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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Man muss ein Faible für Trash haben,
Von Marc Jozefiak "horror 1966" (Hildesheim) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Robo Geisha (DVD)
Wer Filme wie "Machine Girl" oder "Tokyo Gore Police" mag, der wird bei vorliegendem Werk voll auf seine Kosten kommen. Allerdings sollte man hier nicht unbedingt den gleichen Härtegrad der beiden erwähnten Filme erwarten, denn so blutig und brutal geht es in "Robo Geisha" nicht zur Sache. Dafür ist der vorhandene asiatische Trash nur schwerlich zu überbieten, offenbart sich doch eine vollkommen hanebüchene Geschichte, die ziemlich bunt und grell in Szene gesetzt wurde. Begriffe wie Realitätsgehalt oder Logik sollte man von Anfang an ausklammern, denn so etwas wird nun wirklich nicht geboten, dafür wird man mit einer Welle von skurrilen und grotesken Passagen regelrecht überflutet und kann stellenweise vor lachen kaum an sich halten.Nun sind ja die Asiaten für ihren ganz speziellen Humor und den Hang zum Grotesken bekannt, doch in vorliegender Geschichte hat man sich fast selbst übertroffen, was allein schon in der Eröffnungs-Passage mehr als deutlich wird. Das Schöne an der Sache ist, das sich der Trash-Gehalt der Story wirklich konstant wie ein roter Faden durch den Film zieht und so für jede Menge äusserst kurzweiliger Unterhaltung sorgt, wenn man mit dieser Art von Humor etwas anfangen kann. Und man muss schon ein Faible für diese Art von Film haben, in dem alles vollkommen überzogen dargestellt wird, denn Mainstreamer werden mit dieser Art skurriler Charaktere und Ereignisse wohl weniger anfangen können. Da präsentieren sich einem weibliche Kampfmaschinen, die mit einer Art "Penismasken-und Penis-BH's" bewaffnet sind, aus denen sie eine sogenannte "Höllenmilch" versprühen können, die auf den gegner wie Säure wirkt. Anderen Damen wird anstelle ihrer Brüste ein rotierendes Maschinengewehr eingebaut und wieder anderen schießen Schwerter aus ihren Achselhöhlen, mit denen sie ihre Gegner töten. Man sieht also, das für reichlich Abwechslung gesorgt ist, denn die hier agierenden Robo Geishas sind in ihrer Art zu töten sehr variabel, was für den Zuschauer eine Menge Kurzweil garantiert. Und so gestaltet sich ganz generell der gesamte Film, nämlich extrem kurzweilig und äusserst unterhaltsam. Phasenweise überkommt einen schon das Gefühl, das man sich weniger in Japan, sondern vielmehr in "Absurdistan" befindet, denn das hier dargestellte Szenario entbehrt jeglicher Logik und ist dabei so herrlich überzogen umgesetzt worden, das es einfach nur eine wahre Pracht für jeden Trash-Liebhaber ist. Eigentlich braucht man sich über den Inhalt der Story auch keine wirklichen gedanken machen, denn dient diese doch viel eher als bessere Rahmenhandlung, in der man so viel Trash wie möglich unterbringt und dieses Vorhaben ist den machern ganz vortrefflich gelungen. Selten hat man so viel Quatsch auf einem haufen gesehen, der dabei aber so hervorragend unterhält, wie es hier der Fall ist. Dazu tragen auch die Darsteller ihren teil bei, deren Schauspiel phasenweise vollkommen aufgestzt und theatralisch erscheint, was aber für die vorliegende Geschichte absolut passend erscheint und den hohen Trashgehalt noch einmal zusätzlich unterstreicht. Das Einzige, was sich hier eigentlich in einem für asiatische Verhältnisse in einem recht überschaubaren Rahmen bewegt, ist der Kunstblut-und Härtegrad, was einem bei ähnlich gearteten Genre-Vertretern wie beispielsweise "Machine Girl" schon fast gewöhnungsbedürftig erscheint. Erwartet man bei einem solchen Film doch schon fast zwangsläufig einen absolut übertribenen Blutgehalt, doch in dieser Beziehung hält sich "Robo Geisha" merkwürdigerweise vornehm zurück, was aber bitte immer im Verhältnis zu den genannten Werken zu sehen ist. Andererseits wäre der Film auch sicherlich nicht ungeschnitten bei uns erschienen und man hätte wieder einmal auf eine überteuerte Auslangs-Veröffentlichung warten müssen. Dennoch wird man insgesamt gesehen immer noch äusserst hart-und blutig unterhalten, so das es am Gesamtbild eigentlich nichts zu beanstanden gibt. Fazit: "Robo Geisha" ist ein vollkommen grelle und maßlos überzogener Trashfilm, bei dem man zu keiner Zeit die Frage nach dem Sinn der hier erzählten Geschichte stellen darf. Für das breite Mainstream-Publikum sicherlich vollkommen ungeeignet, ist dieses japanische Werk ein wahres Feuerwerk für echte fans des skurrilen Films. Eine absolut abwegige Inszenierung, angefüllt mit extrem grotesken Charakteren und jeder Menge skurriler Situationskomik offenbart ein Gesamtbild, an dem man einfach seine Freude haben muss. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Der gleiche Blödsinn wie immer...,
Von Tom "Tom" (Bielefeld) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Robo Geisha (DVD)
Nur mit weniger guts and gore, was aber nicht schade ist. In den übrigen Filmen der Macher hat man sich irgendwann an den Blutfontänen satt gesehen und viel wichtiger sind die völlig abstrusen Einfälle. Bei Robo Geisha ist das meiste Blut am Computer entstanden, aber dafür wird hier ein Gagfeuerwerk erster Güte aufgefahren. Alles ist herrlich trashig, übertrieben, mehr oder weniger schlecht gespielt, aber genau das macht diese Filme ja so gut. Sie sollen unterhalten und das tun sie. Robo Geisha ist zwar kein zweiter Tokyo gore police, doch für Fans des Teams ein echtes Muss. Im Vergleich mit Samurai Princess hat er auch weniger Längen. Ich bin gespannt, was als nächstes kommt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Macht Laune!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Robo Geisha (DVD)
Bereits am Anfang startet "RoboGeisha" voll durch. Die ersten zehn Minuten des Films stellen ja schon eine so kreative Splatter-Groteske dar, dass man ob ihrer Beklopptheit tierisch lachen muss. Da jagt eine meschuggene Regie-Idee die nächste. Und die filmische Objektisierung des weiblichen Körpers wird konsequent auf die Spitze getrieben mit kybernetisch gepimpten und als Waffe instrumentalisierten Frauen. Die Typen, die diesen Film gemacht haben, nehmen garantiert viele Drogen oder haben schlicht einen an der Klatsche. Man will ja teilweise gar nicht glauben, was man in "RoboGeisha" für Absonderlichkeiten zu sehen bekommt.
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