Da nimmt Jeff Beck eine illustre Begleitmann- und -frauschaft mit auf eine musikalische Reise, ein Tribute an den großen Gitarristen Les Paul, seine Musik und drum herum einige Stücke des Rock'n'Roll, die, so wie von den Musikern gespielt, zu Kabinettstückchen werden. Beck, Jahrgang 44, zeigt hier Zeitgenossen wie Eric Clapton, wo Barthel den Most holt. Er spielt locker, unverkrampft, hochmusikalisch ohne, wie von anderen Werken von ihm bekannt, sich in seine eigene Frickelei zu verlieben und zu verlieren, und hat sich für den Gesang würdige BegleiterInnen gesucht, denen man die Freude an den Stücken stimmlich auch anhört. Ein bißchen Nostalgie, vielleicht, aber ohne Larmoyanz - so, als hätte sich hier eine junge neue Band zusammengefunden, und nicht alte Hasen. Ein wunderbares Album, und wer hier etwas anderes erwartet hat, sollte "den" anderen, jazzigen Beck auflegen.