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Robinson Crusoe Taschenbuch – 1999


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Arena; Auflage: 7., Aufl. (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3401002562
  • ISBN-13: 978-3401002569
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 13 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 429.365 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Robinson Crusoe
OT The Life and Strange Surprising Adventures of Robinson Crusoe, of York, Mariner. Written by himselfOA 1719 DE 1720 Form Roman Epoche Klassizismus
Das Leben und die seltsamen Abenteuer des Robinson Crusoe, eines Seemanns aus York gehört zu den großen Romanen der Weltliteratur und ist gleichermaßen ein beliebtes Jugendbuch. Daniel Defoe vereint unterschiedliche Formen zeitgenössischer Literatur wie Robinsonade, Abenteuerroman, Reisebericht, Utopie, Bekehrungsliteratur und Seelentagebuch zu einem neuen Ganzen. Angeblich nur der Herausgeber des Werks erhebt Defoe im Vorwort Anspruch auf Authentizität des Geschilderten und grenzt den Roman explizit zu der bis dato üblichen Form der fiktiven Romanze ab. Die Authentizitätsfiktion entwickelte sich seitdem zum entscheidenden Merkmal des Romans.
Entstehung: Defoe griff z. T. auf zeitgenössische Quellen zurück, u. a. auf die Erlebnisse des Matrosen Alexander Selkirk und einen Bericht von Robert Knox. Selkirk hatte jahrelang auf der Pazifikinsel Juan Fernandez gelebt, bevor er 1709 von Kapitän Woodes Rogers gerettet wurde, Knox hatte 19 Jahre auf Ceylon in Gefangenschaft verbracht und 1681 einen Bericht über seine Erfahrungen veröffentlicht.
Inhalt: Der fiktive Erzähler Robinson Crusoe schildert seine Reiseerlebnisse aus der Retrospektive. Robinson, Sohn eines Kaufmanns aus York, der gegen den Willen der Eltern zur See fährt, besteht dort einige Abenteuer und wird nach einem Schiffbruch als einziger Überlebender auf eine einsame Insel verschlagen. Detailliert schildert er, wie er sich mühsam auf der Insel einrichtet und sich nach und nach seine eigene »Zivilisation« schafft. Sein Überleben sichert sich Robinson durch Ausdauer, Geschicklichkeit und Beobachtungsgabe, jedoch auch durch ein neu gewonnenes Gottvertrauen. Eines Tages rettet er einem Eingeborenen das Leben, nennt ihn Freitag, erzieht ihn zu einem Diener und bekehrt ihn zum Christentum. Nach über 28 Jahren wird Robinson von einem englischen Kapitän gerettet und nimmt Freitag nach England mit.
Wirkung: Der Roman lässt in seiner Vielschichtigkeit unterschiedliche Deutungsschwerpunkte zu, was die Rezeptionsgeschichte des Werks zeigt. Als Robinsonade grenzt sich Robinson Crusoe von seinen Vorgängern ab, weil Crusoe auf seiner Insel keine alternative Lebensform entwickelt, sondern die europäische Zivilisation nachzubauen versucht. Indem er auch den Eingeborenen Freitag dem zivilisatorisch-europäischen Ideal unterwirft, wird das für die Zeitgenossen aktuelle Thema des Kolonialismus zu einem wichtigen Aspekt des Romans.
Das Werk kann auch als Utopie vom einfachen Leben gelesen werden. Der sich zunehmend arbeitsteilig entwickelnden Gesellschaft des frühkapitalistischen England tritt Robinson als Universaltalent entgegen, das auf seiner Insel für Geld keine Verwendung hat. Die Zielstrebigkeit, mit der sich Robinson die Insel aneignet, und sein Pragmatismus lassen ihn andererseits als Homo oeconomicus erscheinen, den Prototyp des aufstrebenden Unternehmers und Kolonisators des 18. Jahrhunderts.
Die Ähnlichkeit mit einem puritanischen Seelentagebuch (spiritual autobiography) lässt auch eine religiöse Interpretation des Werks zu. Robinson führt ein Inseltagebuch, in dem er auf der Suche nach dem Sinn seines Schicksals seine Bekehrung zum Glauben schildert. Nicht zuletzt führt Robinson Crusoe als zentrales Thema vor Augen, dass der Mensch mithilfe von Gottvertrauen, Ausdauer, Tat- und Willenskraft Widerstände der Natur überwinden kann.
Autoren wie der Pädagoge Joachim Heinrich Campe (1746–1818), Jules R Verne, Robert Louis R Stevenson und der Schweizer Johann David Wyss (1743–1818) ließen sich von Robinson Crusoe inspirieren. Das Werk erfuhr zahlreiche Nachahmungen, ebenso entwickelten sich die sog. Robinsonaden, von denen Die Insel Felsenburg (1731–43) von Johann Gottfried R Schnabel am bekanntesten ist. Defoe schrieb mit Die weiteren Abenteuer des Robinson Crusoe (1719) und Ernstliche und wichtige Betrachtungen des Robinson Crusoe, welche er bei den erstaunungsvollen Begebenheiten seines Lebens gemacht hat (1720) zwei Fortsetzungen des Romans. Die erste beschreibt Robinsons Rückkehr auf die Insel, in der zweiten, weitgehend unbekannten Forstsetzung setzt Defoe die Inselerfahrungen des Robinson in gleichnishaften Bezug zu seinem eigenen Leben. K. F. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Daniel Defoe (1660-1731) wurde in London als Sohn eines Fleischers geboren. Ursprünglich sollte er puritanischer Geistlicher werden, entschied sich dann aber für die kaufmännische Laufbahn, wo er allerdings bald scheiterte. Er versuchte sich in mehreren Berufen. Aus dem Wunsch heraus, die Lebensbedingungen seiner Landsleute zu verbessern, gab er nacheinander mehrere Zeitschriften heraus und verfasste zahlreiche zum Teil satirische Artikel. Ein heftiger Angriff auf die religiöse Unduldsamkeit der anglikanischen Kirche brachte ihn sogar an den Pranger, wo ihm das Volk jedoch begeistert zujubelte. Nach einem Gefängnisaufenthalt änderte er seinen ursprünglichen Namen (Daniel Foe) in Defoe. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von helmut seeger TOP 1000 REZENSENT am 10. April 2008
Format: Gebundene Ausgabe
"Robinson Crusoe" ist neben dem späteren "Gulliver" von Swift der "erste moderne englische Roman" und generell einer der bedeutendsten Romane der Weltliteratur.
Das ganze als Jugendbuch zu verkaufen ist genau wie bei Swift grandioser Blödsinn, da der Roman über den Abenteuerroman weit hinausgeht und virtuos eine Reihe von Gattungen vermischt (den Bekehrungsroman rechne ich ausdrücklich nicht dazu, da Defoe zwar eine christliche Grundhaltung hat, aber an mehreren Stellen durchaus kirchenkritische Tendenzen an den Tag legt; den Vorwurf des Missionierens kann man Robinson keinesfalls machen).
Da ist zunächst die tagebuchartige Erzählweise - "Robinson" berichtet von seinen Anfängen bis zur Niederlassung in Brasilien als Zuckerrohrfarmer und schließlich seinem Aufbruch zu der Reise, deren Schiffsunglück ihn als einzelnen Überlebenden auf die berühmte einsame Insel verschlägt.
Der erste Teil des Romans beschäftigt sich hauptsächlich damit, wie Robinson sein Leben auf dieser Insel einrichtet, die ihm 26 Jahre zur Heimat wird, wie er Tiere züchtet, eine Landwirtschaft aufbaut, Häuser, Barrikaden und Werkzeuge baut usw. Das klingt langweilig, ist aber in einer fesselnden Diktion geschrieben, die einen von Anfang bis Ende in den Bann zieht.
Die Beziehung zu "Freitag", den er schließlich vor auf der Insel landenden Kannibalen rettet und deren Entwicklung nimmt nur ein paar Seiten ein. Nachdem sich am Ende seines Aufenthalts die Ereignisse überschlagen und nach einer Reihe von Kämpfen auf der Insel schließlich von einem englischen Schiff aufgenommen wird, ist erst die Hälfte des Romans um.
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36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von blueduette am 30. August 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Können Sie sich vorstellen, 28 Jahre, 2 Monate und 19 Tage mehr oder weniger allein auf einer Insel zuzubringen, die - im Gegensatz zur allgemeinen Überzeugung - gar nicht so einsam ist und - was nautische Maßstäbe angeht - im Grunde nur einen Steinwurf vom rettenden Festland entfernt liegt? Pech, dass Sie weder die Erfahrung noch die nötige Hilfe haben, um ein Boot zu bauen, das Sie aus dieser verzweifelten Lage erretten könnte. Und nachdem Sie sich einigermaßen eingerichtet und ihren Lebensunterhalt gesichert haben, müssen Sie sich auch noch mit wildgewordenen Kannibalen herumschlagen ... Ich denke, das grobe Gerüst der Robinson-Story ist beinahe jedem bekannt. Nach den zahlreichen Bearbeitungen und Kürzungen, die der Text von Daniel Defoe im Laufe der Zeit erfahren hat, ist es geradezu ein Muss, diese ungekürzte, unverfälschte Fassung zu lesen. Glauben Sie mir, Sie werden einige Überraschungen erleben! Will sagen: Das Buch beinhaltet erheblich mehr Stoff, als gemeinhin bekannt ist; sowohl vor als auch nach Robinsons schicksalhafter Seereise, die ihn per Schiffbruch an die Gestade seiner Insel wirft. Kritisch anzumerken wäre bestenfalls, dass das "Hinterher" doch leicht ermüdend wirkt. Nachdem nämlich der Protagonist aus seiner Gefangenschaft befreit und nach Europa zurückgekehrt ist, langweilt Defoe uns mit der umfangreichen Beschreibung einer Reise zu Pferd von Lissabon nach London, obwohl das Buch an dieser Stelle eigentlich schon längst zu Ende ist. Was soll's ... Für mich liegt die Faszination dieser Geschichte in erster Linie darin, sich immer wieder die unglaubliche Zeitspanne ins Bewusstsein zu rufen, die Robinson auf der Insel verbracht hat. Wenn man diese Zeitspanne dann wie ein Lineal am eigenen Lebenslauf anlegt, dann wird einem erst bewusst, wie lang 28 Jahre wirklich sind.
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "hermannessmann" am 22. Juni 2002
Format: Taschenbuch
Wenngleich heute Erich Kästner, Astrid Lindgren und "Harry Potter" groß raus kommen, so kann man doch diesen "Bildungsbericht" nur allen jungen Leseratten empfehlen.
Hier wird am Beispiel Robinson, der als Schiffbrüchiger auf eine unbewohnte Insel verschlagen wird, konkretisiert, wie nach und nach ein Mensch seine Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Lebensbewältigung entwickelt, wie er zuerst durch Not, dann zunehmend mit Mut und wachsendem Selbstvertrauen sein Leben einrichtet und dabei eine kurze Entwicklungsgeschichte der sehr frühen Technik durchmacht.
Dies wird fesselnd und - zumindest in dieser für junge Leser eingerichteten Fassung - spannend dargestellt.
Ich selbst, jetzt 67 Jahre alt, habe den Robinson neben Coopers Lederstrumpferzählungen als eines meiner ersten Bücher kennen gelernt und in den Jahren meiner Kindheit und frühen Jugend
- damals ohne Fernsehen, Illustrierte etc -
wohl zehnmal von der ersten bis zur letzten Seite gelesen.
Diesen Lesegenuss wünsche ich auch möglichst vielen "modernen" Kindern.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "patrickhaupert" am 31. Juli 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Ich dachte immer ich würde die Geschichte kennen, doch als ich das Buch las, merkte ich wie unwahr das war! Man kennt die Geschichte aus Filmen. Das Buch aber ist ganz anders.
Daniel Defoe beschreibt hier die Geschichte eines Mannes der über 28 Jahre, davon der grösste Teil alleine auf einer Insel leben muss und dabei das Überleben und das Dankbarsein lernt.
Mann hat das Buch im nu durchgelesen und ist fasziniert von der Geschichte. Ich werde wohl auch die Fortsetzung lesen, die wie mann im Buch erfährt, seinerzeit noch beliebter und bekannter als das erste Band war!
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