischer und Jürgen Trittin denken.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Allerbest!!!! 1. April 2001
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Harry Gelb, der "Held" in dieser Geschichte aus der Welt der Penner, Junkies, Alks und Ausgestossenen beschreibt sein Werdegang vom Junkie in Istanbul, Kommunard in Berlin zum Häuserbesetzer in Frankfurt. Egal wohin es ihn verschlägt, ist er eigentlich immer nur auf dem Weg zum Schriftsteller (inc. Veröffebtlichung). Ein wirklich lesenswertes Buch, das nie langweilig oder -atmig wird, gewährt intime Einblicke auf das Deutschland in den 60iger und 70iger aus der Sicht von ganz unten. Ein Muss für jeden, der auch nur den Anflug einer Affinität zu dieser Zeit, dieser Szene hat. Und jeder Buk-Fan sollte hier mal mehr als einen Blick reinwerfen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Substanz vitaler Literatur 12. Juli 2009
Von Gerhard Mersmann TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Mit 38 Jahren hatte er begonnen, den Roman zu schreiben. Quasi zu seinem vierzigsten Geburtstag 1984 erschien Rohstoff, drei Jahre vor seinem unerwarteten, mysteriösen und viel zu frühen Tod. Jörg Fauser war zum Zeitpunkt der Erstauflage ein Autor in der damaligen Bundesrepublik, der es geschafft hatte, aus dem Nichts und ohne protegiert worden zu sein, sich einen Namen in der Literaturszene zu machen. Sein Roman Der Schneemann war bereits ein Erfolg, mit dem Gedichtband Trotzki, Goethe und das Glück hatte er der Lyrik des Undergrounds in Deutschland einen bleibenden Impuls gegeben. Mit Rohstoff griff er mit sicherer Hand in die eigene Asservatenkammer. Fauser enthüllte der Öffentlichkeit die Mechanismen seiner eigenen Produktion.

Die Handlung des Rohstoff beginnt in Istanbul, genauer gesagt dem Stadtteil Tophane, wo der Protagonist Harry Gelb zusammen mit einem schwäbischen Maler in einer Dachkammer haust und beide ihrer Sucht nachgehen. Istanbul als Mekka der Junkies der sechziger Jahre wird beschrieben als ein Panoptikum der Suchenden, die auf ihrem Weg in die Freiheit auf den Pfad der chemischen Träume gelandet waren. Ob Opium oder Heroin, der Stoff hatte sie reduziert auf den Rhythmus der Sucht. Brutal und bedrückend wird das Existenzielle der Junkies freigelegt und es bleibt nichts von dem platonischen Traum der Erfüllung. Harry Gelb beginnt, die Reduktion seiner selbst in einfachen Wachsheften zu verbalisieren und bemerkt beim Schreiben, dass dieses selbst das Eigentliche ist, nach dem er sucht. Das Schreiben wird der Weg zur Emanzipation, doch bis dahin ist es ein langer Weg.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lucky Loser 21. April 2005
Format:Gebundene Ausgabe
Jaja, er ist schon einer, dieser Harry Gelb. Junkie, Penner, Trinker, verkannter Schriftsteller und Anarchist mit kleinbürgerlicher Bodenhaftung in Personalunion. Klar, dass aus dem nichts wird. Erstaunlich allerdings, wie er es schafft, trotz Bierwampe und leerer Taschen stets die schärfsten Miezen ins Bett zu kriegen. Auf jeden Fall hat Jörg Fauser in seinem 1982 erschienen Roman „Rohstoff" einen Protagonisten geschaffen, der trotz (oder aufgrund) allen Scheiterns als Identifikationsfigur für alle wahren oder vermeintlichen Existenzialisten taugt, so eine Art Felix Krull der Hausbesetzer- und Spontiszene Anfang der frühen 70er Jahre.
Herausgekommen ist ein knapp 300 Seiten starker Schelmenroman, in dem die Drogen-, Kunst- und Politikfolklore jener Jahre ziemlich amüsant in Szene gesetzt wird. Harry Gelb mischt in allem tüchtig mit, aber am Ende bleibt er doch nur der Außenseiter, der abgesehen von den Drogen einzig bei den Frauen Trost findet, bis es selbst denen reicht.
Was davon autobiografisch, was fiktiv ist, lässt sich nur vermuten, auf jeden Fall taugen die im Einband vorhandenen Fotos des 1987 im Suff tödlich verunglückten Jörg Fauser schon ganz gut als Harry-Gelb-Anmutung, auch wenn man ihm - sorry! - mit dieser Nasenbär-Visage den Womanizer nicht ganz abzukaufen vermag.
Dass einige Kritiker in „Rohstoff" allerdings gleich einen „der besten deutschen Romane überhaupt" (FAZ) oder den „wohl besten deutschen Drogenroman" (Stuckrad-Barre) sehen, wäre wohl selbst für den Fallada-Fan-Fauser ein wenig zu anbiederisch, für den gebeutelten Harry Gelb sowieso.
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5.0 von 5 Sternen Lokalkolorit
Für die Liebhaber der Äbbelwoi-Metropole und ihrer Kultur sind dieser Schreiber und seine Werke eigentlich unverzichtbar, mal abgesehen von Henscheid und Konsorten, .
Vor 14 Tagen von Uli K. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Reich-Ranickis Todfeind Harry Gelb
Ich hätte eigentlich Jörg Fauser Anfang der 80-iger Jahre lesen sollen, als er für das Westberliner Stadtmagazin TIP schrieb und nach der Veröffentlichung... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Wolfgang Haberl veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Abgebaut so wie bestellt: die Rohstoffe auf dieser Welt ...
Es sind die in den Schätzen der Natur vorkommenden Substanzen, geologisch, mineralisch, gegebenenfalls auch landwirtschaftlich abbau- uns nutzbar, verwertbar und mehr oder... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Januar 2011 von Helmut Schmid
5.0 von 5 Sternen Neue Fausers braucht das Land
Lange kein so lebendiges Buch eines deutschen Schrifstellers gelesen. Lange nicht mehr so oft geschmunzelt beim Lesen, lange kein Buch mehr so ungern beiseite gelegt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Dezember 2009 von Leoni_85
5.0 von 5 Sternen Deutschland hat mehr Rohstoffe, als man denkt!
Jörg Fauser, der vor 20 Jahren tödlich verunglückte, hat mit "Rohstoff" einen wirklich fulminanten Roman geschrieben, den man nicht alle Tage in die Finger bekommt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. August 2007 von Der Leser
4.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle
Vorweg, "Rohstoff" ist gut, eigentlich sogar sehr gut. Jörg Fauser konnte wirklich schreiben, seine Prosa ist scharf, witzig, frisch, hat schmissige Dialoge und immer wieder... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. August 2007 von Roland F.
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