Jetzt eintauschen
und EUR 0,10 Gutschein erhalten
Eintausch
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Robinson Crusoe: Gekürzte Ausgabe [Taschenbuch]

Daniel Defoe , Anna Tuhten
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (61 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


‹  Zurück zur Artikelübersicht

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Dirk Walbrecker, geboren 1944, lebt in München als freier Autor von Hörspielen, Drehbüchern und erzählender Literatur vom Bilder- bis zum Jugendbuch. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Robinson Crusoe

Ich wurde im Jahre 1632 in der Stadt York als Sohn einer angesehenen Familie geboren, die aber nicht aus diesem Lande war, denn mein Vater war ein Deutscher aus dem Stift Bremen und hatte sich zuerst in Hull niedergelassen. Er kam an diesem Ort als Kaufmann zu einem beträchtlichen Vermögen. Darauf siedelte er nach York über. Dort heiratete er meine Mutter, deren Familie Robinson hieß. Nach ihr und dem deutschen Namen meines Vaters wurde ich Robinson Kreutzner genannt. Da es aber in England üblich ist, deutsche Namen zu verunstalten, so wurde ich Robinson Crusoe genannt, und so haben mich auch meine Kameraden allezeit genannt. Da man mich als dritten und letzten Sohn zu keiner ernsthaften Beschäftigung angehalten hatte, fing ich bald an, mich mit abenteuerlichen Plänen zu beschäftigen. Mein Vater, der schon bei Jahren war, hatte mir eine gute Erziehung gegeben und wollte einen Juristen aus mir machen. Mir aber gefiel nichts in der Welt so gut als das Seemannsleben, und die Begierde danach trieb mich gegen den Willen meines Vaters und gegen alles Zureden meiner Mutter und anderer Freunde in mein späteres Elend. Mein Vater gab mir als ein ernsthafter und kluger Mann manchen trefflichen Ratschlag, um mich von meinem Vorhaben abzubringen. Er redete mir bewegt zu, kein unbesonnener Bursche zu sein und mich nicht selbst ins .Elend zu stürzen, da ich nicht nötig hatte, mein Brot in der Fremde zu suchen.

Diese Worte bewegten mich tief und ich beschloß, darauf zu verzichten. Allein in wenigen Tagen war alles wieder vergessen und ich beschloß, in einigen Wochen von zu Hause fortzulaufen. Nur meiner Mutter offenbarte ich mein Vorhaben: ich sei nun 18 Jahre alt und daher für einen Kaufmannsburschen oder Advokatenjungen schon zu groß. Sie möchte daher mit dem Vater reden, daß er mir eine einzige Reise in die Ferne erlaube. Meine Mutter geriet darüber in große Unruhe und versicherte mir, daß ich ihrer beider Einwilligung dazu nie erhalten werde.

Eines Tages war ich in Hull. Dort traf ich zufällig einen meiner Kameraden, der auf seines Vaters Schiff nach London wollte. ... -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

‹  Zurück zur Artikelübersicht