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Moviemans Kommentar zur DVD: Bei Bild und Ton muss man Abstriche machen, aber das dürfte Fans dieses alten Vierteilers schon im Vorfeld klar sein. Das Bonusmaterial ist nicht unbedingt reichhaltig, aber dafür umso interessanter.
Bild: Mehr als 40 Jahre sind vergangen, seit das ZDF diesen Vierteiler produziert hat. Und das sieht man dem Film auch an, möchte man sagen. Die Vorlage ist nicht mehr die Beste. Es gibt Verschmutzungen, die zwar nie in extreme Häufung ausarten, aber dennoch immer wieder auffällig sind. Rauschen ist auf einem sehr hohen Level zu verzeichnen und fällt durchgehend ins Auge. Dazu kommt die Kompression, die teilweise auffällig ist. Der Kontrast könnte etwas besser gearbeitet sein. So neigen helle Flächen zum Überstrahlen und selbst die eher dunkle Haut von Freitag ist davon betroffen (Folge 4: 00:25:31). Die Schärfe ist nur auf angenehmen Niveau. Bei Nahaufnahmen lassen sich durchaus noch Einzelheiten im Gesicht- und Haarbereich erkennen, bei Panorama-Aufnahmen stößt der Film jedoch an seine Grenzen. Bei 00:49:36 der vierten Folge sind Details bei den Palmen und Büschen kaum zu erkennen.
Ton: Der Ton hat sich recht gut gehalten. Gelegentlich fallen ein paar Verzerrungen auf, aber ansonsten kann man recht zufrieden sein. Über weite Strecken handelt es sich ohnehin nur um die aus dem Off kommenden Gedanken des gestrandeten Robinson.
Extras: Das Bonusmaterial besteht aus einigen Farbbildern, was interessant anzusehen ist, und einem filmischen Essay, der darüber Aufschluss gibt, wie es zu dieser ersten europäischen Koproduktion gekommen ist. Mit knapp 13 Minuten ist dieses Feature zwar etwas kurz, dafür aber auch sehr informativ. --movieman.de
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Blickpunkt: Film Kurzinfo
Kurzbeschreibung
Nach einem heftigen Unwetter auf See kann sich Robinson Crusoe als einziger Überlebender an einen nahen Strand retten. Dort muß er jedoch erkennen, daß er nicht an die Küste des Festlandes, sondern auf eine einsame Insel gespült wurde. Ganz allein auf sich gestellt, muß Robinson, durch die harte Notwendigkeit erfinderisch gemacht, alles Überlebensnotwendige sich selbst verschaffen oder anfertigen. Doch die Idylle der Insel trügt. Robinson findet heraus, daß auf der Insel Kannibalen gelegentlich ihre Festmahle abhalten. Es gelingt ihm, einen ihrer Gefangenen zu befreien und so vor dem sicheren Tod zu bewahren. Er nennt seinen neuen Gefährten, eine karibischen Indianer, Freitag, weil sich das Ereignis an diesem Tag abspielte. Nun stellen sich die beiden gemeinsam der Wildnis und ihren vielen Gefahren...
Produktbeschreibungen
Ein gewaltiger Sturm tobt über den Gewässern vor der südamerikanischen Küste und macht den Dreimaster Esmeralda zum hilflosen Spielball der Naturgewalten. Vergeblich versucht die Mannschaft, sich und das Schiff zu retten. Turm hohe Wellen brechen über das Deck der Esmeralda herein und fegen die gesamte Crew über Bord. So auch den erstmals als Sklavenhändler reisenden Robinson Crusoe, der sich als einzig Überlebender an einem unbekannten Strand wieder findet. Schnell erkennt der junge Mann, dass er nicht an die Küste des Festlandes gespült wurde, sondern sich auf einer offensichtlich unbewohnten Insel befindet. Die erste Nacht verbringt er aus Angst vor wilden Tieren auf einem hohen Baum. In Gedanken ziehen jetzt noch einmal die Jahre seiner Jugend an ihm vorbei. Als Sohn eines aus Bremen stammenden Kaufmanns namens Kreutznaer - durch die englische Verballhornung entstand daraus der Name Crusoe - wurde Robinson in England, in York geboren. Von früher Jugend an hegt er den Wunsch, zur See zu fahren und die Welt kennen zu lernen. Eines Tages gerät er bei einem Spaziergang an der Küste in eine wilde Schießerei zwischen der Küstenwache und einigen Waffenschmugglern. Völlig unschuldig wirft man ihn als mutmaßlichen Komplizen der Schmuggler ins Gefängnis, aus dem ihn sein Vater auslösen muss. Voller guter Vorsätze verspricht Robinson nach diesem Erlebnis, dem Wunsch seines Vaters nachzukommen, ein Rechtsstudium bei dem alten Juristen Jeremias Wooseley zu beginnen. Doch der sehr trockene, langweilige Unterricht lässt ihn schnell seinen guten Willen vergessen. Häufig unterbricht und schwänzt er die Lektionen. Nach einer Aussprache mit dem