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Robin Hood - Series 1 Part 1 [UK Import]
 
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Robin Hood - Series 1 Part 1 [UK Import]

Jonas Armstrong , Gordon Kennedy    Nicht geprüft   DVD
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Jonas Armstrong, Gordon Kennedy, Sam Troughton, Joe Armstrong, Richard Armitage
  • Autoren: Dominic Minghella, Foz Allan
  • Format: Import
  • Sprache: Englisch
  • Region: Region 2
  • Anzahl Disks: 2
  • Studio: 2entertain
  • Erscheinungstermin: 13. November 2006
  • Produktionsjahr: 2006
  • Spieldauer: 60 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000GYHZJE
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 13.824 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Alte Story im peppigen Gewand 18. November 2006
Dies ist die dritte mir bekannte Version der altbekannten Robin Hood Geschichte und obwohl ich mir die DVD nur wegen Richard Armitage (Guy of Gisborne) gekauft habe und ansonsten eher mäßige Erwartungen hatte, bin ich positiv überrascht. Zugegebener Maßen ist der Plot nicht neu; wie sollte er auch? Aber die Umsetzung ist wirklich frisch und modern. Für meinen Geschmack ist Jonas Armstrong, der den Robin Hood spielt ein wenig zu jung für seine Rolle, denn irgendwie kann ich dem Milchbart nicht ganz abnehmen, dass er schon jahrelang im heiligen Land gekämpft hat, aber das ist nur eine von mehreren kleinen Schwächen die ich jedoch in Anbetracht des Endprodukts verzeihlich finde. Außerdem macht Jonas diese kleine Ungereimtheit mit seinem jungenhaften Charme fast wieder wett. Absolut genial besetzt finde ich den Sheriff (Keith Allen) und natürlich seinen fiesen Gefolgsmann Guy of Gisborne. Den Beiden nimmt man den Bösewicht wirklich ab. Ein weiterer Liebling von mir ist Much, Robins treuer Diener, der mich manchmal ein wenig an Samweis Gamdschie erinnert. Apropos erinnern, ein wenig erinnert mich die Serie an ihren Vorgänger aus den 80er Jahren, Robin of Sherwood, mit Michael Praed bzw. Jason Connery, doch in dieser neuen Fassung wurde bislang noch nicht das mystische Element ins Spiel gebracht. Fehlt mir aber auch nicht wirklich. Von der Machart her ist das Ganze ein wenig wie "Ritter aus Leidenschaft", will heißen, nicht wirklich authentisch und detailgetreu dafür aber witzig und locker leicht. Leider sind nur 5 Folgen á 45 Minuten enthalten, dafür gibts aber noch einen Einblick in die Hood-Academy (wie schieße ich mit einem Bogen, schwinge ich ein Schwert, halte ich mich einigermaßen elegant auf einem Pferd?) und eine kleine Charakterstudie von Robin, Marian und Roy (ein Gefolgsmann Robins). Die Bildqualität ist in Ordnung, nur bei dunklen Szenen wirds ein bisschen pixellig. Ton ist auch gut und außerdem gibts englische Untertitel. Alles in Allem gute Unterhaltung ohne ins Seichte abzudriften oder zu Ernsthaft zu werden.
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Irgendwie verwundert es schon, dass sich die BBC ausgerechnet des Robin Hood Stoffes angenommen hat. Es gibt ja nun bereits zahlreiche Verfilmungen, alle mehr oder weniger erfolgreich, alle mehr oder weniger individuell unterschiedlich.

Dennoch lässt sich nicht verhehlen, dass die Geschichte einfach faszinierend ist und reichlich Raum für Aktualisierung und je eigene Schwerpunktsetzung bei der Umsetzung lässt.

Auch diese Adaption des bereits bekannten Stoffes bietet erfreulich Neues und Interessantes. Beginnend mit der Figur des Robin of Loxley, später natürlich Robin Hood, der von Jonas Armstrong mit einer solchen erfrischenden Frechheit gespielt wird, dass es einfach nur ein Genuß ist, ihm zuzuschauen. Voller jugendlichem Charme und ideologischem Enthusiasmus, lässt sein Robin Hood auch eine gewisse Kriegsmüdigkeit und damit Welterfahrung nicht vermissen. Seine Ablehnung des Sheriffs und sein Kämpfen für die 'gerechte Sache' entspringt nicht nur einer unerklärlichen Edelmütigkeit des Geistes, sondern der Erfahrung der Kreuzüge und des Krieges im heiligen Land. So erhält man einen runden aber auch kantigen Charakter, dem man gerne auf abenteuerliche Streifzüge folgt.

Sein ultimativer Gegenspieler findet dieser großartige Robin Hood in der Figur des ebenso außergewöhnlichen Sheriffs von Nottingham, in dieser Version von Keith Allen gespielt. Selten- oder vielleicht sogar nie war der Sheriff so unentschuldigt böse. Natürlich ist auch diese Version des bekannten Bösewichts nicht ohne Komik, aber sie ist auch so unbefleckt von jeder Moral, dass sie grenzwertig wahnsinnig wirkt. Dieser Sheriff ist angsteinflößend und man ist nicht verwundert über die erschrockenen und verängstigten Gesichter seiner zahlreichen Opfer.

Als weiteren Bösewicht hat man diesem großartigem Sheriff Richard Armitage als Guy of Gisborne an die Seite gestellt. Ungewöhnlich ist dabei, dass die Rolle des sonst eher nebensächlichen Charakters aus den Rängen des vernachlässigbaren Gehilfen holt und ihn zu einem eigenständigen Charakter mit eigenständiger Geschichte macht. Armitage spielt ihn voller Bösartigkeit, aber auch als Opfer seiner eigenen Eitelkeit. Möglicherweise ist Guy of Gisborne der interessanteste und unvorhersehbarste Charakter der gesamten Verfilmung; jedenfalls macht er neugierig und überrascht.

Alle weiteren Charaktere der Adaption aufzuzählen und zu rezensieren würde zu weit gehen, dennoch sind auch diese alle außergewöhnlich und neu interpretiert. Besonders bemerkenswert ist sicher, dass nicht mehr Little John Robins rechte Hand ist, sondern "Much" (Sam Throughton) ein ehemaliger Diener und treuer Wegbegleiter- selbst im heiligen Land. Auch Marian (Lucy Griffiths), die einzige Frau der Geschichte ist weit mehr als Robins loveinterest. Mutig und entschlossen verfolgt sie ihre eigenen Pläne und geht eigene Wege die Ungerechtigkeit zu bekämpfen.

Dennoch gibt es auch in dieser Verfilmung weniger Erfreuliches. Allen voran ist sicherlich die Garderobe augenfällig. So wirkt Marians viel zu heutig wirkende Bekleidung ebenso befremdlich, wie Guy of Gisbornes durchgängig schwarzes Lederoutfit oder Robin Hoods sportlicher Knuffellook. Schick ist es allemal, authentisch jedoch nicht. Auch strotzen die 'plots' der einzelnen Episoden nicht unbedingt immer vor wasserdichter Logik. Dennoch sind selbst die Anachronismen irgendwie gelungen- oder wenigstens verzeihlich und stören nur am Rande. Insgesamt ist diese Verfilmung spannend, spaßig und modern.

Ich bin jedenfalls sehr auf die zweite Staffel gespannt und gebe deshalb volle fünf Sterne
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von K. Moench
Okay, ich habe auch nur zu dieser DVD gegriffen, weil Richard Armitage mitspielt, aber der Mut wurde belohnt. Ein bißchen sammele ich auch irgendwie Robin-Hood-Versionen und diese ist gut. Jonas Armstrong mag aussehen wie ein Milchbart, doch er gibt seinem Robin Hood einen interessanten Twist, denn bei allem jugendlichen Charme ist er Kriegsveteran und wird nicht zum Spaß Outlaw, was die Autoren bei aller Leichtigkeit der Erzählweise nie vergessen. Und er bietet den beiden unglaublich guten Bösewichtern mühelos die Stirn. Keith Allen ist herrlich skrupellos, frei jeder Moral und benimmt sich wunderbar schlecht, Richard Armitages Gisbourne ist fies, aber man kann nicht umhin, versteckte Symphatien für ihn zu entwickeln. Neben diesen drei Hauptcharakteren sind Robins Männer ein wunderbares Team, allen voran Much, der häufig den "comic relief" bietet und sofort ans Herz wächst. Mir hat besonders gut gefallen, daß die Charaktere sich langsam entwickeln und ähnlich wie bei "Battlestar Galactica" die Geschichten nach und nach an Intensität gewinnen. An Kostüme und Sets gewöhnt man sich schnell und auch wenn man mal irritiert Marians Camouflage-Kleid anstarrt - die Story stimmt, die Charaktere stimmen und die Schauspieler sind gut, wen interessiert es da schon, ob Robins Kapuzenshirt historisch korrekt ist? Marian übrigens sollte man ein bißchen Zeit geben, denn sie ist geradezu unbequem emanzipiert und hat sicher die schwierigste Rolle.

Action ist okay, Robins Bogenkunst gefällt mir sehr gut. Ich habe mich gut unterhalten. Das Englisch ist gut verständlich, wenn man sich reingehört hat oder die Untertitel dazuschaltet.
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