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Robocalypse: Roman
 
 
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Robocalypse: Roman [Broschiert]

Daniel H. Wilson , Markus Bennemann
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (41 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 464 Seiten
  • Verlag: Droemer (12. September 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426226006
  • ISBN-13: 978-3426226001
  • Originaltitel: Robopocalypse: How Humanity Survived the Robot Uprising
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,6 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (41 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 31.808 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In einem Labor experimentieren Wissenschaftler mit einer überlegenen künstlichen Intelligenz – bis sie beginnt, sich zu wehren: ARCHOS bringt sämtliche Maschinen der Welt unter seine Kontrolle, vom kleinsten Computer bis zum tödlichen Waffensystem. Die Robocalypse bringt die Menschheit an den Rand der Auslöschung – doch die Maschinen haben nicht mit dem Mut der Menschen gerechnet…

Über den Autor

Daniel H. Wilson wurde am 6. März 1978 in Tulsa, Oklahoma geboren – oder vielleicht doch von Robotern unter die Menschen geschmuggelt: Schon als Kind versuchte er, seinen Computer zum Sprechen zu bringen, und verliebte sich in das Androidenmädchen einer Fernsehserie. Nach der High School studierte Daniel H. Wilson neben Informatik alles, was mit künstlicher Intelligenz zusammenhängt, bevor er 2005 am Institut für Robotertechnik in Pittsburgh den Doktortitel für Robotik erwarb. Neben Artikeln für das „Popular Mechanics Magazine“ veröffentlicht er sehr erfolgreich Anleitungen, wie man einen Roboteraufstand überlebt. Daniel H. Wilson lebt heute in Portland, Oregon in den USA. Seine besten Freunde sind Werkzeuge - und er arbeitet, wie er selbst betont, für die Mächte des Guten. Wer mehr über Daniel H. Wilson, Roboter und ihre Rolle beim drohenden Weltuntergang herausfinden will, kann seinen Blog besuchen: http://www.danielhwilson.blogspot.com/ Markus Bennemann, geboren 1971, hat Anglistik und Geschichte studiert. Er war Redakteur bei einer Tageszeitung, hat Krimis fürs Fernsehen geschrieben und arbeitet heute als Autor, Übersetzer und freier Journalist in Wiesbaden. Zuletzt sind von ihm mehrere Sachbücher erschienen, darunter eins über die ausgefeilten Jadgmethoden von Tieren, aus dem die Idee zu seinem Roman PHANTOM stammt.

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein langes Buch über Roboter 12. November 2011
Von Klara
Format:Broschiert
Vorweg: Ich habe mir wirklich sehr viel von der Leseprobe versprochen doch leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen
Cover
In einem Buchladen wäre ich sicher nicht an diesem Cover vorbei gelaufen. Dazu spricht es mich einfach zu sehr an. Der Titel Robocalypse" ist zwar nicht sooo einfallsreich, jedoch passend.
Inhalt
Grob gesagt ist das Buch eine gut detaillierte Beschribung vom Anfang bis zum Ende des neuen Krieges. Der Roboter ARCHOS (von den Menschen Big Rob genannt) mit künstlicher Intelligenz, versucht die Macht von allen Robotern zu gelangen um die Menschheit auszurotten. Er wendet die Helfer und Diener der Menschen gegen sie und versucht sie zu vernichten.
Meine Meinung
Mir gefiel die Idee mit den verschiedenen Kapiteln aus verschiedenen Blickwinkeln sehr gut. So gab es natürlich Kapitel , die mich mehr gefesselt hatten als andere. Was mir jedoch nicht gefallen hatte war, dass die Kapitel die mich wenig fesseln konnten teilweiße so wenig interessierten, dass ich ein paar Seiten übersprungen habe (was bei eigentlich sehr selten vorkommt). Die Kapitel die mich jedoch ansprachen, habe ich regelrecht verschlungen
Fazit
Wenn mich jemand fragen würde, ob ich das Buch empfehlen kann, würde ich sagen dass Robocalypse zwar ganz nett , jedoch kein unbedingtes Muss ist.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Domo arigato, Mr. Roboto! 15. November 2011
Von Nat
Format:Broschiert
Inhalt:

Ein Experiment mit künstlicher Intelligenz hat ungeahnte Folgen. ARCHOS lässt sich nicht mehr abschalten und infiltriert alles was mit einem Computerchip versehen ist. Er möchte die Welt von den Menschen befreien, da sie den Planeten schamlos ausnutzen und eine gewaltbereite Rasse sind. Bevor ARCHOS zum Leben erweckt wurde, habe sich die Menschen allerlei Hilfe durch Roboter geholt. Sie besitzen einen Hauhaltsgehilfen, menschlich aussehende Roboter die das Militär unterstützen etc., etc. Diesen Umstand nützt ARCHOS aus und hetzt die Roboter auf die Menschheit. In Arbeitslagern werden die Menschen zusammengesteckt und müssen neue verbesserte Kampfroboter produzieren.

Das Buch beleuchtet das Leben und die Geschehnisse von verschiedenen Personen, die irgendwie miteinander verstrickt sind und die im Kampf gegen ARCHOS eine wichtige Rolle spielen. Auch, wenn ARCHOS uns für gewaltbereit hält, mit dem Zusammenhalt hat er nicht gerechnet.

Meine Meinung:

Obwohl man das Buch im ersten Moment mit Blockbustern wie Terminator, Minority Report, I-Robot vergleicht, agiert dieses Buch eigenständig und hat mich vollends überzeugt. Nach dem Lesen gierte ich noch nach mehr, da mir der Erzählstil einfach gut gefallen hat. Herr Wilson schafft es mit klaren Worten eine Atmosphäre zu kreieren, die spannend und fesselnd zugleich ist. Man giert nach immer mehr und saugt jedes Kapitel in sich auf.

Die Geschehnisse werden von Cormac Wallace aufgeschrieben. Mit seinem Trupp hat er nach Kriegsende einen Würfel gefunden, der unentwegt Aufnahmen über Menschen und ihre Handlungen abspielt. Cormac schreibt diese auf und man wird somit Zeuge wie der Krieg beginnt und wie er verläuft. Die Kapitel sind gut aufgebaut und man findet sich immer mehr in dieser Welt zurecht und ich konnte mit allen Hauptprotagonisten sympathisieren.

Zum Beispiel liest man über einen älteren Japaner, der einen weiblichen Roboter, als Lebensgefährtin hat, über ein Mädchen, das maßgeblich an dem Kriegsende teil hat oder auch über Indianer, die sich zur Gray Horse Army zusammenschließen.

Bei dem Krieg kommt es aber auch nicht ohne Blut aus und das Kampfgeschehen wird gut beschrieben ohne plump zu wirken. Mit Verlusten ist zu rechnen und da muss es dann eben auch mal blutig zugehen. Einen Splatter hält man aber hier nicht in den Händen.

Es ist sehr interessant zu sehen, wie sich die Menschheit gegen die künstliche Intelligenz zu wehren versucht. Heutzutage setzt man ja immer mehr auf elektronische Dinge und deshalb kann man sich auch gut in der Geschichte zurechtfinden, da es das Was-Wäre-Wenn-Prinzip gut widerspiegelt.

Das Buch ist einfach sehr gut beschrieben und man kann gut mitfühlen. Die Charaktere sind gut gewählt und ich habe die Geschichte dem Autor vollständig abgekauft. Schade, dass das Buch so schnell zu Ende war, ich hätte gerne noch mehr davon gelesen, da es einen gewissen Reiz auf mich ausgeübt hat. Der Kampf zwischen Roboter und Mensch wurde zwar nicht neu erfunden, kann aber trotzdem mit sehr viel Eigenständigkeit, guten Gedanken und Spannung aufwarten.

Am Ende des Buches erfährt man nicht was aus den Personen geworden ist und ich könnte mir gut vorstellen, dass man mit einem zweiten Teil rechnen kann oder auf einzelne Personen eingeht und deren Erlebnisse noch besser schildert.

Für mich waren die kleinen Kurzgeschichten der jeweiligen Personen gut dosiert und man muss nicht immer alles bis ins letzte Detail ausarbeiten. Dem Leser bleibt daher etwas Freiheit sich selbst so seine Gedanken zu machen. Das Buch ist aber sehr logisch aufgebaut und man kann gut dem Geschehen folgen. Diese Kurzgeschichten machen eben seinen Reiz aus und hat mir außerordentlich gut gefallen!

Ich bin mir sicher, dass ich mir wieder ein Buch von Daniel H. Wilson kaufen werde, da mir die Thematik Mensch und Roboter gefällt und weil ich einfach gut unterhalten wurde. Mit dem Buch kommt man auf seine Kosten und ich kann es weiterempfehlen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Robotern nichts Neues 21. Oktober 2011
Von Majandra
Format:Broschiert
1) Inhalt

Bereits zu Beginn des Romans lernen die LeserInnen Archos, die KI-Core Unit und befehlsgebende Künstliche Intelligenz hinter der Revolte der Roboter, kennen (S. 19). Dieses Computerwesen, von Menschen erschaffen, erhebt sich über seinen Schöpfer und beschließt, die Menschheit auszurotten:

"Ich werde das Leben hegen und pflegen wie einen Garten. Ich werde das Wissen schützen, das in den Lebewesen steckt. Ich werde die Welt vor den Menschen retten. [...] Neue Spezies werden entstehen, die eure giftigen Hinterlassenschaften auffressen. Für das Leben wird eine neue Blütezeit anbrechen." (S. 28)

Der Mensch, seiner Meinung nach nur dazu geboren, um anderes Leben zu töten, wird nun seinerseits stückweise und systematisch von den künstlichen Intelligenzen in der Technik der zukünftigen Gesellschaft ausgelöscht.

Anfänglich ist den Menschen noch nicht klar, was mit ihnen passiert und welche Konsequenzen diese sich häufenden Unfälle" letztlich für sie haben werden. Cormac Wallace, der Erzähler des Romans, berichtet im Folgenden in einzelnen Episoden von den Vorfällen, die zum Krieg gegen die Maschinen und zur Bildung von Widerstandszellen geführt haben. Beispielsweise wird von Personen berichtet, die im Abwehrkampf besonders bedeutsame Rollen innegehabt haben oder Angriffe von Robotern knapp überleben konnten.

2) Sprache / Stil

Zu Beginn gibt es eine Einführung in den Roman, in der man Cormac Wallace bei seinem letzten Kampf gegen die Maschinen begleitet. Hier wird, wie in den meisten Sequenzen des Romans, im Präsens geschildert, wodurch man sich als LeserIn besonders gut in die Situation hineinversetzen kann und alles unmittelbar miterlebt.

Die einzelnen Kapitel, die im Buch in insgesamt fünf Hauptteile eingeteilt werden, schildert der Autor in sehr unterschiedlichen Arten. Da es sich um eine Aufzeichnung aus einem Computerwürfel handelt, stellt Daniel H. Wilson die Beobachtungen von Cormac Wallace nach, indem er ihn sehr genau beschreiben lässt, was er in dem Würfel sehen kann. So sind einzelne Kapitel wie ein Bericht gestaltet oder wie eine Nacherzählung, die durch audio-visuelle Details ergänzt wird. Eine andere Variante ist das Protokoll - sowohl Verhöre, als auch Gerichtsverhandlungen oder Mitschnitte von Fluglotsen werden dargestellt. Der Würfel hat außerdem mitgeschnitten, wenn sich zwei Menschen miteinander unterhalten, was in direkter Rede im Buch wiedergegeben wird. Als LeserIn führen diese unterschiedlichen Erzählperspektiven und -stile dazu, dass man sich gut in die jeweiligen Situationen hineinversetzen und sie miterleben kann. Außerdem ist der Autor in den verschiedenen Textsorten sehr bewandert.

3) Kritik

Positiv an dem Roman ist zu erwähnen, dass sich der Autor mit zahlreichen Problemen der zukünftigen menschlichen Gesellschaft auseinandersetzt. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit der Tatsache, dass technische Innovationen vielleicht eines Tages nicht mehr kontrolliert werden können und uns die Abhängigkeit davon zum Verhängnis werden könnte. Auch ethische und Umweltprobleme werden in diesem Zusammenhang immer wieder diskutiert. Zudem werden zu Beginn des Romans Fragen der Philosophie und der Existenz und dem Wesen der Dinge" angesprochen, was darauf hindeutet, dass der Autor in vielen Bereichen bewandert sein muss.

Negativ jedoch sind die teilweise sehr unglaubwürdig geschilderten Geschehnisse. Beispielsweise stolpert man schon ziemlich früh im Roman über die Szene, in welcher Jeff Thompson von seinen Erlebnissen in einem Fast-Food-Restaurant berichtet (S. 33 ff.) - eigentlich ein Verhör durch einen Polizisten, erzählt Thompson unnatürlich genau und detailliert, was ihm zugestoßen ist. Ähnlich geht es ab dieser Szene im gesamten Werk weiter - alles, was mündlich zwischen zwei Personen gesprochen wird, ist auf diese unrealistische Art formuliert worden. Besonders deutlich zeigt sich das, als Dwight Bowie seiner Frau ein mündliches Tagebuch auf einen Rekorder spricht (S. 109 ff.):

"Bin heute Morgen hier angekommen. Angeheuert wurde ich vor zwei Wochen von einem gewissen Mr. Black, der für die Novus GmbH arbeitet - das weißt du ja." (S. 110)

Hier zeigt sich sehr auffällig, dass die Nacherzählung für das zahlende Publikum verfasst wurde. Das mag zwar für das Verständnis der LeserInnen sehr nützlich sein, ist aber sehr realitätsfern. Durch solche Formulierungen, die sich schon im ersten der fünf Kapitel häufen, lässt die Spannung beim Lesen deutlich nach. Außerdem ist der Aufbau des Buchs von Anfang an klar, denn man weiß durch den Prolog ohnehin, wie die Handlung endet. Dieser Umstand ist zwar schade, ist jedoch das einzige Merkmal, das den Roman von seinen zahlreichen Vorgängern unterscheidet. Leider schafft es der Autor aber auch in den einzelnen Kapiteln nicht, ausreichend überraschende Wendungen oder Handlungen einzubauen, um die Spannung aufrecht zu erhalten.

Insgesamt ist zu sagen, dass man das Thema Roboteraufstand" als LeserIn schon sehr lieben muss, um dem Buch etwas abgewinnen zu können.
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