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Robert Koch: Seuchenjäger und Nobelpreisträger [Gebundene Ausgabe]

Johannes W. Grüntzig , Heinz Mehlhorn
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

18. August 2010

Am 27. Mai 2010 jährt sich der 100. Todestag des deutschen Arztes und Mikrobiologen Robert Koch. Er bewies, dass Bakterien bzw. parasitische Einzeller die Ursache ansteckender Krankheiten wie Cholera, Milzbrand, Tuberkulose, Pest, Malaria und Schlafkrankheit sind, und begründete so die moderne Bakteriologie, die Klinische Infektiologie und zum Teil auch die Tropenmedizin.

Johannes W. Grüntzig, Professor für Augenheilkunde und passionierter Medizinhistoriker, sowie Heinz Mehlhorn, Professor für Parasitologie, schlagen in dieser profunden Biografie den Bogen von den Pest-Epidemien des 14. Jh. bis hin zum Zeitalter der deutschen Kolonien, in dem Robert Koch die wissenschaftliche Weltbühne betritt. Seine bahnbrechenden Forschungen und seine gefahrvollen Expeditionen nach Ägypten, Indien, Neuguinea und Afrika werden mit erstmals veröffentlichten Quellen, Auszügen aus Privatbriefen und zahlreichen farbigen Bildern dokumentiert. So entsteht ein lebendiges Zeitzeugnis zum Leben von Robert Koch, das auch die Reaktionen des bigotten gesellschaftlichen Milieus Berlins auf Kochs zweite Ehe mit einer deutlich jüngeren Frau nicht ausblendet. Erstmals wird hier auch die Biografie von Hedwig Koch-Freiberg geschrieben, einer starken, emanzipierten Frau an der Seite Robert Kochs, die ihn forderte und förderte. Seine späte Anerkennung als „Wohltäter der Menschheit“, die Verleihung des Nobelpreises 1905 sowie das heutige Wirken des Robert Koch-Instituts in Berlin ehren sein Lebenswerk.

Das Buch schließt mit einer Chronik der Erforschung von rätselhaften Prionenkrankheiten und einem Diskurs über den Medienhype zur Schweinegrippe. Am Ende einiger Kapitel sind in „Wissen kompakt“-Boxen Zusatzinformationen in lexikalischer Form beigefügt, darunter auch ein Beitrag von renommierten Mitarbeitern des Robert Koch-Instituts zur „Evolution menschlicher Seuchenerreger“.

Diese spannende Biografie eines der bedeutendsten deutschen Wissenschaftler wird jeden faszinieren, der an der Geschichte der Medizin, am Zeitalter der deutschen Kolonien, aber auch an der Frauenbewegung, an Ethnologie, Tropen- und Seuchenmedizin sowie an den verheerenden Auswirkungen der Pandemien und deren Bekämpfung interessiert ist.


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 1096 Seiten
  • Verlag: Spektrum Akademischer Verlag; Auflage: 2010 (18. August 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 382742710X
  • ISBN-13: 978-3827427106
  • Größe und/oder Gewicht: 26,7 x 20,6 x 5,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Grüntzig und Mehlhorn schildern neben Kochs Biografie auch das Leben dieser ungewöhnlichen Frau, der "First Lady der deutschen Wissenschaft" (das Paar wurde 1908 im Weißen Haus empfangen), die das Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 im völlig zerstörten Berlin erlebte und, was erst später ans  Licht kam, unter abenteuerlichen Umständen Kochs Nobel-Goldmedaille rettete. Die Lebenswege dieser beiden Persönlichkeiten sind eingebettet in eine Geschichte der Seuchen und ihrer Bekämpfung, von 1348 mit dem Schwarzen Tod bis zur Gegenwart mit den medialen Hysterien um Schweinepest und Vogelgrippe. Mit 1 096 Seiten ist es ein schweres Werk, das sich nicht in einem Abend goutieren lässt. Man braucht Zeit, viel Zeit – und sie ist angesichts einer faszinierenden und wundervoll illustrierten Saga gut investiert.

Deutsches Ärzteblatt

Der voluminöse Band lädt ein zum Schmökern und ist ein Muß für jeden, der sich für Medizingeschichte begeistern kann.

Ärzte Zeitung

Das Buch, das Johannes Grüntzig und Heinz Mehlhorn zum 100. Todestag des Wissenschaftlers geschrieben haben, ist sehr gründlich und mit viel Liebe zum Detail recherchiert. Bewundernswert ist die Menge an Briefen, die die Autoren zusammengetragen haben..

Deutschlandradio

(...) ein hervorragendes Werk (...), das jeden Mediziner begeistern wird. Kurz und gut ein wunderbares Nachschlagewerk, das in keinem ärztlichen Bücherschrank fehlen sollte.

ZM - Zahnärztliche Mitteilungen

Das Buch besticht durch zahlreiche Quellenangaben und hunderte von informativen Abbildungen. Es liest sich spannend und wird so auch zur entspannenden "Feierabend-Lektüre". ...Geschrieben ist es nicht nur für Historiker und Ärzte, sondern für jeden, der eine anspruchsvolle Lektüre mag.

Derm - Praktische Dermatologie

[Es] ist den Autoren ein spannendes Zeitzeugnis zum Leben von Robert Koch gelungen. Vor allem den Lesern, die sich für die Geschichte der Tropen- und Seuchenmedizin während der deutschen Kolonialzeit interessieren, bietet das Buch eine faszinierende Lektüre.

Chemie in unserer Zeit

Robert Koch (1843 - 1910) deutscher Champion im Nationensprint und Exportschlager schon zu Kaisers Zeiten, in denen er 1905 den Medizin-Nobelpreis (...) erhielt. Auch heute ist das Interesse noch ungebrochen. Das beweist dieses drei Kilogramm schwere, wundervoll illustrierte und mit viel empathischer Aufpeppung, Allgemein- und Aktenkunde spannend-weitausholend geschriebene Buch.

BIOspektrum

Es ist wirklich erstaunlich, wie es den Autoren gelingt, ein dem Leser sehr präsentes Bild des Eherpaars Koch in der damaligen Zeit aufzuzeigen. Mit einer unglaublichen Akribie sind Bilder, Briefe und andere Dokumente zusammengetragen, so dass man wirklich ins Staunen kommt, was alles zu Tage gebracht wird. Und nicht zu vergessen, die eingestreuten kleinen Kapitel mit der Überschrift "Wissen kompakt", in denen einzelne Infektionskrankheiten kurz und knapp, aber sehr informativ, vorgestellt werden. Zudem ist der Text ausgeprochen kurzweilig geschrieben, so dass letztlich ein wirklich faszinierendes Buch über einen interessanten Wissenschaftler und seine ebenfalls bemerkenswerte Frau entstanden ist!

Pharmazie in unserer Zeit

In dem 1000 Seiten dicken Band wurde - erstmals - das Leben der Hedwig Koch nachgezeichnet. Der voluminöse Band lädt ein zum Schmökern und ist ein Muß für jeden, der sich für Medizingeschichte begeistern kann.

www.aerztezeitung.de

Johannes W. Grüntzig, Professor für Augenheilkunde, und Heinz Mehlhorn, Professor für Parasitologie, ist es gelungen, eine spannende Biografie über Robert Koch zu schreiben. In lebendiger und verständlicher Sprache geschrieben, liest sich das Buch wie ein Abenteuerroman. Es richtet sich an jeden, der Interesse an Medizingeschichte, Bakteriologie und Tropenmedizin hat. Und nicht nur das: Auch Ethnologen und am Frauenrecht Interessierte erhalten wertvolle Informationen.

wissenschaft-online.de

Grüntzig und Mehlhorn haben die (...) vergangenen fünf Jahre mit Quellenstudium und mit medizin- und kulturhistorischen Forschungen um die Person Robert Kochs mit einer Intensität genutzt, die Ihresgleichen sucht. Und nun ist das Ergebnis im Buchhandel: ein epochales Werk von 1.087 Seiten (eintausendundsiebenundachtzig !), mit über 500 Abbildungen und mit einem Layout (Joachim Tiffert), das den Leser / die Leserin trotz des Umfanges gleichsam von Seite zu Seite treibt - ständig in der nicht enttäuschten Erwartung, inhaltlich und bildlich in bisher unbekannte Welten vorzustoßen. (…) Selten hat der Verfasser dieser Rezension ein so umfangreiches Werk in der Hand gehabt, das ich (jetzt folgt ein Topos!) von der ersten bis zur letzten Seite fesselte.

Der Anschläger

Buchrückseite

Am 27. Mai 2010 jährt sich der 100. Todestag des deutschen Arztes und Mikrobiologen Robert Koch. Er bewies, dass Bakterien bzw. parasitische Einzeller die Ursache ansteckender Krankheiten wie Cholera, Milzbrand, Tuberkulose, Pest, Malaria und Schlafkrankheit sind, und begründete so die moderne Bakteriologie, die Klinische Infektiologie und zum Teil auch die Tropenmedizin.

Johannes W. Grüntzig, Professor für Augenheilkunde und passionierter Medizinhistoriker, sowie Heinz Mehlhorn, Professor für Parasitologie, schlagen in dieser profunden Biografie den Bogen von den Pest-Epidemien des 14. Jh. bis hin zum Zeitalter der deutschen Kolonien, in dem Robert Koch die wissenschaftliche Weltbühne betritt. Seine bahnbrechenden Forschungen und seine gefahrvollen Expeditionen nach Ägypten, Indien, Neuguinea und Afrika werden mit erstmals veröffentlichten Quellen, Auszügen aus Privatbriefen und zahlreichen farbigen Bildern dokumentiert. So entsteht ein lebendiges Zeitzeugnis zum Leben von Robert Koch, das auch die Reaktionen des bigotten gesellschaftlichen Milieus Berlins auf Kochs zweite Ehe mit einer deutlich jüngeren Frau nicht ausblendet. Erstmals wird hier auch die Biografie von Hedwig Koch-Freiberg geschrieben, einer starken, emanzipierten Frau an der Seite Robert Kochs, die ihn forderte und förderte. Seine späte Anerkennung als „Wohltäter der Menschheit“, die Verleihung des Nobelpreises 1905 sowie das heutige Wirken des Robert Koch-Instituts in Berlin ehren sein Lebenswerk.

Das Buch schließt mit einer Chronik der Erforschung von rätselhaften Prionenkrankheiten und einem Diskurs über den Medienhype zur Schweinegrippe. Am Ende einiger Kapitel sind in „Wissen kompakt“-Boxen Zusatzinformationen in lexikalischer Form beigefügt, darunter auch ein Beitrag von renommierten Mitarbeitern des Robert Koch-Instituts zur „Evolution menschlicher Seuchenerreger“.

Diese spannende Biografie eines der bedeutendsten deutschen Wissenschaftler wird jeden faszinieren, der an der Geschichte der Medizin, am Zeitalter der deutschen Kolonien, aber auch an der Frauenbewegung, an Ethnologie, Tropen- und Seuchenmedizin sowie an den verheerenden Auswirkungen der Pandemien und deren Bekämpfung interessiert ist.


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5.0 von 5 Sternen Ein wertvolles Geschenk! 23. August 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Robert Koch: Seuchenjäger und Nobelpreisträger

*Robert Koch - Seuchenjäger und Nobelpreisträger*

Ein wertvolles Geschenk!

Der Leser, der dieses Buch zur Hand nimmt und als erstes durch seine hohe Seitenzahl beeindruckt, ja, vielleicht sogar ein wenig abgeschreckt ist, wird schon nach dem Vertiefen in die ersten Seiten für ebendiesen Umfang dankbar sein.

Denn hier hat man es mit einer packenden Lektüre zu tun, deren Anschaulichkeit durch die überaus reiche Bebilderung noch gesteigert wird, und die man nicht aus der Hand legen möchte. Als angenehm empfand ich auch die klare Gliederung, die das Buch leicht lesbar macht. Man wird sehr bald die Zeit über der Lektüre vergessen und mit Erstaunen feststellen, dass es sich hier um eine interessante Unterhaltung handelt, die gleichzeitig das eigene Wissen vergrößert und auf manche abendliche Fernsehsendung gerne verzichten lässt.

Der lebendige Stil der Beschreibung macht das Buch nicht nur für Fachleute interessant und zugänglich. Hier kann man auch als Laie - quasi ohne es zu merken und ohne große Mühe - seine Allgemeinbildung auf den Gebieten der Medizin, der Geschichte und der Naturwissenschaften vergrößern und das Interesse befriedigen, das die Thematik "Seuchen" und " Pandemien" und der Umgang damit - nicht nur in früheren Zeiten in Afrika und Neuguinea - ganz allgemein weckt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Das vorliegende Werk ist gewiss kein Buch, das in einem Rutsch durchgelesen werden kann, aber eine Lektüre, die mich fasziniert und die Zeit vergessen lässt. Robert Koch: Seuchenjäger und Nobelpreisträger Die Präsentation des umfangreichen Inhalts in 16 Kapiteln erfolgt als ein "Story telling", als narrative Wissenschaftsgeschichte. Der Darstellungsbogen reicht von den Pest-Epidemien des Mittelalters bis in unsere Zeit mit ihren Bedrohungen durch Biowaffen und neue Seuchen wie die Schweinegrippe. Am Ende einiger Kapitel sind in "Wissen kompakt"-Boxen Zusatzinformationen in lexikalischer Form beigefügt, darunter auch ein Beitrag von renommierten Mitarbeitern des Robert Koch-Instituts zur "Evolution menschlicher Seuchenerreger".

Im Mittelpunkt steht der Nobelpreisträger Robert Koch, der die Bequemlichkeit seiner Forschungsstätte in Berlin immer wieder aufgegeben hat, um in lebensfeindlichen Gegenden Neuguineas und Afrikas nach dem Ursprung der Seuchen zu suchen. Die Komposition von Text und Bildern ist so arrangiert, dass der Leser/die Leserin in eine lebendige Zeitgenossenschaft mit ihm und seiner Lebenswelt geführt wird. Die zahlreichen, hier oft erstmals veröffentlichten Dokumente haben zugleich auch eine ideologiekritische Funktion: Das Wahre ist das Ganze. Die Darstellung Robert Kochs und seiner Zeit erfolgt also konkret, nicht abstrakt mit vorurteiligen Abwertungen.

Medizingeschichtliches Neuland betreten die Autoren mit der Frage, warum die meisten Biographen Kochs zweite, wesentlich jüngere Frau ausblenden. War sie nur eine unbedeutende Figur an seiner Seite?
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5.0 von 5 Sternen Es lohnt sich ! 27. März 2014
Von ralugegue
Format:Gebundene Ausgabe
Liebe Frau Münster,
Hätten Sie doch dieses Buch vor Ihrer Bewertung nur gelesen !
Ein halbstündiges Durchblättern dieses sehr gelungenen Buches qualifiziert Sie sicher nicht zu einer Rezension.
Wie es der Kabaretist D. Nuhr schon so treffend sagte:
Zitat:` Wenn man nichts zu sagen hat.... einfach mal ruhig sein`
Viele Grüsse aus Clausthal-Zellerfeld !
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5.0 von 5 Sternen Fundamentale Medizingeschichte 23. Februar 2014
Von Ein Leser
Format:Gebundene Ausgabe
Das vorliegende Buch ist eine umfassende Beschreibung des verzweifelten Kampfes der Menschheit gegen Infektionskrankheiten; das ständige Hin und Her von Zuversicht, eine Krankheit bekämpft zu haben und der herben Endtäuschung, die sich einstellt, wenn die Krankheit irgendwo auf diesem Planeten wieder ausbricht. Und es ist eine Beschreibung des oftmals heroischen Einsatzes verdienstvoller Persönlichkeiten in diesem Urkampf der Menschheit.

Es ist auch ein Kaleidoskop der gesellschaftlichen Verhältnisse, die oft eine schlichte Ursache von Epidemien gefährlicher Infektionskrankheiten darstellten und auch heute noch darstellen. Insoweit ist das Buch auch angemessen gesellschaftskritisch.

Dies alles erscheint wie eine Rahmenhandlung dieses sehr umfangreichen und schwergewichtigen (!) Opus.

Darin eingebettet ist die Biographie von Robert Koch (1843-1910), dem Seuchenjäger und späteren Nobelpreisträger. Es vergehen an die 120 Seiten Lektüre, bis er als Hauptakteur seiner eigenen Biografie die Handlungsbühne betritt. Aber es wird auf diesen 120 Seiten, bis Herr Koch daher kommt, nie langweilig.

Sehr zu begrüßen sind die Exkurse in die Pathologie der angesprochenen Infektionskrankheiten, weil man dadurch nicht erst zu anderen Quellen greifen muss. Es resultiert eine in sich stimmige Angelegenheit.

Lobenswert sind die durchgehend aussagekräftigen Abbildungen, deren Wirkung durch die Papier- und Druckqualität noch unterstrichen wird.

Dieses Buch ist durchgehend interessant geschrieben und der Leser kann dem Geschehen, welches vor seinen Augen abläuft, gut folgen. Ja, man wird quasi zum Augenzeugen von allem, was geschrieben steht.
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