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am 20. Oktober 2014
Ich kenne, glaube ich, schon fast alle Verfilmungen des Robin Hood- Stoffes, dieser war richtig toll. Nicht nur wegen der tollen Schauspieler Cate Blanchett und Russell Crowe, Max von Sydow und William Hurt sollte man sich diesen Streifen nicht entgehen lassen, auch die historische Umgebung trägt zum Filmgenuss bei.
Wer solch Ambiente mag: Zugreifen. Mir hat er toll gefallen. Kaufempfehlung!
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am 24. September 2010
*** DER FILM ***

Ridley und Crowe haben es also doch noch geschafft, Gladiator II zu drehen. ;-)
Nicht zufällig ähnelt der Film in Optik, Kameraführung, Szenenaufbau und natürlich dem Hauptdarsteller dem berühmten Vorgänger. Der reitende und Schwert schwingende Russel Crowe sieht aus, als wäre er gerade aus dem Gladiator-Film entsprungen. Auch eine große Schlacht als Einführungsszene ist hier vorhanden. Dieser "Gladiator-Look" ist beabsichtigt und wird im MakingOf auch thematisiert. Ob man ihn gut findet ist eine andere Sache.

*** DIE BLU-RAY ***

Technisch gesehen ist am Bild und am Ton des Films nichts auszusetzen. Die Blu-ray bietet ein grandioses Bild und wuchtigen Sound. Lediglich die Lokalisierung der Blu-ray ist schlecht gelöst. In den nicht englischsprachigen Szenen (französisch) sind feste englische Untertitel im Bild, die am oberen Bildrand durch lokale (deutsche) Untertitel (abschaltbar) ergänzt werden. Man hat also zwei Untertitel im Bild. Das ist angesichts der Möglichkeiten des Mediums störend und ärgerlich (1 Punkt Abzug).

Die Blu-ray enthält den Film in zwei Fassungen: Kinofassung (ca. 140 min) und Director's Cut (ca. 156 min).

*** DIE EXTRAS ***

Auf der Blu-ray gibt es nur wenige Extras. Von den zwei enthaltenen Fassungen (Kino & Director's Cut) kann die Kinofassung mit U-Control angeschaut werden. Bei einzelnen Szenen sind dann Bild-im-Bild Einblendungen möglich, die etwas über die Szene oder den Film erzählen. Diese Einblendungen lassen sich auch über das Menü einzeln anwählen.
Daneben gibt es ein BD live Feature (Internetverbindung des Players erforderlich), über die Trailer und Infos erreichbar sind. Die BD selbst enthält keine Trailer.

Die zweite Scheibe ist nur eine DVD. Sie enthält entfallene Szenen mit optionalem Kommentar des Cutters und ein sehr gutes, ausführliches MakingOf, das über 1 Stunde läuft und sehr informativ über die Entstehung des Films berichtet. Zusätzlich enthält die DVD einige Trailer zum Film.

Alle Extras haben wählbare Untertitel, u.a. auch deutsch.
Das FSK-Logo sowie die blaue Blu-ray Ecke sind nur leicht ablösbare Aufkleber.
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TOP 500 REZENSENTam 31. März 2014
eine Lieblings ist die Zeichentrick Version von Walt Disney, keiner wird je daran was Ändern können. ABER Ridley Scott hat hier ein Meisterwerk produziert.

Ich habe diesen Film vor einem Jahr gekauft und seit her schon mindestens 6 mal angeschaut. Besonders finde ich an dieser Robin Hood Verfilmung ist das er viel Realer wirkt als die Typischen Mittelalter Filme. Nicht alles ist einfach nur leuchtend und glänzend Dargestellt. Das merkt man oft an den normalen Soldaten. Hier bei Robin Hood sind die Schilder ein wenig verbeult und weisen Gebrauchsspuren auf. Bei vielen anderen Filmen schauen Schild, Rüstung und Schwerter nach 2 Stunden Nonstop Action noch immer wie neu aus der Requisite aus.

Die Geschichte ist spannend Erzählt und teilweise anders als man sie sonst so kennt. Russell Crowe gibt einen überzeugenden Robin Hood ab.

Wenn man nach einem spannenden und unterhaltsame Film sucht ist man bei diesem 141 Minuten langen Robin Hood film genau richtig! 5 von 5 Punkte! Ich glaube ich werde ihn mir heute Abend wieder einmal anschauen.
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am 25. Dezember 2011
Diese Collectors Edition des Films Robin Hood ist ein wahrer Hingucker.
Zuerst würde ich jedoch den Film bewerten, ohne dabei aber auf das Geschehnis innerhalb des Films einzugehen.

Russell Crowe spielt den Robin Hood. Dieser Film zeigt die Vorgeschichte, bevor die Legende um Robin Hood entstand.
Crowe spielt dabei seine Rolle sehr gut und auch autenthisch. Er passt, wie ich finde, sehr gut in diese Rolle und vermittelt so ein überzeugendes Bild des Robin Hoods von Nottingham. Die schauspielerische Leistung des Teams ist in diesem Film herausragend. Die Verbindung zwischen den einzelnen Elementen sind verständlich und leicht herzuleiten.

Nun aber zu der Collectors. (Da zu dem Film hier schon viel geschrieben wurde)

Die Edition ist optisch aufgebaut wie ein Buch. Sprich eine Buchform mit sehr detailgetreuen Raffinessen.
Macht man dieses Buch auf erhält man folgende Besonderheiten:

- Zertifikat
- 12 Hochwertige Filmaufnahmen
- Sonder Steelbook Edition des Films (Blu Ray und DVD)
- Schlüsselanhänger
- Notiz Buch
- Kartenspiel mit Charakteren

Das Echtheitszertifikat ist natürlich das kleine Schmuckstück. Hier findet man seine persönliche Produktionsnummer der Edition. Schöne Idee dieses Box zu begrenzen.

Die Filmaufnahmen sind ein nettes Gimik finde ich. Sie zeigen 12 verschieden Szenen / Standbilder mit Charakteren. Dabei sind diese natürlich hochauflösend und machen schon ein wenig her. Zum Aufhängen nein, aber zum anschauen Ja.

Das Steelbook mit Blu Ray und DVD. Nette Idee. So hat man beides in einem.

Der Schlüsselanhänger mit dem Robin Hood Logo und dem Zitat: Sich erheben-Immer und immer wieder-Bis die Lämmer zu Löwen werden. Sehr schöne Idee. Zum Tragen finde ich es zu schade. :)

Das Notiz Buch mit silbernem Eindruck "Robin Hood" kann man benutzen, muss man aber nicht.

Das Kartenspiel ist für Kartenfreunde gut gemacht. Dabei stellen die Charaktere des Films jeweils die einzelnen Bilder auf den Karten da. Sehr nett.

Fazit:

Alles in allem eine der bisher besten Collectors Edition die ich mir gekauft habe. Schöne Aufmachung und auch der Inhalt kann sich sehen lassen. Ich kann diese Edition nur jedem ans Herz legen.

Klare Empfehlung-
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am 18. August 2010
Ein erfrischender Anfang, technisch einwandfrei und mit den ersten Minuten steigt die Lust auf ein tolles Mittelalter-Epos, eine Zeit "vor" Robin Hood, die sonst nie beleuchtet wurde.
Geschichtlich ist der Film sicher nichts - denn die Invasion der Franzosen gab es nie (es war John, der mehrmals versucht hat Frankreich zu überfallen) und ob sich auch wenn nicht beliebt ein Prinz so dämlich aufgeführt hatte, lässt man am besten unbeantwortet. Abgesehen vom hin und her wärend des Films, war er doch akzeptabel und ein netter Film für Zwischendurch - sogar sehenswert. ABER ... dann kann man alles in nur wenigen Minuten völlig zerstören!
-Spoiler-
Die Franzosen stranden an der Küste. Wer jetzt glaubt dass Ruderboote anlege, Tross und Soldaten ausgeladen werden, Kisten geschleppt werden usw. der wird eines Besseren belehrt. Es kommen D-Day mässig Landungsboote auf den Strand geschippert, der abgesehen davon in einer kaum zugänglichen mit Steilklippen umgebenen Bucht liegt (wer landet denn dort bitte?). Kein Tross, keine Kisten und Fässer, Nachschub usw... nur Soldaten Schwer schwingend, die auf herunterfallenden Klappen auf den Strand stürmen -mit Kriegsschrei usw. Wohlgemerkt, der Strand ist leer, keiner da. Sie greifen quasi im Sturm das Nichts an - muss man hierzu noch was sagen? Erst dann zeigt sich der Feind.
Zwar ist hier die Stimmung schon gestorben aber man kann dem ganzen Übel ja noch iens drauf setzen - jaja das geht! Man nehme eine Frau und stecke sie in Plattenrüstung, welche dann schwertschwingend auf den Strand geritten kommt - im Schlepptau eine Horde wilder Waisenjungen auf Ponies, die dann höchst erfolgreich an der Schlacht teilnehmen. Dem ganzen Klabauk und Schwachsinn nicht genug müssen sich Robin und Maid Marian mitten in der Schlacht auch noch küssen. Ich frage mich da wirklich wer so einen Müll absegnet?
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am 27. September 2010
Mit dieser Inschrift, die Robin Longstrides(Russel Crowe) Vater in Stein gemeißelt hat, ist eigentlich alles gesagt. Genau darum ging es am Ende des 12.Jahrhunderts für die englische Bevölkerung. Ridley Scott nutzt diesen Umstand, um einen wirklich frischen und interessanten Ansatz für seine Robin Hood Verfilmung zu finden. Sie endet dort, wo alle anderen Verfilmungen beginnen. Ich werde sie zu nutzen versuchen, in dem ich eine Rezension gegen den allgemeinen Trend schreibe...das macht ja bekanntlich am meisten Spaß...

König Richard Löwenherz(Danny Husteon) befindet sich auf dem Rückweg aus dem Heiligen Land. Wenig christlich und heldenhaft plündert und raubt sich die Armee durch Frankreich. Das gefällt dem Soldaten Robin Longstride nicht. Als Löwenherz ihn darauf anspricht, landet Longstride am Pranger. Aber zu einer Verurteilung kommt es nicht, denn Löwenherz fällt in der Schlacht. So gelingt Robin, mit seinen Freunden Little John(Kevin Durand) und Will L'Ecarlate(Scott Grimes) die Flucht. Kurze Zeit später entdecken die Männer, dass einige von Löwenherz Rittern in einen Hinterhalt reiten und dort getötet werden. Sie sollten Löwenherz Krone zum Tower bringen. Longstride und seine Männer nehmen nicht nur die Krone, sondern auch die Identität der getöteten Ritter an. Mit dem Schiff gelangen sie nach England und Robin übergibt, als Robert von Loxley, die Krone an Löwenherz Mutter(Eileen Atkins). Die krönt ihren Sohn John(Oscar Isaac) zum König. Robin, der dem sterbenden Loxley versprochen hat, dessen Schwert an seinen Vater Sir Walter(Max von Sydow) zu übergeben, macht sich nach Nottingham auf. Dort bittet der alte Sir Walter Robin, dass dieser Robert Loxleys Rolle einnimmt. Nur so, glaubt er sich gegen den König und den Sheriff von Nottingham behaupten zu können. Dazu muss Robin allerdings auch Marianne(Cate Blanchett) als Ehefrau betrachten. Robin willigt ein und es dauert nicht lange, bis er als Robert Loxley einschreiten darf. Sir Godfrey(Mark Strong), der Berater von König John, kollaboriert derweil mit dem französichen König Phillip. Godfrey will die englischen Ritter schwächen um Philipp den Einmarsch auf die Insel zu ermöglichen. Der ehemalige Berater von Löwenherz, William Marshal(William Hurt), weiß um die Gefahr und bittet Robin um Hilfe. Der lässt sich nicht lange bitten und zieht mit seinen Männern in die Schlacht...

Egal wie negativ die bisherigen Kritiken waren, Ridley Scott hat mit "seinem" Robin Hood fast alles richtig gemacht. Er legte keinen Wert darauf, die X-te Verfilmung der gleichen Story auf Zelluloid zu bannen, sondern schnappte sich den Zeitraum vor Robins Verbannung. Das ist so spannend, wie gewöhnungsbedürftig. Denn: Zu diesem Zeitpunkt kommen Typen wie König John oder der Sheriff von Nottingham noch um Klassen besser weg als in den späteren Zeiten. Dafür kratzte Scott ein wenig an der Verklärung von Richard Löwenherz, was dem Stoff merklich gut tut. Scott beeindruckt, wie so oft, durch kreative Kamerafahrten, traumhafte Schauplätze und gut koordinierte Stunts und Schlachtenszenen. Sein Robin Hood ist dabei aus einem anderen Holz geschnitzt, als seine Vorgänger. Kein Supermann, sondern ein Held aus Fleisch und Blut, der auch seine Fehler hat. Einer, der auch Löwenherz sagt: "Ich schulde weder Gott noch sonstwem einen Moment meiner Dienste." Für diesen Charakter ist Russel Crowe genau der richtige Mann.

Scott hat in der Besetzung keine Mühen und Kosten gescheut. Neben Crowe brillieren Cate Blanchett und Kevin Durand in ihren Rollen. Mark Strong ist der hassenswerte Bösewicht und Max von Sydow und William Hurt sind Idealbesetzungen im Charakterfach "alter Haudegen".

Lass sie also alle reden. Im übrigen kommt Scotts Film bei anderen Filmportalen in der Bewertung ziemlich gut weg. Ich habe mich knapp zweieinhalb Stunden hervorragend unterhalten lassen, nur äußerst selten(zum Beispiel bei der teilweise unpassenden Musik) ein Haar in der Suppe gefunden. Crowe ist als Hood ausdrucksstark, Ridley Scott als Regiseur ein Meister des Fachs. Da kam keine Langeweile auf, im Gegenteil. Daher gibt es von mir die Empfehlung für Ridley Scotts Robin Hood. Sie dürfen das natürlich völlig anders sehen, oder sich aber meiner Sicht anschließen. Entscheiden sie selbst!
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am 7. Oktober 2013
Ich dachte mir, bei dem Regisseur kann nichts schiefgehen, weit gefehlt.

Positiv fand ich, dass man hier nicht versucht hat, eine direkte Kopie von der Verfilmung mit Kevin Costner zu machen. Das wäre meines Erachtens noch furchtbarer gewesen.

Russel Crowe und Cate Blanchett agieren gut miteinander, sind aber für mich nicht als "Paar" vorstellbar. Als sie noch zynisch zu Crowe fand ich es besser.

Tolle Landschaftsbilder, interessante Story, aber es fehlt was.
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am 24. Februar 2015
Die übliche Robin Hood Geschichte ist mehrfach durcherzählt. Diesmal wird erzählt wie es gewesen sein könnte, wie ein Bogenschütze zum Lord wird und später zu Robin Hood. Eine Geschichte die niemals so gewesen sein könnte, aber schön erzählt ist. Mit viel Witz und Schmunzeln....
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am 22. Oktober 2010
... ein guter Regisseur, mit Russel Crowe und Cate Blanchett gute Schauspieler, schöne Landschaften, gut inszenierte Schlachten, die an Gladiator erinnern, eine Liebesbeziehung, eine neue einfallsreiche Story und eine Portion Humor. Doch irgendwie fehlte mir etwas. Es machte sich eine gewisse Langeweile in mir breit und ich fragte mich, woran das lag.

Ich überlegte eine Weile, dann kam es mir: Es fehlen beeindruckende Szenen, die einen Film unverwechselbar machen. Szenen, in denen der Hauptdarsteller die Emotionen des Zuschauers weckt, Szenen, wegen denen man einen Film immer wieder anschaut. In Gladiator gab es einige davon. In diesen Film, für mich keine. Kein wirklich packender Kampf, keine mitreißende Rede und keine erregende Liebesszene.

Die durchaus interessante Story: Als König Richard Löwenherz auf der Rückkehr von den Kreuzzügen stirbt, nimmt Robin Longstride die Identität des sterbenden Robert Loxley an und bringt die Königskrone nach England. Robert Loxleys blinder Vater möchte, dass Robin dessen Identität auf Dauer annimmt und so tut, als ob er mit Lady Marian, Roberts Witwe, verheiratet wäre, damit Marian nach dem Tod von Roberts Vater die Güter behalten kann. Derweil sind die Staatskassen des neuen Königs Lord John leer, deshalb bürdet er seinen Untertanen noch mehr Steuern auf. Er schickt seine Steuereintreiber auch zu den Loxleys...

Fazit: Ein perfekt inszenierter mittelalterlicher Abenteuerfilm, dem das gewisse Etwas fehlt.
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TOP 500 REZENSENTam 18. März 2014
Wie so vieles im Leben ist auch das Betrachten eines Filmes eine subjektive Angelenheit. Dem einen gefällt der Schauspieler (hier Russel Crowe als Robin Hood) - mir nicht, ist mir zu alt. Dem anderen gefällt die Handlung - mir nicht, an manchen Stellen zu langatmig und sehr flach. Obwohl Action-Szenen drin sind, reißen die einen nicht vom Hocker.
Was mir gefällt, ist die Umgebung und die Kleidung der Schauspieler, da sie mehr an die damaligen Zeiten erinnern und "echter" wirken als bei anderen Robin Hood-Filmen.
Blue-Ray-Qualität ist recht gut, wenngleich ich schon schärfere Filme gesehen habe.

Fazit:
Man muss diesen Film nicht gesehen haben, daher nur drei Sterne und keine Kaufempfehlung.
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