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Rock Swings

Paul Anka Audio CD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (47 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (28. Februar 2005)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Smd Centau (Sony BMG)
  • ASIN: B0007MSOWC
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (47 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 42.713 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Eye Of The Tiger
2. Jump
3. Everybody Hurts
4. Wonderwall
5. Black Hole Sun
6. It's My Life
7. It's A Sin
8. True
9. Smells Like Teen Spirit
10. Hello
11. Eyes Without A Face
12. Lovecats
13. The Way You Make Me Feel
14. Tears In Heaven

Produktbeschreibungen

kulturnews.de

Dass man ihn belächelte, weil er auf dem schmalen Grat zwischen Swing-Crooner und Schnulzen-Heini nie ganz geradeaus ging, hat Paul Anka nicht gestört. Er wusste immer, was er kann, und das wussten auch Kollegen wie Frank Sinatra oder Tom Jones - "My Way" und "She's a Lady" stammen aus Ankas Feder. Jetzt hat Anka 14 Rocksongs in Bigband-Kleider gesteckt: Nirvanas "Smells like Teen Spirit", Van Halens "Jump" oder Billy Idols "Eyes without a Face" taugen plötzlich zum Tanztee. Dahinter steckt mehr als das abgeschmackte Witzchen eines alternden Entertainers. Dieses Album zieht durchaus an Robbies "Swing when you're winning" vorbei. Apropos: Auch Robbie singt Anka-Songs. (rh)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

57 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Rock Swing better than ever, 16. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Rock Swings (Audio CD)
Vierzehn mehr oder weniger großartige Klassiker der Rock- und Popgeschichte hat sich der Kanadier Paul Anka ausgesucht, um ihnen ein neues, swingendes Gewand zu verpassen. Da ich mich der Faszination dieser Musikrichtung aufgrund des legendären Rat Packs oder auch Robbie Williams Swingalbum sowieso nie entziehen konnte, erwartete ich mit Spannung das erste Durchhören. Eingelegt und losgeswingt.

"Eye of the Tiger" (Survivor)

Die Grundstimmung des Originals bleibt erhalten, schon das Trompetenarrangement zu Beginn verbildlicht sofort den anschleichenden Tiger vor dem inneren Auge des Zuhörers. Anka selbst wirkt beim Gesang bissig und bereit dem Zuhörer sein erstaunliches Können zu präsentieren. Ein gelungener Auftakt für dieses Album.

"Jump" (Van Halen)

Auch im Swinggewand noch unverkennbar. Bei jedem gesungegen "Jump" möchte ich direkt mitspringenden. Das Lied bringt eine derartige Leichtigkeit rüber, dass ich es fast selbst performen wollte.

"Everybody hurts" (REM)

"Everybody hurts" ist mit großer Wahrscheinlichkeit eine der schönsten Balladen von REM. Das Pianoarrangement mit sanften Drums im Hintergrund spricht für sich, Ankas Stimme tut ihr Übriges. Wunderschön sanft anzuhören und in keinem Moment dachte ich an die Originalversion. Dieses Lied spricht für sich.

"Wonderwall" (Oasis)

Das Lied, vor dem ich am meisten Angst hatte. "Wonderwall" ist für mich der Popsong des Jahrtausends und zählt unangefochten zu meinen Lieblingsliedern. Ankas Version besticht aber durch ihr tanzbares Arrangement, so dass ich nach den ersten zwei Zeilen meine Bedenken über Bord geworfen habe, um begeistert mitzusingen. Vielleicht das beste Lied dieser CD. Mit Sicherheit aber ein gelungener und starker Swingtitel.

"Blackhole Sun" (Soundgarden)

Das Original war mir hier nicht bekannt. Von daher habe ich (vorteilhafterweise) nicht die Möglichkeit zum Vergleich gehabt. Der ruhige und getragene Anfang entwickelt sich bald zum leichten Barjazz, der sofort durch den Gehörgang ins Blut geht.

"It's my life" (Bon Jovi)

Wirklich gut eingesetzte Drums und Trompeten schaffen es hier, die Intensität des Originals einzufangen und trotzdem Ankas höchstpersönliche Aussage wiederzugeben. Besonders die Refrainzeile "Frank said he did it my way" hat mich hierbei überrascht. Aber so ist Ankas Leben eben: Swing allererster Klasse.

"It's a sin" (Pet Shop Boys)

Im ersten Moment nicht zu erkennen. Zu eigenständig das Pianoarrangement, das übrigens bei allen Balladen sehr verhalten und damit auch gut eingesetzt ist. Eine tolle Ballade.

"True" (Spandau Ballett)

Hier gilt eigentlich das selbe, wie beim vorangegangenen Lied. Die gedämpften Trompeten und das stärker aufspielende Schlagzeug verleihen diesem Lied allerdings zusätzlich eine besondere Note. Ein gutes "Ticket to the world".

"Smells like teen spirit" (Nirvana)

Es schien mir unmöglich, den unverkennbaren Nirvanarock auch nur annäherend im Swing neu zu interpretieren. Anka liefert allerdings wie bei "Wonderwall" eine völlig eigene und passende Antwort. Mir gefällt diese Version sogar besser als das Original. Nicht zuletzt, weil sie weniger düster und doch ernst wirkt.

"Hello" (Lionel Richie)

Eines meiner Lieblingslieder dieser CD. Klingt am Anfang ähnlich wie "Smells like teen spirit". Warum auch immer. Musikalisch genauso angelegt wie die anderen Balladen dieses Albums, ist es hier die textliche und gesangliche Interpretation Paul Ankas, die mir das Lied nahe bringt.

"Eyes without a face" (Billy Idol)

Klingt nicht nach Billy Idol. Und wenn ihr ehrlich bin, befürworte ich diesen Fakt durchaus. Auch hier setzt Anka auf balladentechnisch musikalisch altbewährte Arrangements.

"Lovecats" (The Cure)

Herrlich leicht kommt dieser Titel daher. Trotzdem mit dem Biss der "Lovecats" und wunderbar zum Tanzen geeignet.

"The way you make me feel" (Michael Jackson)

Anka interpretiert Jackson. Auf dieses Lied war ich wahrscheinlich am meisten gespannt. Im Gegensatz zum eher schmachtenden Jackson, zeigt Anka seiner "pretty lady" gesanglich und musikalisch, dass er ganz genau weiß, wo seine Stärken liegen. Dem Swing dieses Titels kann man sich auch als bekennender Jackson-Nichthörer nicht entziehen. Zu gut ist Ankas Interpretation an dieser Stelle, ohne dabei zu sehr vom Original abzuweichen.

"Tears in heaven" (Eric Clapton)

Eric Claptons "Tears in heaven" bildet einen würdigen Abschluß für dieses Album. Das Original zählt für mich zu den intensivsten und besten Clapton-Stücken, verliert aber in Ankas Fassung nicht im mindesten an emotionaler Intensität und Aussage. Ich denke, dass Anka diesen Titel auch als eine Art Ehrerbietung für Clapton angesehen hat. Für mich die beste Ballade des Albums "Rock Swings" und ein wunderschöner Abschluß.

Fazit:

Diese CD ist beinahe schon ein Pflichtkauf für jeden, der ernstlich von sich behaupten will, im Leben Musik gehört zu haben. Für Swingfreunde wie mich sowieso und für jene, die es werden wollen, auch. Ich kann nur noch einmal betonen, dass Paul Anka mit "Rock Swings" ein wahres Meisterwerk geglückt ist, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Frank Sinatra würde applaudieren, 1. März 2005
Von 
Helmut Gabler (Remseck) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Rock Swings (Audio CD)
Mit Rock Swings ist Paul Anka ein Meisterwerk gelungen. Alle die Sorge haben, dass sich hier ein Altstar mit Hilfe von Hits der 80-er und 90-er ohne große Anstrengung ins Rampenlicht bringen will, können - nein müssen - diese Platte unbedingt hören. Auch diejenigen, die das Gefühl haben, dass derzeit jeder zweite Musiker nach dem großen Robbie Williams Erfolg etwas mit Swingmusik oder Big Band Musik versuchen muss (No Angels, Westlife, Wolfgang Niedecken etc.), und Paul Anka einfach eine weitere solche CD ohne große Highlights herausgebracht hat, sollten sich unbedingt Rock Swings anhören. Es gibt sicherlich immer noch viele, die Paul Anka auf den einen großen Song „Diana" reduzieren, gerade die sollten sich diese großartige CD anhören.
Rock Swings lebt von einer grandiosen Stimme und von tollen Arrangements. Alle Musiker harmonieren einfach perfekt miteinander und sorgen zusammen mit Paul Anka dafür, dass diese CD eine Stimmung vermittelt, wie man es normalerweise nur von den großen CDs eines Frank Sinatra, Dean Martin etc. gewohnt ist. Für mich hat diese keine andere der aktuellen Swing CDs so gut geschafft, wie Rock Swings. Weiter ist es einfach beeindruckend, wie gut sich rockige Lieder von Survivor, Nirvana, Van Halen, REM aber auch eher Popsongs von Spandau Ballet, den Pet Shop Boys etc. für diese Musik eignen.
Alles in allem denke ich, dass Paul Anka's leider gestorbener Freund Frank Sinatra seine Freude an der CD haben würde und applaudieren würde. Rock Swings ist einfach eine grandiose CD.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der Altmeister zeigt's Williams & Co., 7. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Rock Swings (Audio CD)
Swing war nie tot. Trotzdem musste ein Robbie Williams kommen, um zeitlose Klassiker auch jüngeren Gehörgängen näher zu bringen - und das mit Riesenerfolg. Mittlerweile versuchen einige, auf diesen Zug aufzuspringen. Das kann gelingen (wie bei Michael Bublé) oder aber gehörig in die Hose gehen (wie bei Westlife), aber bekanntlich zählt ja der Wille ... Trotzdem wurde es Zeit, dass einer kommt, der es wirklich kann: Paul Anka, der den Text zu "My way" schrieb und damit für immer einen festen Platz im Herzen aller Swingliebhaber haben wird - auch wenn es eine Ballade war. Und was der Altmeister mit "Rock Swings" abliefert, das kann sich wahrlich hören lassen.

Die Idee, Rocksongs in Swing zu kleiden, klingt hierbei zunächst erstaunlich; noch erstaunlicher ist die Auswahl der Songs. Nicht einmal Nirvana oder The Cure bleiben von den Arrangements verschont, die streckenweise erst nach genauem Hinhören die ursprünglichen Kompositionen erkennen lassen. Das ist so genial gemacht, dass man meint, das seien neue Songs, gerade eben komponiert. Besonders bei den langsamen Tracks, die als Barjazz der Güteklasse A 'rüberkommen, fällt das auf; ich habe z.B. "It's a sin" von den Pet Shop Boys zunächst gar nicht erkannt. Mir persönlich gefallen die Balladen daher auch am Besten, so "True" von Spandau Ballet, das grandiose "Tears in Heaven" von Eric Clapton oder "Everybody hurts" von R.E.M. - allesamt verhalten mit tollem Piano im Hintergrund produziert. Kraftvoll und durchaus chartstauglich (!) kommt dagegen "Jump" von Van Halen daher, da schnippst man mit, da swingt und groovt es an allen Ecken und Enden, da kann man kaum still sitzen bleiben.

Nichts gegen Robbie Wiliams & Co., aber was Mr. Anka da abliefert, ist einfach authentischer, das klingt nicht gewollt, sondern ist gekonnt, das ist schlichtweg um Klassen besser. Hut ab, auch vor dem Produzenten Alex Christensen, dem ich DAS nun auch nicht zugetraut hätte.

Wenn es 10 Sterne geben würde, "Rock Swings" hätte 11 verdient.

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