Auf technische Details verzichte ich an dieser Stelle absichtlich und beschränkemich ausschliesslich auf die subjektive Wahrnehmung. Es wirkt auf den ersten Blick etwas teuer und lässt man seinen Blick hier so schweifen, stellt man schnell fest, dass es eines der kostspieligsten oder gar das Kostspieligste USB-Mikrofon überhaupt ist. ABER die Investition lohnt sich definitiv! Ich nutze das Mirkfofon für Aufnahmen zu diversen Podcasts und privaten Webseiten. Es mag hierfür etwas überdimensioniert erscheinen, aber ich habe noch nie zuvor so frei und problemlos gesprochene Sprache digitalisieren können! Es ist groß und schwer, gar keine Frage, aber das lässt sich auf die sehr hochwertige Verarbeitung zurückführen und stört absolut nicht. Sinnvolle und absolut notwendige Ergänzung ist ein passendes Stativ! Nur in der Hand halten geht zwar auch, führt aber schnell zu Ermüdungserscheinugen. Rode komplettiert das Gesamtbild des Mikrofons ohnehin durch eine ganze Reihe von nützlichem, aber leider sehr teurem Zubehör. So kann die Wahl des Mikrofon-Schwenkarms und der Spindel nochmal mit rund 120 Euro zu buchen schlagen, dafür fühlt man sich am heimischen Schreibtisch dann aber auch wie der Moderator des lokalen Radiosenders. Wer die Spindel nicht braucht oder auf das Zubehör von Rode gänzlich verzichten möchte, kommt mit einem passenden Tripod-Stativ viel günstiger weg. Zu erwähnen sei an dieser Stelle dann noch, dass dieses Stativ 2 Kilo tragen sollen könnte.
Es wird unter Windows Vista (Business Version bei mir) problemlos erkannt und im Zusammenspiel mit dem Podcast Maker von Magix ist das Glück (für einen Podcaster zumindest) perfekt. Die Lautstärkeregelung und die Anschlussmöglichkeit von Kopfhörern am Mikrofon selbst ist sicher nicht schlecht, wurde aber in den 9 Monaten (in denen ich es nun habe) noch nie verwendet.
Es bedarf keines lauten Brüllens oder einer extrem verrenkten Position, um eine wirklich gute Tonaufnahme hinzubekommen. Einfach das Mikrofon in Eure Richtung drehen und ganz normal sprechen. Selbst leise Stimmen werden deutlich hörbar aufgezeichnet. Was vielleicht zu bedenken ist, ist die doch recht hohe Empfindlichkeit, so dass man sich immer eine ruhige Umgebung für seine Aufnahmen aussucht, will man hinterher nicht zu sehr mit Software kaschieren müssen!
Für meinen Anwendungsbereich eine wahre S-Klasse und fast entwürdigend, dass es "nur" für Sprachaufnahmen in Podcasts und auf Webseiten Anwendung findet, da es sicherlich noch zu viel Höherem berufen ist, aber ich würde es gegen nichts anderes eintauschen wollen!