Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Rock 'n' Roll Can Save Your Soul ?!, 29. August 2009
"It's a Rock revival
Don't need a suit
Ya don't need a bible
Get up and dance
I'm gonna set you free yeah...."
(Songtext)
Im August des Jahres 1974 erreicht das aus dem Album "Second Helping" ausgekoppelte "Sweet Home Alabama" der Southern Rock Gruppe "Lynard Skynard" Platz 8 der "Billboard Hot Hundred".....
.....knapp vier Jahre später gelingt dem Sänger & Songschreiber Warren William Zevon mit dem von Jackson Browne und Waddy Wachtel (Gitarrist auf Linda Ronstadts LP "Simple Dreams") produzierten "Excitable Boy" die Veröffentlichung eines der bedeutenden Alben der 1970er Jahre. Die Singleauskopplung "Werewolves of London", bei der Bassist John Mc Vie und Drummer Mick Fleetwood mitgewirkt hatten, erreicht mit Zevon's typisch schwarzhumorigen Lyrics die TOP30 der US-Charts......
....zu diesem Zeitpunkt ist Robert James Ritchie gerade mal 7 Jahre alt!
Weitere 29 Jahre später veröffentlich der Junge aus Romeo/Michigan als "Kid Rock" bereits sein sechstes Album unter dem Label von Atlantic Records. Für seine Erinnerung an Northern-Michigan "All Summer Long" (Track 3) mixt er Gitarrenriffs, Pianopassagen, Chorus pp. der beiden "Oldies" zusammen und liefert damit den Sommerhit 2008, den das Rolling Stone Magazine auf Platz 18 der besten Songs des Jahres listet.
Auch bei den anderen 11 Tracks zeichnet sich RJ Ritchie als (Co)Autor verantwortlich. Hierbei führt er seine Zuhörer durch die unterschiedlichen Stile und Strömungen der US-amerikanischen Rockmusik. Der einstige Hardrock-Rapper begibt sich hierbei auch textlich, teilweise mit Zitaten, auf eine Reise durch die USA.
"Rock N Roll Jesus" (1) wartet zunächst mit Funk-Gitarren (Wah-Wah-Effekten) auf, bevor der Chorus von Trompeten und Saxophon unterstützt werden. Ein typischer Rocksong über Sex, Drugs and R'n'R, im dem der selbsternannte Rockmessias als Protagonist eines Rockrevival an die schmutzigen Baumwollfelder Mississippis und das Gold von Knoxville erinnert. "Amen" (2) startet sehr melodisch mit akustischen Gitarren, steigert sich mit Jimmi Bones' Pianopassagen und Marlon Youngs E-Gitarre, bevor im Finale noch ein Chorus hinzukommt. "Roll On" (4) ist hingegen ein R'n'B -Smashit, bei dem sich Motowneinflüsse (Detroit) nicht leugnen lassen. Auch hier wieder ein perfektes Zusammenspiel zwischen Kid und der Sängerin Sylver Logan Sharp einerseits und der instrumentalen Trinität Gitarre-Piano-Saxophon andererseits. Im Hard Rocksong "So Hott" (5), dessen Riffs an "Twentieth Century Boy" von T. Rex und an die Gitarrenspielweise eines Lenny Kravitz erinnern lassen, bekennt sich der "Böse Junge" einmal mehr gar nicht so braver Worte, um seine Obsession zu bekennen. "Sugar" (6) startet melodiös an Bon Jovi erinnernd, bevor es in einen tosenden "Nu Rock" a la Run DMC vs. Aerosmith mutiert. Der Hörer wird danach mit "When U Love Someone" (7), einer harmonischen Countryrock-Nummer mit Akustikgitarre, Banjo und Pedal Steel Gitarre entschädigt, bis schließlich eine sägende E-Gitarre, die an REO Speedwagon erinnern lässt, und der Chorus einsetzten.
Der Blues "New Orleans" (8) startet mit einem gesangestechnischen Ripoff, im Stile Robert Plants, bevor er von Pfiffen, Trompete und Saxophon getrieben eine schnellere Gangart zulegt und mit sich schließlich Hilfe einer Harmonica zu einem klassischen Rock'n'Roll mit allem Drum und Dran (Honky Tonk Piano etc.) mausert. Mit Kratzen (Schallplatten-Effekt) und Scratching startet "Don't Tell Me U Love Me" (9) als harter Rockrap, um schließlich mit einem harmonischen Refrain unter Begleitung akustischer und elektrischer Gitarre zu verblüffen. Blue Jeans And A Rosary" (10), bei dem lediglich Kid's rauhe Stimme auffällig wirkt, ist mit seinen Streicherpassagen, gediegener E-Gitarre, Piano und Tamburin eine Hommage an Tennessee und den Soft-, bzw. Countryrock. In der klassischen Countrynummer "Half Your Age" (11) scheint der Bad Boy auf sanfte Weise mit einer früheren Liebschaft, die kein Verständnis für seine Lebensart aufbringen konnte (Pamela Anderson?), abrechnen zu wollen. Mit dem rockigen "Lowlife" (12), das mit seinen Riffs Assoziationen an Keith Richards erweckt, gelingt es Kid zum Abschluss noch einmal ein Fass in eigener Sache aufzumachen.
Man kann von "Kid Rock" halten was man will (auch nach dem Kauf und ausgiebigen hören des Albums kann mich nicht als Fan bezeichnen), mit "R N R Jesus" ist ihm jedoch ein Kracher gelungen, der (trotz des Verzichtes auf eine iTunes Version) doppelten Platinstatus erreichte und 2009 in den Kategorien "Best Rock Album" und "Best Male Vocal Performance" zwei Grammy Awards Nominierungen erhalten sollte. Als Wiedergeburt des Rock 'n' Roll und nicht zuletzt als Reminiszenz an die am 20. Oktober 1977 bei einem Flugzeugunglück ums Leben gekommenen Mitglieder der Gruppe "Lynard Skynard", allen voran Frontman Ronnie Van Zant, und den 2003, infolge einer Krebserkrankung verstorbenen Warren Zevon, verdient das Album die Höchstwertung. Es ist ein Brückenschlag zwischen den "Kids von heute" und Vertretern des klassischen R'n'R in all seinen Spielarten.
Ohne wenn und aber: 5 Amazonsterne
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24 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
From Detroit to Alabama, 7. Dezember 2007
The Cowboy is back!!!Wer sein letztes selbstbetiteltes Album kennt, weiß auch was ihn auf "Rock n Roll Jesus" erwartet:Southern/Hard/Country/Boogie Woogie Rock.Er hat mit diesen Schritt, weg von Raprock , einige jüngere Fans verloren, doch sicher Ältere dazugewonnen.Zum Album:Rock n Roll Jesus groovt,Amen punktet mit Gospelgesängen, All summer long bedient sich beim unsterblichen Lynyrd Skynyrd Hit "sweet home Alabama", Roll on bietet Balladeskes auf höchsten Niveau,So hott rockt Ac/Dc like und Sugar begeistert mit akustischen Intro das in eine Old School Kid Rock Strophe samt Refrain mündet.Weitere Highlights sind die Pam Anderson Abrechnung Half your Age, New Orleans mit Blues and Boogie, die wunderschöne Countryballade Blue Jeans and a Rosary und der Bonustrack Lowlife mit seinen easy going Rockvibe.Alles in Allen ein großartiges Album das mich absolut überzeugt hat.
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17 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Wie die Faust aufs Auge..., 13. Oktober 2007
...passt der neue Album Titel. Kid nimmt sich nicht unbedingt ernst und das sollte der Hörer auch nicht.In bewährter Manier wandelt Kid Rock unter zuhilfenahme von Produzent Rob Cavallo( Avril Lavigne- Green Day etc)durch die - Bluesig/Countryesken/Southern/HardRock - Welten.(Klingt irgendwie obskur, aber trifft es am besten) "Rock`n Roll Jesus" kommt gut und knackig aus den Startlöchern heraus.Bei "Amen" schleppt er sich ein wenig gospelig angehaucht und Mellencamp-like durch die Nummer .Mein privater Knaller(All Summer long) kommt als Nummer drei, wenn er genial Lynyrd Skynyrds "Sweet Home Alabama" mit Warren Zevon`s(kennt den eigentlich noch jemand?) "Werewolf of London" grandios durch den Wolf dreht und mit neuem Text versieht."Blue Jeans and a Rosary" und auch "Half your Age" verkleistern mit etwas zuviel Country für meinen Geschmack die nette Melodie, aber bei "So Hott" , "Sugar" und auch " When you love someone" sowie "Roll on" (Achtung explicit Lyrics)bekommen wir den richtigen Kid Rock zu hören.Bei "New Orleans" ist der Name mit einem netten Boogie Woogie Programm,aber schade, das Kid sich nicht auf seine Stärken konzentriert hat und (für meinen Geschmack) musikalisch etwas desorientiert/desinteressiert zu Werke gegangen ist. Bleibt trotzdem unterm Strich eine immer noch gute handwerklich prima Platte ohne besonderen Tiefgang.(und das mit dem "musikalisch" übers Wasser gehn, üben wir noch ein bisschen, Kid...)private 3 1/2 Sterne
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