Dieser Film ist im Grunde ein zusammen geworfener Haufen an Klischees. Eine postapokalyptische Welt, dritter Weltkrieg ist vorbei. Die Erde ist wieder einmal mehr Hölle als Heimat. Fleisch ist Luxus, zuzviele Menschen die in eine Wohnung, wie in eine Telefonzelle gequetscht werden. Aber ich stehe auf dieses Genre - auch nach so vielen Jahren noch.
In diesem Film kämpfen die letzten beiden Fraktionen gegeneinander. Aber nicht mehr länger mittels Krieg - also tausenden oder sogar Millionen von Soldaten, Panzern etc. etc. sondern mit gigantischen Kriegsmaschinen/Robotern in Arenen um gesetzte Gebiete, in diesem Film ist es Alaska. Achilles tritt gegen Alexander an (Parallelen mit Amerika und Russland sind rein zufällig und keinesfalles beabsichtigt ;-) )
Die Actionsequenzen sind mittels Stopmotion realisiert worden. Man darf nicht vergessen, wann der Film produziert wurde und dass Computeanimationen zu der Zeit noch zu teuer waren. Heute ist es anders.
Aber die Story ist recht dünn. Die Zielgruppe ist nicht die breite Masse, sondern eher ein Nischen-publikum. So sollte man auch über den einen oder anderen Ausrutscher hinweg sehen. Die schauspielerische Leistung ist zwar nicht die Beste, aber sie bricht dem Film nicht wirklich viel ab. Es gibt nicht unbedingt viel Action, aber wenn sie mal auftaucht, ist sie gewaltig - und das beziehe ich nicht nur auf die Größe der Roboter. Man merkt schnell, dass dem Film noch etwas Geld fehlte und dass man dann mit dem arbeitete, das man hatte.
Es macht Spaß den Film zu kucken, einfache Unterhaltung zum Zeit-tot-schlagen und auf jeden Fall eine gelungene Anschaffung für jeden Fan der HeavyMetalAction. Mir gefällt dieser Film und ich sehe ihn gerne. Aber ein größeres Budget hätte ich mir dennoch gewünscht.