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Roger Waters - The Wall: Live In Berlin
 
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Roger Waters - The Wall: Live In Berlin

Roger Waters , Ken O'Neill    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Roger Waters
  • Regisseur(e): Ken O'Neill
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Universal/Music/DVD
  • Erscheinungstermin: 28. April 2003
  • Produktionsjahr: 1990
  • Spieldauer: 167 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00008ZPBV
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 30.199 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Als 1989 die Berliner Mauer fiel, verschwand damit das sinnfälligste Symbol für den Kalten Krieg, für die Trennung von Kapitalismus und Sozialismus. Zwölf Monate später hat man das historische Ereignis mit einem der größten Rock-Konzerte aller Zeiten lautstark "untermauert" -- im wahrsten Sinne des Wortes: Am 21. Juli 1990 wurde auf dem geschichtsträchtigen Potsdamer Platz die Rock-Oper The Wall spektakulär in Szene gesetzt.

Auf Einladung von Roger Waters kamen namhafte Musikgrößen an die ehemalige Grenze zwischen Ost und West. So wirkten an dem unvergessenen Samstagabend etwa Bryan Adams, Mitglieder von The Band, Deutschlands Musical-Export Ute Lemper, Paul Carrack, die damals angesagte Gruppe The Hooters sowie Fungirl Cyndi Lauper mit. Und auch Elektropopper Thomas Dolby, Joni Mitchell, Mick Jaggers Exgattin Jerry Hall, die Scorpions, Van Morrison, Sinead O'Connor, Orchester und Chor des Ostberliner Rundfunks, Flötist James Galway und die Marschkapelle der sowjetischen Streitkräfte kamen an den Ort, an dem einst viele Menschen ihre Fluchtversuche mit dem Leben bezahlten.

Eine echte All-Star-Performance! Vor riesiger Live-Kulisse -- manche Quellen sprechen von 250.000, andere von 320.000 Zuschauern vor Ort und 300 bis 500 Millionen weltweit an den Fernsehgeräten -- spielte das Star-Aufgebot in der Nähe vom Brandenburger Tor Klassiker wie "Mother", "In The Flesh", "Another Brick In The Wall" etc. und umrahmte all das mit riesigen Bühnenbauten und raffinierten optischen Effekten.

Nach der Ausstrahlung des Mega-Events hagelte es seinerzeit harsche Kritik. Da war von lustlos agierenden Musikern und indisponierten Sängern die Rede. Es stimmt schon, einige Akteure hatten nicht ihren besten Tag erwischt, das kann auch die Filmaufzeichnung der epischen Großproduktion nicht verbergen. Nichtsdestotrotz ist The Wall: Live In Berlin ein absolutes Muss für jeden Fan. Allein schon die visuellen Eindrücke des Monumentalwerks und das atemberaubende Live-Feeling rechtfertigen die Anschaffung. Und wann sieht man schon mal so viele Publikumslieblinge in einer einzigen Aufführung? --Harald Kepler

Amazon.de DVD-Bewertung

Wer die Openair-Darbietung 1990 am TV-Bildschirm verfolgt hat, erinnert sich gewiss an die zahlreichen technischen Pannen wie etwa Tonausfälle. Die hat man bei der DVD-Fassung ausgebügelt. Hier erstrahlt The Wall neu abgemischt in feinem Stereo und 360-Grad-Rundumklang (sprich: Dolby Digital 2.0 und 5.1). Von Sound-Schwächen keine Spur mehr! Eine Bonus-Dokumentation mit Untertiteln erzählt die Entstehungsgeschichte der Show in Spree-Athen. Dabei werden auch die Probleme im Vorfeld und während der Live-Übertragung nicht verschwiegen. --Harald Kepler

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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wahnsinns Sound, Wahnsinns Show!, 7. Mai 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Roger Waters - The Wall: Live In Berlin (DVD)
Für alle Pink Floyd und Roger Waters Fans ist die DVD meiner Meinung nach ein Muss.
Die Show selber hat mir sehr gefallen. Von Pannen, die bei der Live-Show passiert sein sollen, ist absolut nichts zu merken. Ich habe "The Wall" vorher noch nie live erleben dürfen und sie nun das erste Mal über einen Beamer gesehen. Absoluter Wahnsinn!

Das 4:3 Bild ist dafür das es jetzt schon an die 13 Jahre alt ist gar nicht mal verkehrt, lediglich leichtes Edge-Enhancement trübt gelegentlich ganz leicht den Sehgenuss.

Der Ton ist jedoch der absolute Hammer. Der neue Dolby 5.1 Mix (gemastert von den Original-Tapes) ist Wahnsinn. Man kann eigentlich immer jedes Instrument und Sänger einzeln raushören. Auch werden konstant sinnvoll die Surrounds genutzt (für Publikum und Musik). Trotz seines Alters wage ich zu behaupten, das dies einer der besten Konzerttracks der letzten Zeit ist.

Die beiliegende Doku ist rund 30min lang und sehr informativ, unter anderem wird hier von Roger Waters angesprochen, zu welchen Pannen es kam und was dagegen getan wurde.

Die Menüs der DVD sind auch sehr passend geraten. Animierete Übergänge wurden mit Geräuschen und Musikausschnitten von dem Konzert vertont.

Absolute Kaufempfehlung!

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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Genialer Sound - Super Szenen - ein Must-Have!, 20. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Roger Waters - The Wall: Live In Berlin (DVD)
Ich kann mich dem vorhergehenden Rezensenten nur anschließen:
Surround-Sound einschalten, alle Regler auf 11 (it's eleven!) und mitten im Sound stehen (oder sitzen).
Von den Pannen damals bei der Live-Aufzeichnung merkt man absolut nichts. Dass die Musiker angeblich lustlos waren, kann man vielleicht auch als gewisse Cooleness auslegen. Unter dem Aspekt (siehe Inlay), dass das ganze damals innerhalb von 8 Wochen (vom Zeitpunkt des Castings der Akteure) auf die Beine gestellt wurde,
kann man sich vorstellen, dass gerade mal Zeit blieb, die Stücke spielen zu können. Zusätzliche Sperenz'kes wie synchrones Wippen mit den Gitarrenhälsen oder ähnlicher Unfug mussten hinten runterfallen - ich habe sowas aber auch nicht wirklich vermisst. Die Kameraführung ist sehr gelungen und zeigt meist auch die aktiven Musiker, so dass man sich als interessierter Gitarrist ab und an noch was abschauen kann.
Das Geld für diese DVD ist auf jeden Fall gut angelegt!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Bombastisch, endringlich und mitreißend, 3. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Roger Waters - The Wall: Live In Berlin (DVD)
Meine Bewertung der DVD "Roger Waters - The Wall 1990 in Berlin".
Die DVD erhält für mich, völlig ohne Zweifel, 5 Sterne. Ich finde, dieses Live-Spektakel ist ein monumentales Großereignis,
ein dick rot angestrichener Punkt in der Historie der Rockgeschichte.
Warum?
Erst einmal möchte ich über mich erzählen. Ich sah neulich im Fernsehen einen Ausschnitt des Konzerts und war direkt Feuer und Flamme,
fasziniert von der riesigen Mauer, die aufgebaut wurde, von der musikalischen Qualität und den gigantischen Licht- und Animationseffekten.
Bevor ich "The Wall" im Fernsehen sah, wusste ich nur, dass es Pink Floyd gibt bzw. gab. Ich kannte kein Lied der Gruppe (außer das
obligatorische "We dont need no education"). "The Wall" in Berlin war für mich die Einstiegsdroge zur Faszination Pink Floyd bzw. Roger Waters.
Kaum hatte ich den kurzen Ausschnitt im Fernsehen geschaut, hatte ich schon in der Bücherei "The Wall" als Studio- und als Livealbum ausgeliehen,
sowie ein Songbook dieses großartigen Konzept-Albums. Ich wälzte Werke über die Symbolik, Geschichte und Entstehung von "The Wall" und
hörte die CDs rauf und runter.
Je öfter ich die Liveaufnahme der Konzerte hörte ("Is There Anybody Out There" - Kaufempfehlung!), ärgerte ich mich, dass diese Konzerte Ende
der 70er bzw Anfang der 80er Jahre nicht als Film/Video erhältlich sind.
Also griff ich nun letztendlich, als ich mit der Geschichte des Albums komplett beschlagen war, zum Konzert 1990.

Ich finde, dass der Sinn, die Geschichte und die Symbolik von Roger Waters und seiner Band perfekt übermittelt wurde und möchte auf die
vielseitige Kritik meiner Vorredner und anderer Kritiker eingehen.
Die gigantische Bühne wird direkt am Anfang von den Scorpions gestürmt. Natürlich sehen die furchtbar aus mit ihren Vokuhilas und
Lederklamotten, und die Harleys sowie die fette Limo müssen auch nicht sein. Aber tonal passen sie meiner Meinung nach perfekt zum
Anfangsstück "In The Flesh", Klaus Meine kopiert sehr gut die Stimmlage und den britischen Akzent des Originals und insgesamt ist es ein gelungener
Einstieg. Dann folgt Ute Lemper. Sie performt "The Thin Ice". Dieses Stück hörte und sah ich damals im Fernsehen, kannte also das Original
nicht. Ich fand sie wunderbar, ihre Stimme und ihr zierliches Erscheinen harmonierten gut mit dem ruhigen Stück.
Dann folgt das erste Gänsehautlied: Roger Waters flüstert sein "Daddy's flown across the ocean" und die 350 000 Zuschauer brechen in Jubel
aus, das Stück ist wahnsinnig gut.
"The Happiest Days Of Our Lives" steigert die Gänsehaut, zum flotten Rhytmus und Tumult im Zuschauerraum erscheint der 15m große Lehrer
über der Mauer, der mit seinen Pranken Autos hätte packen können.
Dann allerdings die erste Enttäuschung: Während die Musik zum Höhepunkt des Liedes anwächst, fing mein Herz schneller an zu klopfen, ich
bekam einen Adrenalinschub und merkte, dass das Stück auf "Another Brick In The Wall.Part 2" zulief. Dann allerdings dachte ich "was kommt
da denn angerannt?!", denn Cindy Lauper, teils hüpfend, teils rennend, kam auf die Bühne.
Ich finde sie unpassend für das Lied, es verliert an Charme und Impression, da sie sich stimmlich auf meinem Niveau befindet, und das ist
nicht gerade hoch.
Trotz diesem Minuspunkt muss ich sagen, dass "Another Brick In The Wall.Part 2" ein weiteres Highlight des Auftritts ist. Kritiker behaupten,
die Musiker sehen lustlos und frustiert aus...?! Quatsch, ich habe noch nie einen Mann am Keyboard dermaßen ausflippen sehen bei seinem Solo.
Auch die beiden Gitarristen bieten ein Solo, eins besser als das andere, der Schlagzeuger hat auch sichtlich Spaß an seinem Job.
Und als Überraschung kurz vor Schluss des Liedes tritt der Elektropopper Thomas Dolby in bizarrem Kostüm und mit einem bizarren Instrument die Bühne.
Er passt absolut perfekt zur Stimmung und surrealen Stimmung des Liedes und des Gesamtwerkes und macht alleine schon die Fehlbesetzung von Cyndi Lauper wett.
Zu dem Lied "Mother" lässt sich nur entschuldigendes sagen: Bei diesem Lied, beschrieben in der Dokumentation, fiel der Ton auf der Bühne aus,
genau wie bei "The Thin Ice", beide Stücke waren ruiniert. Um 3 Uhr morgens nach dem Konzert trommelte Roger Waters noch einmal alle zusammen,
um diese beiden Lieder noch einmal zu spielen - Ute Lemper kam und performte zusammen mit ihm - was auch erklärt, warum das Publikum
nicht jubelt, als Waters seine ersten Takte singt - es ist einfach keins mehr da.
Sinnead O'Connor, die für "Mother" vorgesehen war, kam allerdings nicht noch einmal. Grund für Waters, in der Doku über sie herzuziehen und
indirekt als Fehlbesetzung zu bezeichnen. "Sie war sich wohl zu wichtig[...], sie konnte das nicht begreifen, sie war unheimlich jung" etc.
Schade, ihre Stimme hätte gut zum Stück gepasst. So musste allerdings eine mehr oder weniger misslungene Aufnahme von der Probe des Vortags
genommen werden, an der sie einmal an der falschen Stelle weitersingt und die Country-Opas, welche den Refrain singen, sich grauslig anhören.
Wenigstens letzteres konnte korrigiert werden, auf der DVD ist auch dieses Stück glänzend, in bester Ton- und Bildqaulität, wie die gesamte DVD.
Joni Mitchell sieht zwar beim Singen von "Goodby Blue Sky" furchtbar aus, aber ihre Stimme gibt dem Lied einen neuen, rauchigen Ton und die
Nummer kommt gut rüber.
Ab jetzt läuft das Konzert perfekt, eine atemberaubende Show mit großartigen Akteuren, und Bryan Adams überragt die Starakteure um Längen.
Sein Stück "Young Lust" scheint wie geschrieben für ihn, dynamisch und bestechend rockig ist er in der Form seines Lebens.
Gegen Ende wird das Konzert mit zunehmender Größe der Mauer bedrückend, Roger Waters sorgt mit seinen ausfühlrichen Auftritten in einem Zimmer
in der Mauer und am Ende vor der letzten Lücke in der Mauer für Gänsehaut.
Dann ist die Mauer zu und die Zuschauer sind gefangen von der Dynamik und Imposanz der 20m hohen und 300m breiten Mauer.
Trotz meiner Zweifel, als ich hörte, dass Van Morrison das Schlüsselstück des gesamten Albums, "Comfortably Numb" performen würde, sehe
ich das Lied als bestes Stück und Höhepunkt der gesamten Show. Roger Waters kommt mit einem Krankenwagen (B:RD 49) auf die Bühne, was ein toller Effekt ist
und nicht für Überladung oder Kitsch sorgt. Während er den Part des Doktors singt, kann man die Augen schließen und sich an die Aufnahme von Pink Floyd 1980
erinnern: Er schafft es, den kompletten Part mit fast perfekter Genauigkeit und gleicher Tonlage wie auf dem Originalalbum zu performen.
Van Morrison ist klasse, er bringt mit seiner rauchigen Stimme einen neuen Akzent in das Lied und sorgt für Begeisterung. Es ist um mich komplett geschehen,
als die beiden Gitarristen auf ein Hebebühne auf der Mauer tolle Soli vollbringen - genau wie damals David Gilmour!
Der zweite Teil ist grandios, fehlerlos und eindringlich, allein für den Fall der Mauer und das obligatorische, riesige Pink Floyd - Schwein über der Mauer
lohnt sich das Geld.

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