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Die runden, hüpfenden und wackeligen Formen des Roboter-Helden Rodney Copperbottom und seiner Computer-animierten Freunde passen perfekt in das ebenso kunstvoll wie verrückt gestaltete Maschinen-Universum aus komplexen Apparaten und metallisch leuchtenden Oberflächen. Rodney ist ein junger Erfinder, der sich in die große Stadt Robot City aufmacht, um für Big Weld zu arbeiten, den wichtigsten und einflussreichsten Konstrukteur in dieser mechanischen Welt. Doch bei seiner Ankunft muss Rodney feststellen, dass Big Weld verschwunden ist und der schmierig-glänzende Ratchet die Führung des Unternehmens übernommen hat. Der plant nun, die Produktion von preiswerten Ersatzteilen einzustellen, welche die ärmeren Roboter brauchen, um sich selbst in Stand (und damit am Leben) zu halten. Stattdessen will Ratchet nur noch teure, hochglanzpolierte "Upgrades" verkaufen - das drohende Todesurteil für Rodney und alle seine Freunde.
Die ziemlich schwungvoll startende Geschichte büßt im Folgenden etwas an Tempo ein, stattdessen liefert Robots seinen Zuschauern eine Reihe von Action-Sequenzen, die nicht immer viel Sinn machen, aber dafür vor kinetischer Energie sprühen und ordentlich Spaß bringen. Gerade Kinder werden den Film als rein visuelles Vergnügen genießen - da stört es höchstens die Erwachsenen, dass Robots hinter der erzählerischen Fülle von Filmen wie Die Unglaublichen und Toy Story aus der Konkurrenz-Animationsschmiede Pixar zurückbleibt. Für kurzweilige Unterhaltung reicht es allemal. -- Bret Fetzer
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Die Story ist schlicht gestrikt, und besitzt -recht direkt- die typische Hollywood-Botschaft: Wenn Du etwas wirklich willst, kannst Du es auch schaffen. Das ist aber auch schon das einzige, was an dem Streifen zu bemängeln wäre.
Die Animationen sind brilliant und fantasiereich. Die Gags machen wirklich Spaß und die Dialoge sind spritzig!
Ein wenig Schwierigkeiten könnte man mit der Einordnung der Zielgruppe dieses Films haben. Die Geschichte ist eher nur was für Kinder, die Gags schon eher was für ältere, die auch solche Sätze wie: "Die Macht ist stark, in diesem da!" richtig einordnen können. Auch die irren Dialoge zu der Geburt eines Roboters aus Gebrauchtteilen kann die jüngere Zielgruppe vermutlich noch nicht ganz verstehen.
Insgesamt ist es aber schon ein Spaß für die ganze Familie, ab ca. sechs Jahren!
Die Geschichte ist so erzählt, daß auch Kinder sie verstehen können, enthält dabei so viele reine „Spaßelemente“ (wilde Achterbahnfahrten usw.), daß auch die Allerkleinsten noch ihr Vergnügen daran haben und so viel Humor, daß Erwachsene sich gut unterhalten fühlen. Dazu trägt auch das Staraufgebot der Schauspieler bei, die den Robotern ihre Stimmen leihen: Ewan MacGregor, Mel Brooks, Halle Berry, Drew Carey, Greg Kinnear, Paul Giamatti, Dianne Wiest, Jim Broadbent, Stephen Tobolowsky, Stanley Tucci, dazu Gastauftritte von Terry Bradshaw (mit gebrochenem Arm!), James Earl Jones, Jay Leno (als Hydrant), Al Roker. Insbesondere Robin Williams aber läuft nach all seinen düsteren Rollen aus jüngster Zeit wieder zu gewohnter Hochform auf (wenngleich diese Leistung auch nicht an Genie aus ALADDIN heranreicht). Die deutsche DVD enthält zum Glück die komplette US-Fassung des Films (mit dem amerikanischen Vor- und Abspann). So weit das Positive.
Von alldem erfährt der Käufer wenig, wenig er die DVD in der Originalversiegelung irgendwo im Regal sieht. Die Verpackung dürfte zu den uninformativsten gehören, die jemals auf den DVD-Markt geworfen wurden. Es gibt keine Information über Ton- oder Bildformat (Dolby Digital 5.1 und 16:9 anamorph, 1.85:1) oder über die enthaltenen Sprachen (amerikanisch und deutsch, dazu englische, deutsche und türkische Untertitel). Im stationären Handel hätte ich diese DVD nie gekauft, weil diese wichtigen Infos fehlen.
Die deutsche DVD enthält natürlich auch die deutsche Synchronisation, wo man statt oscarprämierter Topschauspieler mit der dritten Garde der PRO7-Möchtegernkomiker und einer talentlosen Poptröte abgespeist wird. Zu allem Überfluß mißbraucht man diesen Film hierzulande auch noch, um Platten zu verkaufen. Es ist verständlich, wenn in Kinderfilmen englische Songs durch deutsche Fassungen ersetzt werden, aber englische Songs durch andere englische zu ersetzen, ist haarsträubender Schwachsinn. Man besaß sogar die Frechheit, auch noch ein Musikvideo mit ausgerechnet dieser Null-Nummer auf die DVD zu pressen. Außerdem enthält sie ein Feature zur deutschen Synchronisation, wo man lieber etwas von den echten Stars im Studio gesehen hätte. Rein technisch wäre auf der DVD für beides Platz gewesen. Ansonsten ist das Bonusmaterial recht spärlich – hier hat man sich offenbar noch etwas für spätere “Special Editions” aufgespart. Interessant ist, daß sogar die “Deleted Scenes” synchronisiert sind: Hier sieht man, daß die spätere DVD-Auswertung schon bei der Filmherstellung eine immer größere Rolle spielt.
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