Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Janz schön düster, 27. März 2007
Ich weiß nicht so genau. Rocko steht doch eigentlich für gesellschaftliche Erneuerung sowie Disko, Erotik und Humor, deshalb waren "Showtime" und "Duft der Anarchie" auch echt Bombe und konnten Leben retten. Auf dieser CD geht es wesentlich ernster zu als auf den vorherigen Werken. Es gibt keine komischen Skits, alles ist sehr existenzialistisch, kein Diskoteer, weniger Geschichten, weniger Erotik. Dieses Album knüpft ein bißchen an "Galerie Tolerance" an, das auch paar helle Momente hat, aber keine richtigen Impulse auslöst. Für meine Begriffe ein bißchen zu kurz und zu erwachsen. Was er sagt ist aber alles richtig und die Produktion ist fett, deshalb 4 Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Schöner Abschied..., 2. April 2007
ist wirklich der Gedanke, der einem beim Hören deises (super) Albums als erstes im den Sinn kommt. Diese CD soll laut R. Schamoni seinen Abschied aus der Pop-Welt markieren. Doch bei diesem herrlich melankolischen Album will man daran kaum glauben, denn Schamoni übertrifft damit alle seine bisherigen Werke. Zwar konnte ich mich beim ersten Reinhören nicht so für deises neue Gesicht des Herrn S. begeistern aber mittlerweile, würde ich vor allem "Leben heißt sterben Lernen" einfach den ganzen Tag auf "Repeat" laufen lassen ohne,dass es mir langweilig wird. Ich bin der festen Überzeugung, dass das auch jedem anderen Musikfreund nicht anders ergehen wird.
Klare Kauf-Empfehlung!!!
5 absolut verdiente Sterne!
Nur nicht von den Ausschnitten zum Reinhören irritieren lassen!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Liebe, Anarchie und der lange Abschied, 8. Februar 2007
Das lange Warten hat endlich ein Ende: nach Der schwere Duft von Anarchie (2001) das erste und nach eigener Aussage letzte Album des King. Und was für eins! Nicht gleich beim ersten Hören eingängig, aber für Jugendliche mit solchen Konsumgewohnheiten ist dieses Meisterwerk auch nicht gemacht. Hier werden die angesprochen, denen die Fun-Gesellschaft schon immer suspekt war und die nicht zu dumm um frei zu sein sind. Gewohnt sicher auf den Punkt gebrachte Gesellschaftskritik, die zur Resignation verleiten könnte, gäbe es da nicht den einzigen Ausweg: die Liebe, die als Infektion alle erfassen wird. Bei den Texten ist nicht ganz klar, ob es nun ernstliche Verbitterung oder doch bittere Ironie ist, wahrscheinlich ist es auch beides und die Hörerschaft sollte intelligent genug sein, das für sich selbst zu entscheiden. Musikalisch wird weit ausgeholt und in der eigenen musikalischen Sozialisation gewühlt: Soul, Dub, Punk, Disko und die ganze Hamburger Schule treten in Erscheinung und verbinden sich zu einer so noch nicht gehörten Mischung, wobei Rocko immer die Mütze bzw. die Krone aufbehält. Anpassung an einen vergänglichen Zeitgeschmack hatte Rocko nie nötig, er setzt die Maßstäbe und scheißt inzwischen auch auf den Erfolg. Danke für diese Platte, und wenn es die letzte war, dann war es ein würdiger Abschied.
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