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Robert Enke: Ein allzu kurzes Leben [Taschenbuch]

Ronald Reng
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (132 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. November 2011
Robert Enke war eine außergewöhnliche Persönlichkeit im deutschen Tor. Mit 20 berufen, für den  legendären FC Barcelona zu spielen, war er mit 25 ein vergessenes Talent. Als es schon fast zu spät schien, etablierte er sich doch noch als Weltklassetorwart. Ronald Reng – Journalist, Torwart und ein Freund Enkes – schildert Erfolge und Misserfolge, aber vor allem erzählt er die Geschichte hinter dem öffentlichen Menschen, von seinen Hoffnungen und Schicksalsschlägen. Enkes Selbstmord berührte und erschütterte Deutschland weit über die Welt des Fußballs hinaus.

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Robert Enke: Ein allzu kurzes Leben + Sebastian Deisler: Zurück ins Leben: Die Geschiche eines Fußballspielers + Uli Borowka  (Bundle: Buch + E-Book): Volle Pulle. Mein Doppelleben als Fußballprofi und Alkoholiker
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 432 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 3 (1. November 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492273165
  • ISBN-13: 978-3492273169
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (132 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 15.325 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Wären die Umstände nicht so traurig, müsste man die Kombination von Schreiber und Beschriebenem einen Glücksfall nennen. Reng kennt sich wie kaum ein anderer Sportjournalist aus. ( ) Minutiös, nur hin und wieder einen Kronzeugen, ein Detail zu viel aufrufend, erzählt Reng vom dramatischen Leben eines scheinbar ruhigen Mannes." (Die Zeit)

"Ronald Reng kannte Enke besser als andere Sportjournalisten. Und er erzählt besser als andere Sportjournalisten. Irgendwann müssen wir mein Leben mal aufschreiben, hatte Robert Enke ihm einmal gesagt. Vielleicht ist es das beste Buch in dieser Spalte." (Stern)

"Robert Enke wollte ein Buch über sein Leben und Leiden im Profi-Fußball schreiben, gemeinsam mit seinem Freund Ronald Reng. Der Sportjournalist musste dieses Buch alleine schreiben. Reng schaut darin hinter die Fassade eines Menschen, der bis kurz vor seinem Tod als Sportler fungierte. ( ) Rengs Buch gibt Einblicke in eine Welt, in der Spieler zur Ware werden und sich als Ware fühlen. Schwäche zeigen ist unmöglich." (3sat)

"Der Autor ist zurückhaltend genug, den kausalen Zusammenhang explizit offen zu lassen. Und ihn implizit beim Leser wirken zu lassen. Auch eine Antwort auf die Frage, ob er hätte offen zu seiner Krankheit stehen können und trotzdem hätte weiterspielen können, gibt Ronald Reng nicht. Das muss er auch nicht. Nicht als Freund oder zumindest Wegbegleiter, der er für Robert Enke war. Nicht als Autor, der gewissenhaft beschreibt, was war, ohne alles erklären zu müssen. Und zu können. Es lohnt sich, dieses Buch zu lesen." (n-tv.de)

Buchrückseite

"Der Gedanke, einmal in einem Buch von seinem Leben zu erzählen, bedeutete Robert sehr viel. Er hoffte, seine Autobiografie gemeinsam mit Ronald Reng schreiben zu können. Nun hat Ronald Reng dieses Buch allein geschrieben. Er erzählt darin von Roberts sportlicher Karriere, von den Extremen seiner Laufbahn, und sieht dabei immer auch den Menschen, den Ehemann und Vater. Er schreibt von unserem Kampf gegen die Depression und vergisst nicht die vielen Glücksmomente, die es gab." Teresa Enke -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
130 von 137 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch läßt mich fassungslos zurück. 14. Oktober 2010
Von W. Öschelbrunn TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Der Tod eines depressiven Menschen ist niemals eine freie Entscheidung. Die Krankheit verengt die Wahrnehmung so sehr, dass der Leidende nicht mehr versteht, was es heißt zu sterben. Er glaubt es hieße nur, die Krankheit loszuwerden. (...) Robert Enke war am Dienstag, den 10. November 2009, acht Stunden in der Nähe von Empede umhergefahren. (...) Dann fuhr er an Empede vorbei zum nächsten Bahnübergang in Eilvese. (...) Er wußte, dass um 18.15 Uhr der Regionalexpress aus Bremen ohne Halt durch Eilvese hindurchraste."

Ronald Reng schildert auf knapp über 400 Seiten das Leben und die Fußballkarriere von Robert Enke bis zu jenem verhängnisvollen regnerischen Tag vor einem Jahr. Enkes Familie, Freunde und Weggefährten kommen zu Wort und man merkt ihnen an, wie erleichtert sie waren, sich das Geschehene von der Seele reden zu können. Der Leser erfährt von ersten Angstzuständen des jugendlichen Zweitligatorhüters von Carl Zeiß Jena, vom Ausbrechen einer massiven klinischen Depression während der Zeit beim FC Barcelona, die Enkes Karriere bereits 2003 fast beendet hätte. Es folgte die mühsame, schrittweise Rückkehr in die Normalität eines Profisportlers und nach dem Comeback in der Bundesliga für Hannover 96 und für die deutsche Nationalmannschaft der nächste schwere private Rückschlag.

Die Schilderungen über die Monate während der zwei akuten depressiven Schübe 2003 und 2009 sind schockierend. Die Auszüge aus Robert Enkes "Depri-Ordner", Tagebuchaufzeichnungen eines zutiefst verzweifelten Menschen, haben mich seitenlang nur mit Gänsehaut weiterlesen lassen.

Trotz der Tragik dessen, was Ronald Reng zu schildern hat, schafft er es auch die glücklichen Zeiten im Leben Robert Enkes in Erinnerung zu rufen. So streut Reng eine Vielzahl wunderbar skurriler Begebenheiten aus der Welt des Fußballs ein. Dennoch ist "Robert Enke - Ein allzu kurzes Leben" natürlich kein Buch nur für Fußballfans. Einige Kapitel sind so packend geschrieben, dass ich mich daran erinnern mußte, dass es sich nicht um einen Roman handelt.

Es bleibt die Frage nach dem Warum. Reng führt die Frage, wie Enke zu retten gewesen wäre, nicht zu einer expliziten Antwort. Er nimmt die Familie und Freunde, die über Enkes Erkrankung Bescheid wußten und das jahrelange Versteckspiel erst ermöglicht haben, ausdrücklich in Schutz. Zurecht weist Reng darauf hin, dass auch die direkt betroffenen Familienangehörigen und Freunde mit Extremsituationen konfrontiert worden sind, die nachträgliche moralische Bewertungen vermeintlich unverantwortlichen Handelns nicht zulassen. Und doch wird deutlich, dass Reng genauso wie so viele andere, die diesem ganz besonderen Menschen die rettende Hand von Herzen gewünscht hätten, beim Schreiben fast daran verzweifelt ist, wie wenig es gebraucht hätte, um den 10. November 2009 zu verhindern.

"Robert Enke - Ein allzu kurzes Leben": Ein bewegendes, großartiges Buch über einen Menschen, der unvergessen bleibt.
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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom Kampf gegen sich selbst... 6. Dezember 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Da es heute ja quasi zum guten Ton gehört, über jeden halbwegs prominenten Menschen mindestens eine mehr oder minder interessante Biographie auf den Markt zu werfen, war ich - auch angesichts des sensiblen Themas - sehr skeptisch, was dieses Buch anbelangt. Nachdem ich dann in einzelnen Magazinen durchweg sehr positive Meinungen gelesen hatte, entschloss ich mich zum Kauf dieses Buches. Bereut habe ich es zu keinem Zeitpunkt.

Ein Buch, dass auf unglaublich einfühlsame Weise schildert, wie ein Mann, dem Millionen zujubeln und der objektiv fast alles erreicht hat, in seinem Inneren dennoch einen Kampf gegen sich selbst führt - und ihn letztlich auf grausame Art und Weise verliert. Nie hat man hier das Gefühl dieses Buch wäre zum Geldverdienen entstanden oder übereilt auf den Büchermarkt geworfen worden. Höhen und Tiefen in Robert Enkes Leben werden beleuchtet und so dem Leser vage verdeutlicht, wie sehr dieser - menschlich wie sprotlich großartige Mann - litt.

Auch wer von Fußball keine Ahung hat und mit der sportlichen Seite nichts anfangen kann, dem sei dieses Buch nahe gelegt. Persönliche Aufzeichnungen von Enke selbst geben diesem Buch eine persönliche Tiefe und Note, wie man sie sonst nur selten findet und beschreiben eine Krankheit, die leider erst nach seinem Tod in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt ist.

Ein großartiges Buch über einen großartigen Menschen.
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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Selten hat mich ein Buch so gefesselt 13. Dezember 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch hat mich dazu bewogen, meine erste Rezension zu schreiben...
Ich habe es gerade ausgelesen und jetzt große Mühe, mich davon wieder zu lösen.
Ganze Passagen habe ich meiner fußballinteressierten Familie vorgelesen. An manche Begebenheiten konnte ich mich noch erinnern.
Ich habe mitgelitten, mitgefiebert und später mitgetrauert.
Der Autor hat ein dickes Buch geschrieben, manche Szene akribisch und detailliert aufgedröselt, und trotzdem wird es nie langweilig oder geschwätzig.
Das Buch ist vieles und trotzdem ist es nicht überlastet. Es ist ein Buch für Menschen, die gerne Biographien lesen.
Es ist ein Buch für Menschen, die einmal hinter die Kulissen des Profifußballs schauen möchten.
Es ist ein Buch für Menschen, die erfahren und verstehen möchten, was im Kopf eines Depressiven vorgeht.
Es ist ein Buch über den Ausnahmetorhüter Robert Enke, der leider krank wurde, sich als Gefangener seiner Lebenssituation fühlte und keinen Ausweg mehr sah.

Ein großes Lob an den Autor, von dem ich schon den "Traumhüter" gelesen habe; ein Buch, welches ich genauso weiterempfehlen kann.
Herr Reng, Sie haben Robert Enke ein literarisches Denkmal gesetzt. Sie schaffen es zu erschließen, was im Kopf eines Fußballprofis bei Erfolg und Misserfolg vorgeht. Wir Zuschauer benehmen uns oft genug im Fußballstadion wie die Gladiatoren in der Arena und werfen die Spieler bei Misserfolgen verbal den Löwen vor.
Sie behandeln das Thema Depression mit großer Sensibilität und den Lesern unter uns, die wir uns mit dem Thema nicht so sehr beschäftigt haben, wird ein bisschen verständlicher, warum ein Kranker nur noch den Suizid als letzten Ausweg sieht.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Robert Enke Die Angst des Tormanns und das leben: Ein allzu kurzes...
Ein interessantes Buch mit Blick hinter die Kulissen der Fußballwelt, und die haben es ganz schön in sich. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Tagen von Anne Thiele veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen wie furchtbar muss Robert gelitten haben?
Ein gelungenes Werk mit Stationen aus einem Leben eines Fussballprofis.
Das Thema Depression wird durch die Gefühlszustände von Robert Enke sehr gut... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Tagen von steffen tschann veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Einen guten Einblick...
Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich sehr Fußballinteressiert bin und teilweise auch die Spiele von Robert Enke mitverfolgen konnte. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Anna B veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Robert Enke
Wer ähnliche Situationen selbst erlebt hat oder bei anderen Menschen miterleben mußte,wird einge Parallelen in diesem Buch finden können. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Sonnenblume veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Was soll ich sagen...
Am Schreibstil des Buches erkennt man den Sportjournalisten. Doch hat man sich einmal eingelesen kann man das Buch kaum weglegen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Alexandra veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein sehr gutes Buch - aus verschiedenen Gründen empfehlenswert
Wie schon aus anderen Rezensionen hervorgeht kann man dieses Buch aus sehr unterschiedlichen Gründen lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Sansi veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr gelungene Biografie
Zeitweise habe ich das Buch gelesen, wie einen Roman, so fesselnd hat es der Autor verstanden die Ereignisse im Leben von Robert Enke rückblickend darzustellen. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Fische veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Gut geschrieben
Das Buch ist sehr interessant für mich, weil wir auch einen Suizid im Freundeskreis zu verarbeiten haben. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von BB veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Großartig!
Wahnsinnig gut geschrieben, ein ungeschönter und dennoch kein depressiver Einblick in das Leben des weltklasse Torwarts. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Kai-Lennart Junior veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Warum ?
Das Buch geht unter die Haut !! Und man fragt sich die ganze Zeit: warum ! Enke war wohl latent depressiv veranlagt, aber warum musste er zu Barcelona wechseln und warum traf er... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von whatawonderfulworld veröffentlicht
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