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Robert Musil: Über die Dummheit [Kindle Edition]

Robert Musil
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Robert Musil: Über die Dummheit. Ein Vortrag
• Voll verlinkt, mit Kindle-Inhaltsverzeichnis
• Für die eBook-Ausgabe neu editiert
• Mit einer Vorbemerkung des Herausgebers (Feb/2013)

Robert Musil hielt diesen sehr bekannten und immer wieder publizierten Vortrag ursprünglich am 11. und 17. März 1937 in Wien auf Einladung des österreichischen Werkbunds. Bewusst begibt er sich damit auf dünnes Eis, denn es ist ihm klar, dass man jemandem, der über die Dummheit (anderer) referiert, schnell Arroganz und Eitelkeit unterstellen kann – und die sind, laut Musil selbst Geschwister der Dummheit. Auch diese Gedanken bezüglich der Schwierigkeit einer Annäherung ans Thema enthält sein Text.

Seine Phänomenologie der Dummheit ist keine logisch abgeleitete, keine deduktive. Stattdessen nähert er sich über die Wörter, wie von einem Schriftsteller zu erwarten, dem Thema an. Es ist ein Parcours, auf dem sich Musil amüsiert bewegt und schließt: »Einen Schritt über den Punkt, wo wir halten, hinaus, und wir kämen aus dem Bereich der Dummheit, der selbst theoretisch noch abwechslungsreich ist, in das Reich der Weisheit, eine öde und im allgemeinen gemiedene Gegend.«

Über Robert Musil:
Robert Musil wurde am 6. November 1880 in Klagenfurt geboren. Sein Vater sah für ihn die Militärlaufbahn vor und schickte ihn auf verschiedene Militärakademien. Er brach jedoch die Offizierslaufbahn ab und studierte – nach einem Intermezzo im Maschinenbaustudium – ab 1903 in Berlin Philosophie und Psychologie, und bekam dort ersten Zugang zu Künstlerkreisen. 1910 geht Musil zurück nach Wien. Nach dem Ersten Weltkrieg, an dem er teilnahm, festigt er seinen Ruf als Schriftsteller, und wird mit diversen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Kleist-Preis für das Schauspiel »Die Schwärmer«. 1920 lernt er in Berlin seinen künftigen Verleger, Ernst Rowohlt kennen, der ihn in den nächsten 20 Jahren, während Musil am »Mann ohne Eigenschaften« arbeitet, mit Vorschüssen finanziell unterstützen wird. Musil publiziert nun fast nichts anderes mehr, setzt all seine Kraft in sein Monumentalwerk.

Mit dem »Anschluss« Österreichs an den Nationalsozialismus im Jahr 1938 werden Musils Bücher nach Deutschland nun auch in Österreich verboten. Er emigriert mit seiner Frau in die Schweiz, zunächst wohnen sie in Zürich, später bei Genf. – Am 15. April 1942 stirbt Robert Musil an einem Gehirnschlag. Seine Asche wurde in einem Wald bei Genf verstreut.

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Autorenkommentar

Robert Musil: "Wenn die Dummheit nicht dem Fortschritt, dem Talent, der Hoffnung oder der Verbesserung zum Verwechseln ähnlich sähe, würde niemand dumm sein wollen. Das habe ich 1931 gesagt; und niemand wird zu bezweifeln wagen, daß die Welt auch seither noch Fortschritte und Verbesserungen gesehen hat!"

Produktinformation


Mehr über den Autor

Robert Musil (*1880 in Klagenfurt), eigentlich Robert Edler von Musil, teilt das Schicksal vieler großer Künstler: Trotz seiner Erfolge starb der Österreicher verarmt und sozial isoliert. Dabei waren seine Werke - etwa "Der Mann ohne Eigenschaften" und "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß" - schon zu seinen Lebzeiten viel gelesen. Nach einer abgebrochenen militärischen Laufbahn studierte Musil zunächst Maschinenbau, dann Philosophie, Psychologie, Mathematik und Physik. Obwohl promoviert, sah Musil seine Zukunft nicht in der Wissenschaft. Nachdem er verschiedene Berufe ausgeübt hatte und als Landsturmhauptmann an der italienischen Front gewesen war, konzentrierte er sich auf das Schreiben. Als die Nazis Österreich besetzten, emigrierte er mit seiner Frau Martha in die Schweiz. Musil starb 1942 in Genf.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz und gar nicht dumm 6. Juni 2007
Von Thomas Holtbernd VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Robert Musil hat 1937 diesen Vortrag über die Dummheit gehalten. Als Schriftsteller geht er nicht wissenschaftlich vor, sondern versucht, dem Begriff Dummheit durch schlichtes Fragen auf den Grund zu gehen. Er stellt heraus, wie schwierig es ist, Dummheit zu fassen, denn jeder, der sich mit der Dummheit beschäftigt, steht in dem Zwiespalt, dass er sich selbst als klug und die anderen als dumm bezeichnen müsste. Eitelkeit ist jedoch eng mit Dummheit verbunden und somit wird dem Klugen, der sich um die Klärung des Begriffes bemüht, Eitelkeit vorgeworfen. Musil nähert sich der Dummheit im Weiteren an, indem er Schimpfworte, Moral, Gewalt, Uteilsvermögen als Konnotationen analysiert und Dummheit bezogen auf die Situation definiert. Vielleicht könnte man als klarste Annäherung an eine Definition festhalten, dass Musil Dummheit als Gefühlsfehler bestimmt.

Das kleine Büchlein hat man schnell gelesen und es wirkt langsam nach. Die Lektüre lohnt sich sehr, weil man seine eigene Dummheit erkennen und dadurch klug werden kann.
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Äußerst Interessant! 5. Januar 2005
Von Da..Ko
Format:Taschenbuch
Musil hielt diesen Vortrag im Jahre 1937 in Wien.
Er versucht sich dem Prinzip der Dummheit systematisch zu nähern indem er den Ursprung des Wortes sucht, feststellt was gesellschaftlich als dumm gilt und warum dies so ist, und indem er versucht zu definieren was "dumm" eigentlich sein müsste.
Ein äußerst interessanter Gedankengang zum Thema Dummheit, der leider nicht aufgelöst wird, den Leser aber zum weiterdenken anregt.
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38 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein Meisterwerk über die Schwierigkeit dieser Frage 21. September 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Musil gelingt es, sich selbst und seine Zuhörer (es handelt sich ja um einen Vortrag zur Eröffnung der Werkbundsiedlung in Wien 1937) in das Spannungsfeld einzubauen, da er das Ansinnen, über Dummheit zu sprechen, nur jemandem zutraut, der sich eben für klug hält, was aber wiederum ein Zeichen für Dummheit ist . . .
es ist die Geschichte eines Scheiterns in der Suche nach handfesten Indizien, über die Unmöglichkeit und doch manchmal so offensichtliche Erscheinung dieses Problems. Das alles im März 1937, 1 Jahr vor Hitlers Ankunft in Österreich.
Ein Kleinod an Geist und Kunst, absolut empfehlenswert
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überdummheit 23. März 2013
Von Furzpupsi
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Wer "Der Mann ohne Eigenschaften" verschlungen hat, wird auch diesen kleinen Leckerbissen goutieren. Sprachlich brillant und philosophisch konzise. Anders als zum Beispiel der "Törleß" oder die "Vereinigungen" ist es leicht zu lesen, da Musil sich hier nicht lange mit Gefühlsverbalisierungen aufhält, sondern zügig auf den Punkt kommt.
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5.0 von 5 Sternen Dummheit ist nach wie vor aktuell und stets präsent 17. Januar 2014
Format:Kindle Edition|Verifizierter Kauf
der Text ist ja nicht all zu lang, bei der Beschreibung wie man z.B. Dummheit definieren könnte, hatte der Text doch einen großen Wiedererkennungswert auch aus meinem Umfeld. Ich kann bestätigen, wer sagt was ist oder sagt was nicht ist, wird oftmals als arrogant hingestellt. Angriff ist eben die beste Verteidigung. Für mich war der Vortrag lesenswert.
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