diesen sommer erzählte mir ein arbeitskollegin von "bowling for columbine", sie muß das sehr gut gemacht haben, denn es erinnerte mich an etwas.
es hat dann ein wenig gedauert, bis ich draufgekommen bin, daß es eben derselbe michael moore ist, dessen "roger & me" mich damals im fernsehen, jahre zuvor, noch mit untertiteln, so berührt hat.
eine ganze stadt wurde dem höheren profit geopfert- seine heimatstadt- und die verschiedenen überlebensstrategien der einwohner gezeigt.
und dieser film war schlimmer als sartre oder kafka lesen, existentialismus pur und dessen reale auswirkungen.
daß er dabei versuchte, mit dem chef der autofirma zu sprechen, den er natürlich nie erreicht, ist die rahmenhandlung und namensgeber.
düster, und am schluß weiß man wieder etwas mehr über den american way of life und dessen gier, und ist gleichzeitig dankbar dafür, daß es bei uns in österreich doch (noch nicht?) so heftig zugeht.
ein stück zeitgeschichte, sehr gut aufbereitet.