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Rodin und Camille Claudel
 
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Rodin und Camille Claudel [Gebundene Ausgabe]

J.A.Schmoll gen. Eisenwerth
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
  • Verlag: Prestel (1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3791313924
  • ISBN-13: 978-3791313924
  • Größe und/oder Gewicht: 24 x 16,8 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 693.745 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

J.A. Schmoll, der sich bereits durch einige Veröffentlichungen zum Thema Rodin als ausgewiesener Kenner profilieren konnte, beschäftigt sich hier eingehend mit der Liebes- und Künstlerbeziehung zwischen August Rodin und Camille Claudel. Seit Mitte der 1980er-Jahre wurde Claudel als eigenständige Künstlerin wieder entdeckt, Bücher, Ausstellungen sowie ein Film reanimierten das Interesse an der allzu häufig im Schatten Rodins Stehenden. Schmoll setzt da an, wo seiner Meinung nach bislang nur lückenhaft bzw. idealistisch geprägt recherchiert wurde. Die meisten Veröffentlichungen zum Thema legten das Hauptaugenmerk auf die Schülerin, Geliebte und Lebensgefährtin Rodins, die von ihm, nicht zuletzt als kreative Ratgeberin, ausgebeutet und in dem Moment fallen gelassen worden sei, in dem sie ihm "unbequem" wurde.

Schmoll versucht nun, diesen zum Teil unbelegten Anschuldigungen historische Tatsachen entgegenzustellen. So wurde, gemäß Schmoll, gerade in Bezug auf Claudel, das Verhältnis und der Einfluß der Mitarbeiter in Rodins Atelier aus heutiger Sicht oft falsch bewertet. Das Oeuvre Rodins sei in den diesbezüglichen Veröffentlichungen unterbewertet, bzw. ungenügend beleuchtet worden und das plastische Schaffen Claudels zu wenig in den historischen Bezug -- gerade auch zur um 1890 aufblühenden dekorativen und angewandten Kunst -- gesetzt.

Schmoll sieht so in der Beziehung Rodins zu Claudel, respektive in deren Ende weniger ausschließlich den Grund für die spätere Verwirrung und Unproduktivität Claudels, die schließlich in paranoiden Verfolgungswahn und die Einweisung in eine geschlossene Heilanstalt mündeten. Vielmehr sieht er einen inneren Konflikt in der Zielsetzung ihres Schaffens, der sicher seinen Teil zu der späteren Krise beigetragen hat. Er zieht also neue Schlüsse in Bezug auf Ursachen und Wirkungen der Krise Claudels, stellt ihr "kleines aber bedeutendes Oeuvre" in den zugehörigen historischen Rahmen, ohne jedoch ihre Bedeutung als Künstlerin schmälern zu wollen.

Dieses Buch will das Bild dieser tragischen Beziehung unter Bezug auf historische Fakten abrunden. Es erfüllt, trotz seines relativ geringen Umfangs, seinen Anspruch, ein möglichst neutrales Licht auf diese 15 Jahre dauernde Liebes- und Arbeitspartnerschaft zu werfen. --Tobias Robens -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

"Rodins Weg kreuzte jenes Wesen, das, prädestiniert durch mannigfaltigste Wahlverwandtschaften, ihm vollends zugedacht schien; man muß ihn bedauern, ihr erst so spät begegnet zu sein", so poetisch sprach Judith Cladel über die Beziehung zwischen Auguste Rodin und Camille Claudel, eine Beziehung, die beide zu künstlerischer Weiterentwicklung anspornte, die aber zugleich verhinderte, daß Camille Claudel von der Öffentlichkeit als eigenständige Künstlerin wahrgenommen wurde. Sie blieb zeitlebens im Schatten des großen Meisters. J. A. Schmoll gen. Eisenwerth stellt in seinem Buch privates Leben und künstlerisches Schaffen der beiden Künstler dar. REASON: review already exists

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Männliche Perspektive 16. Dezember 2002
Format:Taschenbuch
Nachweislich ist der Autor dieses Buches ein Rodinkenner. Doch ist er auch ein Kenner von Camille Claudel? Es ergeht ihr nicht anders als vor 100 Jahren - sie ist noch immer nur die Schülerin, Geliebte, Muse Rodins. Um Anerkennung hat sie ihr Leben lang gekämpft und hat sie spät erfahren, für sie zu spät, doch nicht für uns. Es ist auffällig, daß nur Frauen ihr die Würdigung geben, die sie verdient.
Dieses Buch hat ein Mann geschrieben.
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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Trauerspiel 31. August 2001
Format:Taschenbuch
Kunstwerke entstehen nicht nur für Kunstkritiker. In diesem Buch wird versucht dem Betrachter vorzuschreiben, aus welchem Blickwinkel er ein Kunstwerk betrachten soll.

Mit zweifelsfrei großem Sachverstand der Technik wird das eigentliche Werk von Camille Claudel herabgewürdigt.

Dabei erkennt jeder Betrachter,auch ein Laie, daß Rodin zwar ein herausragender Bildhauer war, seinen Figuren aber das Wichtigste fehlte. Erst Camille Claudel war in der Lage, den Darstellungen "Leben einzuhauchen". Das beste Beispiel ist der Balzac von Rodin, aber auch andere Werke, die schon vor der Beziehung zu Camille Claudel vollendet waren. Sie haben wenig emotionale Ausstrahlung.

In der äußeren Darstellung von erotischen Linien war Rodin sicher ein Könner. Im Inneren fehlte ihm aber wohl genau das, was Camille Claudel ausdrücken konnte. Im Übrigen ist es bis heute nicht erwiesen, daß C. Claudel wahnsinnig war. Die Entfernung aus dem sozialen Leben durch die Familie ist aber bewiesen!

Das Buch ist eine Zumutung für viele Frauen! Die zum Teil grobe Ausdrucksweise,mit der die soziale Problematik, von der C.Claudels Werke umgeben sind, beschrieben wird, geht weit über die Grenzen echter Kunstkritik hinaus!

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