Das Rode Mikro verwende ich an einer Canon 7D aus zweierlei Gründen:
1. die unvermeidbaren Geräusche an der Kamera, die durch das Hantieren am Kamerabody entstehen und
2. die Windgeräusche bei Aufnahmen im Freien
haben mich genervt.
Durch die tolle Aufhängung des Rode Mikro war Punkt 1 komplett gelöst und (mit Hilfe der "toten Katze", die ich noch bestellt habe) auch Punkt 2.
Damit allerdings alles so klappt wie man sich das vorstellt, muss man mit den Einstellungen der Eingangspegel spielen:
-10dB für laute Umgebung, z.B. Gasthaus, Musikveranstaltung.
0dB für den Standard; sollte immer der Ausgangspunkt sein.
+20dB für leisere Geräusche. Vorsicht: hier kann es schon mal zur Übersteuerung kommen! Dies ist jedoch ein Problem der Kamera nicht des Rode Mik!
Da die Kamera jedoch fleißig mitregelt, ist ein Ausprobieren obligatorisch, um ein Gefühl für die Aussteuerung zu bekommen. Bei Umgebungsgeräuschen lieber weniger verstärken und näher ran...
Glücklicherweise ist das Mikro jedoch sehr rauscharm, was sich in leiseren Passagen -wenn die Kamera die Empfindlichkeit hochregelt- sehr positiv bemerkbar macht.
Im Vergleich zum Stereo Mikro von Rode sind die Bedienelemente zwar ebenfalls nutzbar aber fummelig, da hätte ich mir die Schalter vom Stereo Rode Mik gewünscht.
Beide Mikros haben einen tollen Klang, das Stereo Rode dämpft sogar noch mehr Töne von hinten, was positiv ist. Trotzdem habe ich mich für das Rode VideoMic Pro entschieden, da es deutlich kleiner und leichter ist und der Stereoeindruck mir dann doch nicht so wichtig war.
Wegen der fummeligen Schalter habe ich einen Stern abgezogen.